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Geschrieben von Rebecca Hügi
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Donnerstag, 02. Februar 2012 |
MEHR ALS NUR EIN POPSONG

Einen richtigen Ohrwurm produzieren – das ist sicherlich der Traum von jeder Band. Den Mitgliedern von AL PRIDE ist dies mit dem Titel «Popsong» durchaus gelungen. Auf ihrem Debutalbum vermischen sie Pop mit Indie und einem Hauch Folk. Frische, fröhliche und doch nachdenkliche Musik, die unter die Haut geht.
TREND MAGAZIN: Beschreibt eure Band kurz. – Wir sind zu fünft und kommen aus Baden. Zuerst war alles nur ein Schülerbandprojekt. Später sind dann weitere Mitglieder hinzugekommen und wir haben auch nach der Schulzeit weiter musiziert.
Und wie hört sich die Musik von AL PRIDE an? – Sicherlich sagt jede Band gerne, dass man ihren Musikstil nicht richtig einordnen kann. Doch unsere Songs gehören effektiv zu keiner bestimmten Kategorie. Wenn wir trotzdem eine nennen müssten, dann wäre es Indiepop mit Einflüssen von Folk.
Warum habt ihr gerade Indie gewählt? – Die stilistische Prägung kam erst, nachdem wir Musik gemacht haben. Bei den meisten Bands ist das wohl umgekehrt. Da wir uns zuerst musikalisch noch etwas selbst finden wollen, war Indie für uns die passende Richtung für das erste Album.
Wie war das Gefühl, das Album zum ersten Mal in den Händen zu halten? – Sehr schön. Vor etwa einem Jahr haben wir 30 Tage lang ununterbrochen aufgenommen. Das alles war mit sehr viel Arbeit und Fleiss verbunden, da wir von A bis Z alles selbst gemacht haben. Da ist man anschliessend schon stolz.
Das Album heisst «Hello Blue Light». Was hat es mit diesem blauen Licht auf sich? – Der Titel entstand nach einem Auftritt, als eine Frau auf uns zukam und sagte, dass unser Konzert «wie blaues Licht abgegangen» wäre.
«Popsong» ist ein richtiger Ohrwurm. Wie ist er entstanden? – In gerade mal 90 Minuten (lacht). Zuerst hatte ich diese eingängige Melodie im Kopf. Der Text entstand erst später. «Popsong» heisst er, weil wir damit keine Berührungsängste mit Popmusik haben.
Welche Ziele verfolgt ihr mit dem Album? – Die sind nicht sehr hoch gesteckt. Wir wollten einmal schauen, welchen Erfolg wir erzielen können, wenn wir alles selbst und mit viel Herzblut machen. Umso schöner ist es nun zu sehen, dass es auch funktioniert.
Album: «Hello Blue Light» (Rockarchive)
www.alpridemusic.ch
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. Februar 2012 )
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