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Geschrieben von Juerg Kilchher
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Donnerstag, 01. April 2010 |
DER SCHULSCHWÄNZER UND DER FOLK
Lange bevor PATRICK BISHOPs Debüt «A winner at the races» vorlag, fiel an einem seiner zahlreichen Pubkonzerte seine Aussprache auf. Diese war für einen, der eigentlich ROMAN BÜHLMANN heisst, ein Englisch ohne Akzent, denn er hat eine australische Mutter und wuchs zweisprachig in Bern auf. Die Texte zu seinem poppigen Folkalbum sind poetisch und oft gehaucht. Zerbrechlich und weich zeigt sich der 23-jährige Englisch- und Geschichtsstudent über zehn Lieder. Leider fehlt aber der Stimme der Ausdruck, um die Stimmung wirklich über das ganze Album zu halten. Viele Songs sind perfekt arrangiert, aber der Sänger mit seiner Aussage geht verloren und tönt immer gleich. Das ist auch der Unterschied zu seinem Vorbild DAVID GRAY. Der Irlandsänger hat es PATRICK BISHOP bei seinem halbjährigen Studienjahr auf der Insel angetan. Das Leben dort war der Ausgangspunkt seiner musikalischen Ambitionen. Denn statt an der Uni verkehrte der Berner in Pubs. Dies gibt das nun vorliegende Debüt mit Aussagen wie «A light is in every dream» zum Besten.
PATRICK BISHOP, Album: «A winner at the races»;
www.patrickbishopmusic.com
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