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Home TREND Journal Kino Kino
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 02. September 2010 |
Abenteuer, Drama, Thriller; (Ascot Elite) USA 2009
Kinostart: 2.12.
Der australische Regisseur JOHN HILLCOAT, der hierzulande durch den Film «The Proposition» bekannt wurde, lässt auch in «The Road» keine Gnade walten. Sein neuestes Werk wurde in Venezia im internationalen Wettbewerb aufgeführt. Harten Tubak bekam man in einer postapokalyptischen Welt zu sehen, die nach einer ökologischen Katastrophe völlig zerstört ist. Ein Vater (VIGGO MORTENSEN) zieht mit seinem zehn Jahre alten Sohn (KODI SMIT-McPHEE) durch diese verwüstete Landschaft. Es streifen Banden durchs Land, die auch vor Kannibalismus nicht halt machen. Vater und Sohn versuchen, in den Süden zu gelangen und das Gute in sich zu bewahren. Doch langsam fordert ihr verzweifelter Überlebenskampf seinen Tribut und zwingen den Vater zur Gegengewalt. Sein Sprössling jedoch beginnt, diese nach und nach zu hinterfragen.
Regie: JOHN HILLCOAT; Darsteller: VIGGO MORTENSEN, GUY PEARCE, CHARLIZE THERON, ROBERT DUVALL
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 02. September 2010 |
Romantik, Drama; (Columbia Pictures) USA 2010
Kinostart: 23.9.
Liz Gilbert hatte alles, wovon eine Frau heutzutage träumt oder zumindest träumen sollte – einen Mann, ein Haus, eine erfolgreiche Karriere. Trotzdem fühlte sich Liz – wie viele andere Frauen auch – irgendwie verloren und ziellos. Als ihre Ehe geschieden wird, steht Liz plötzlich an einem Scheideweg: Sie beschliesst, alles zu riskieren und ihr altes, wohlgeordnetes Leben hinter sich zu lassen, indem sie zu einer Reise rund um die Welt aufbricht, die zu einer Suche nach sich selbst wird. In Italien entdeckt sie die Kunst des Geniessens und welch grosses Vergnügen einem gutes Essen bereiten kann. In Indien lernt sie die Macht der Meditation kennen und in Bali erfährt sie, zu guter Letzt und völlig unerwartet, dass wahre Liebe inneren Frieden und Ausgeglichenheit beschert.
Regie: RYAN MURPHY; Darsteller: JULIA ROBERTS, JAMES FRANCO; www.eatpraylove-derfilm.de/
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. September 2010 )
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 02. September 2010 |
Thriller; (Focus Features) USA 2010
Kinostart: 16.9.
Der Auftragskiller Jack weiss genau, was den perfekten Mord ausmacht. Als ein Job in Schweden jedoch ein unerwartetes Ende nimmt, schwört er seinem Kontaktmann Larry, dass sein nächster Auftrag auch sein letzter sein wird. Er verkriecht sich in einer italienischen Kleinstadt, wo er die Pause bis zu seinem definitiven Ausscheiden geniesst. Sein letzter Auftrag wird ihm von einer geheimnisvollen Belgierin überbracht: Jack soll eine spezielle Waffe konstruieren. Während er sich langsam an das neue Leben in Italien gewöhnt, wird Jack zu seiner eigenen Überraschung offener und damit unvorsichtiger: Er freundet sich mit Vater Benedetto an und beginnt eine Affäre mit der Einheimischen Clara… und lässt damit seine Deckung Stück für Stück auffliegen.
Regie: ANTON CORBIJN; Darsteller: GEORGE CLOONEY, THEKLA REUTEN, BRUCE ALTMAN; http://focusfeatures.com/film/the_american
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. September 2010 )
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Geschrieben von Matthias Haller
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Donnerstag, 02. September 2010 |
BÖSES KANN JA SO GUT SEIN
Der Animationsfilm-Boom in Hollywood hält weiter an. Doch nachdem die letzten CGI-Blockbuster doch eher enttäuschend waren, wie zuletzt der laue Aufguss «Shrek Forever After», könnte mit «Despicable Me» endlich wieder ordentliches Lachmuskelfutter auf uns zukommen.
In einer glücklichen Vorstadtgegend, mit schmucken Häusern wie aus dem Bilderbuch, weissen Zäunen und bunten Blumen auf den Wiesen, könnte das Leben nicht schöner sein. Doch inmitten dieses Idylls steht ein schwarzes Haus. Abgeschirmt von den Nachbarn wohnt hier Gru in seinem geheimen Versteck, so wie es sich für einen Superbösewicht gehört. Gru hasst die Menschen und friert diese mit seinem Vereiser auch schon mal ein, wenn ihm die Schlange im Coffee Shop zu lang ist. Er und seine Armee putziger Untergebener, die Minions, haben Grosses vor, nämlich nichts Geringeres, als den Mond zu stehlen. Ausgerüstet mit allerhand verrückter Utensilien wie Verkleinerungsstrahler, Kampffahrzeugen und dem genannten Vereiser ist Gru bereit, alles und jeden aus dem Weg zu räumen, der sich ihm in den Weg stellt. Doch mit einem hat er nicht gerechnet. Drei kleine Waisenkinder sehen in ihm etwas, was bisher niemand zuvor gesehen hat: einen potenziellen Vater. Und so muss sich der weltgrösste Bösewicht seiner bisher grössten Herausforderung stellen, den drei kleinen Mädchen Margo, Edith und Agnes.
«Despicable Me» ist nicht nur ein echter Zungenbrecher, selbst die Minions scheitern am Aussprechen des Originaltitels, wie ein Trailer witzigerweise zeigt, sondern will auch in Sachen 3D-Effekte ganz gross auffahren. Achterbahnfahrten, Explosionen und diverses Zeug, das dem Zuschauer entgegenfliegt oder unter die Nase gehalten wird, soll für das gewisse Aha-Erlebnis sorgen, das vielen Pseudo-3D-Filmen oftmals abgeht. Damit auch der Humor nicht zu kurz kommt, dafür sorgen die Macher von «Horton hears a Who!» und «Ice Age» 1 und 2.
Heimliche Hauptdarsteller des Films sind die witzigen Minions, die nur schon durch ihr Aussehen zum Brüllen komisch daherkommen. Wenn das Gagfeuerwerk der bisher gezeigten Szene über die volle Filmdistanz gehalten wird, dann dürften sowohl Kinder wie Erwachsene hier ganz auf ihre Kosten kommen. Leider war bis Redaktionsschluss noch keine deutsche Fassung des Films verfügbar, in der u.a. JAN DELAY mit seiner Nasalstimme für den richtigen Ton sorgen soll. Im Original übernimmt US-Comedian STEVE CARELL, der gerade mit TINA FEY in der Komödie «Date Night» zu sehen war, den Part von Gru und verpasst ihm gleich einen witzigen irischen Akzent.
Animation, Komödie; (Universal) USA 2010
Kinostart: 30. September
Regie: CHRIS RENAUD, PIERRE COFFIN
Sprecher: Originalversion (engl.): STEVE CARELL, JASON SEGEL Deutsch: JAN DELAY, OLIVER ROHRBECK
Web: http://despicable.me/
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Geschrieben von Matthias Haller
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Mittwoch, 18. August 2010 |
Die Stars des Films im Interview
In den USA ist "The Expendables", der neue Film von und mit Sylvester Stallone, bereits erfolgreich angelaufen, hierzulande müssen wir uns noch bis zum 26. August gedulden.
Die Hommage an die Krach-Bumm-Filme der Achtzigerjahre vereint so ziemlich alles was in Hollywood in Sachen Action Rang und Namen hat. So stehen neben Stallone auch Jason Statham, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis, Jet Li und Eric Roberts vor der Kamera. Sogar Arnold Schwarzenegger hat sich zu einem Cameo-Auftritt überreden lassen, wofür er in den USA unverständlicher Weise heftige Kritik einstecken musste.
Der Film handelt von einer Gruppe schlagkräftiger Söldner, die sich auf eine riskante Missionen begeben. Ihr Ziel: In einem südamerikanischen Staat sollen sie einen skrupellosen Diktator stürzen, doch ihr Auftraggeber treibt ein doppeltes Spiel. Da hat er die Rechnung aber ohne die Expendables gemacht, die sich als hartnäckiger erweisen als gedacht.
Sylvester Stallone hat gesagt, dass er den Film auch als Gegenpol zum momentan vorherrschenden Superhelden-Boom konzipiert hat. Er will der jüngeren Generation zeigen, dass es auch noch andere Helden aus Fleisch und Blut gibt, die zwar nicht über Superkräfte verfügen, sich aber dennoch zu helfen wissen. In den Achtzigerjahren, als man noch nicht auf so ausfeilte CGI-Effekte wie heutzutage zurückgreifen konnte, waren dies die Helden des Kinos. Und der Erfolg gibt ihm einmal mehr Recht, es scheint so als hätten sich die Leute schon beinah nach guter, handfester Action der alten Schule gesehnt, ansonsten wäre der Film in den USA nicht auf Platz 1 der Kinocharts geklettert.
Aber auch ein Starensemble wie diese gibt es nicht alle Tage in einem Film zu sehen. Stallone hat jedem seine Rolle quasi auf den Leib geschrieben, weshalb die gerne bereit waren im Film mitzuwirken, teilweise sogar mehr oder weniger umsonst. Und wie war es am Set mit so viel Testosteron-Muselpaketen? "Stallone war der Captain, und wir haben gemacht was er gesagt hat. Er hatte ein sehr genaues Bild von der Richtung, in die der Film gehen sollte. Da war kein Platz für Ego-Trips", so Jason Statham über die Dreharbeiten. Stallone, der nach eigenen Aussagen jeden Film so angeht als wäre es sein letzter, hatte die Macho-Truppe also bestens im Griff. Mehr über den Film und die Dreharbeiten erzählt er uns im Interview:
INTERVIEW MIT SILVESTER STALLONE
Wie würden Sie den Film 'The Expendables' beschreiben?
Es ist ein ergreifender Film, der jedoch nicht moralisierend ist. Es ist eine schwarze Komödie. Der Film nimmt ebenfalls die Stereotypen der harten Männer auf, so wie die Leute uns wiedererkennen, zeigt aber dennoch eine andere Seite, wie zum Beispiel Jasons Rolle und seine Probleme mit Frauen. Aufgrund all dieser Dinge kann der Zuschauer sagen, “Auf eine Art identifiziere ich mich mit ihnen.” Diese Jungs sind sehr, sehr hart in ihrer Welt und äusserst schwach in der realen Welt.
Wie haben Sie eine solche beindruckende Besetzung zusammengebracht?
Ich habe versucht Rollen zu schreiben, die sie interessieren würden und an ihren Konkurrenzgeist apelliert. Ich musste nur ihr Interesse gewinnen, das war alles. Alle sind sie Stars auf ihrem Gebiet. Insofern verdienen sie es, gleichberechtigt behandelt zu werden. Gleichzeitig muss ich sagen, dass sie sich alle untergeordnet und ihr Ego zurückgestellt haben. Alle haben sich hundertprozentig für ihre Rolle eingesetzt. Das machte mir die Arbeit leicht.
Warum haben Sie Mickey Rourke für die Rolle des Tätowierers Tool gewählt?
Ich bin etwas älter als er, aber wir sind in der Branche praktisch zusammen aufgewachsen. Wir beide haben in unserem Leben Höhen und Tiefen erlebt. Er ist ein sehr sensibler, aussergewöhnlicher Typ – deshalb dachte ich mir: Wenn er genau diese aussergewöhnlichen Eigenschaften in die Figur des Tool einbringt, wäre das spitzenmässig.
Sie haben auch Schauspieler der neuen Generation gecastet, wie zum Beispiel Jason Statham, den Hauptakteur in der bezeichnendsten Actionszene des Filmes, dem Flugzeug-Stunt.
Die Besetzung von Jason war in gewisser Weise Glückssache, denn man weiss vorher nie, ob die Chemie auch stimmt. Er stammt aus einer ganz anderen Kultur als ich, und er ist erheblich jünger. Persönlich fand ich, dass er in seinen bisherigen Filmen noch nicht alle seine Fähigkeiten voll ausschöpfen konnte – die wollte ich jetzt in die Gestaltung seiner Rolle einbringen. Bei mir darf er Gefühle zeigen, optimistisch sein. In der Flugzeugszene wollte ich nicht nur das Benzin ablassen, sondern schlug vor, dass wir Jason in den Bug des Flugzeugs stecken. Plötzlich herrschte Stille im Raum. Er hat das sensationell absolviert. Ich weiss, dass er seine Leistung herunterspielen wird, aber es war gefährlich, und trotzdem hat er begeistert mitgemacht. So waghalsig hatte ich das gar nicht geplant. Der Stunt entpuppte sich als sehr gefährlich.
Verschafft der Film Einblick in Actionhelden und deren Ikonographie?
Actionhelden haben sich über die Jahre sehr geändert. In meiner Generation waren wir die starken Jungs und bis auf Vietnam gab es nichts was mit uns in Verbindung gebracht werden konnte. Somit hatten wir alle unsere Komplexe. Wir waren Amerikas Aussenseiter. Dann kam der neue Actionheld, der für neue Technologie und Spezialeffekte steht. Die Zeit ist vergangen, aber wir sind dabei, das sehr körperbetonte Alpha-Tier wiederzuentdecken. Natürlich haftet dem Ganzen die Vergangenheit an, wir versuchen jedoch politisch korrekt damit umzugehen. Mit diesem Film haben wir die wahren Action Heroes wiederauferstehen lassen und ihnen einen weiteren Dreh verschafft. Diese Jungs passen nicht in diese Welt; sie sind die 'Expendables', deshalb werden sie auch so genannt.
Action ist ein Genre mit strengen Regeln. Was unterscheidet diesen Film von anderen Actionfilmen?
Ich wollte mich auf ein bestimmtes Gefühl, auf eine bestimmte Art des Filmemachens, auf eine bestimmte Mentalität zurückbesinnen. Es geht um Männer, die nicht mehr im Einklang mit der Welt sind, die in ihrem Leben aber feste Regeln befolgen. Sie haben keine Familien, ihr Privatleben ist ein einziges Chaos – sie können sich nur aufeinander verlassen. Ich möchte den Zuschauern zeigen, was in solchen Männern vorgeht. Ich habe mir vorgenommen, einen Film zu machen, wie es ihn nur alle paar Jahre einmal gibt: Ich benutze eine bewährte Formel und bringe sie auf die Höhe der Zeit. Ich finde, dass uns das gelungen ist: Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Film.
INTERVIEW MIT JASON STATHAM
Wie war die Stimmung am Set mit diesen testosterongeladenen Jungs?
JS: Grossartig. Es hat alles mit dem Regisseur (Sylvester Stallone) zu tun. Es kommt darauf an, dass er relaxed und gefasst ist – Sly ist genau das. Es gab auch keinerlei Probleme mit den einzelnen Stars, jeder brachte den anderen grossen Respekt entgegen. Sly hatte einen grossen Bildschirm am Set und meinte oft: „Komm, schau dir das mal an. Genau so hätte ich es gerne.“
Wie würdest du Sylvester Stallones Arbeitsweise als Regisseur beschreiben?
JS: Er hat eine sehr entspannte Art. Er vertreibt jeglichen Stress, ganz ohne Druck. Seine Art zu arbeiten ist einzigartig – das kommt wohl von seinen eigenen Erfahrungen, die er als Drehbuchautor und Filmregisseur gemacht hat. Ich bin übrigens sicher, wenn er die Schnittsoftware bedienen könnte, würde er sogar den Schnitt selbst machen.
Und es kam wieder zu einer Zusammenarbeit mit Jet Li …
JS: Ja, Jet und ich sind alte Freunde. Wir haben einige Filme zusammen gedreht. Ich war irgendwie mit allen, die für diesen Film gearbeitet haben, recht vertraut. Ich war jahrelang grosser Fan von UFC -Kämpfen (UFC = Ultimate Fighting Championship, Anm. d. Red) und dann solch grossartige Jungs wie Randy Couture, Terry Crews und Mickey Rourke am Set zu haben, ist einfach fantastisch.
Q: Wen spielst du?
Ich spiele Lee Christmas, einen Typen der sehr begabt mit seinem Messer umzugeht, nicht aber mit seinen Beziehungen. Er wird auf seiner eigenen Türschwelle verlassen – ohne nun zu viel zu verraten. Damit hadert er. Er hofft auf Ratschläge durch seinen Mentor, wodurch eine Konstellation zwischen den beiden Typen entsteht, die nicht zuletzt auch sehr witzig ist.
Erzähle uns von deinem Stunt im Albatross.
JS: Ja, das war nicht ohne! Das, was ich an Sly besonders schätze, ist sein Verzicht auf Special Effects aus dem Computer. Er macht sein Ding, er schlägt sich selbst bewusstlos und verprügelt in einer sehr glaubwürdigen, realistischen Art jeden um sich herum. Und solange es nicht genau so rüberkommt, will er es nicht für den Film verwenden. Da gab es diese grosse Action-Szene, für die wir ein Flugzeug benötigten. Er wollte, dass ich meinen Kopf vorne aus dem Flugzeug strecke, während wir einen Sturzflug machen – bei wer weiss wie vielen Meilen pro Stunde! Dann übergossen wir die Landebahn mit Treibstoff und starteten eine Schiesserei, so dass alles in Flammen aufging. Wir haben das alles tatsächlich gemacht! Für mich gibt es nichts Grösseres, als so realitätsnah zu arbeiten. Wenn du es schliesslich auf der grossen Leinwand siehst, dann denkst du: „Yeah, das haben wir gemacht!“ Das ist old-school, etwas, das ich schon immer an Actionfilmen bewundert habe. Und genau deshalb lieben wir, was Sly macht.
INTERVIEW MIT JET LI
Du und Sly, ihr seid beide weltberühmte Action-Helden – wie passen eure zwei Figuren in diesem Film zusammen?
Jet Li: Ich denke, er ist der internationale Superstar. Als ich jung war, habe ich all seine Filme gesehen. Ich kann mich sogar immer noch an die Filmmusik von „Rocky 3“ erinnern. Er ist nicht nur ein grossartiger Action-Held oder Schauspieler, er ist auch ein herausragender Drehbuchautor und Regisseur für Action-Filme. Der typische Action-Film dreht sich ums Kämpfen – von Anfang bis Ende. Seine Filme hingegen, finde ich, zeigen dir ausserdem immer viel über die Charaktere. Es scheint mir so, als sei ich hier her gekommen, um mich mit neuen Freunden zu beschäftigen oder Freundschaften zu knüpfen. Ich sehe mich selbst in erster Linie als Unterstützung für Sly. Er hat ein tolles Gespür für die Charaktere.
Kannst du uns etwa über die Rolle des Ying Yang erzählen?
Jet Li: Er ist ein vietnamesischer Amerikaner, Single, ohne Familie, der von der Zukunft träumt. Er hofft darauf, eines Tages eine wundervolle Frau, einen wunderbaren Sohn und mehr Geld zu haben. Er spricht andauernd davon: „Ich muss meinen Sohn auf eine bessere Schule schicken, ich muss ihn auf die Universität schicken ….“.
Hat Sly etwas an deiner Filmfigur entdeckt, was du dir nicht unbedingt zuschreiben würdest?
Jet Li: Ich finde er hat mir sehr geholfen, da er die Geschichte kannte – er hat sie ja schliesslich geschrieben. Er hat alles zusammengefügt – es ist nicht nur ein Kampf, es ist ebenso eine Geschichte über Beziehungen, über das, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Es ist wunderbar mit ihm zu arbeiten.
Du hast mit Jason Statham bereits früher gearbeitet – wie ist es, ihn wieder am Set zu treffen?
Jet Li: Oh – cool. Er ist ein sehr umgänglicher Typ, wir kennen uns beinahe zehn Jahre. Wir haben drei Filme miteinander gedreht – er ist wie ein Bruder für mich!
Kannst du uns ein bisschen über den Film aus deiner Sichtweise erzählen?
Jet Li: Ich schätze jeden Einzelnen, der an diesem Film mitgearbeitet hat, da waren einige tolle Action-Jungs dabei – nicht nur wir drei, da waren ja noch mehr Leute. Jede Person hat eine einzigartige Rolle, sodass ich natürlich hoffe, dass der Film ein grosser Erfolg wird. Schau dir den Film an und ich denke du wirst Spass daran haben!
"The Expendables" Website
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 03. September 2010 )
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Geschrieben von Matthias Haller
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Freitag, 16. Juli 2010 |
TV-KULT DER ACHTZIGER KOMMT INS KINO
«Also wenn Sie mal ein Problem haben, dann rufen Sie doch am besten das A-Team!» Unvergessen bleibt dieser Satz und die darauffolgende Titelmelodie wohl allen, die wir in den Achtzigern aufgewachsen sind. Jetzt wurde die Kultserie fürs Kino adaptiert.
Hannibal, B.A., Face und Murdock sind wieder da. Die ehemaligen Söldner, die zu Unrecht verurteilt wurden und seitdem vor der Militärpolizei auf der Flucht sind, bekommen im August dieses Jahres ihr grosses Leinwanddebüt. Zwar konnten wir den Film noch nicht sehen, doch erste gezeigte Szenen lassen auf ein rasantes und irrwitziges Action-Spektakel schliessen, das mit viel Humor gespickt ist und sich selbst nicht wirklich zu ernst nimmt.
Alles andere würde auch gar keinen Sinn ergeben, denn auch in der Serie ging es manchmal herrlich sinnfrei zu. Doch der Film scheint hier noch kräftig nachzulegen. Beispiel gefällig? Das A-Team befindet sich an Bord eines abstürzenden Flugzeugs, im letzten Moment retten sie sich an Bord eines Panzers, der auf der Ladefläche des brennenden Wracks steht. Schnell lassen sie den Panzer über die Ladefläche rollen, der daraufhin an Fallschirmen hängend zu Boden gleitet. Währenddessen nimmt Face mit der Bordkanone einen angreifenden Jet unter Beschuss, bis dieser sich in einer spektakulären Explosion in tausend Teile auflöst.
Laut Regisseur CARNAHAN soll der Film vor allem Spass machen. Man erlebt, wie aus dem A-Team, den Männern einer Spezialeinheit, geächtete Freiheitskämpfer werden. Beim Zusammenstellen des Casts hat CARNAHAN auf Schauspieler mit ganz unterschiedlichen filmischen Lebensläufen zurückgegriffen. Neben bekannten Akteuren wie LIAM NEESON, der bereits in «96 Hours» seine Actionqualitäten bewiesen hat, und BRADLEY COOPER, bekannt aus der Hitkomödie «Hangover», hat es auch ein völliger Hollywood-Neuling ins Kader geschafft. QUINTON «Rampage» JACKSON verkörpert B.A. und tritt damit vermutlich das härteste Erbe an, denn MR. T bleibt in seiner Paraderolle unvergessen. JACKSON sieht es eher nüchtern, wenn er über den Erwartungsdruck der Fans nachdenkt. «Ich mache dies als Fan. Ich habe tiefsten Respekt für die Fans und ich hoffe, dass sie das mögen, was ich hier mache. Aber ich mache es für mich. Ich bin ein genauso grosser Fan des A-Teams wie jeder andere.» Na dann, toi, toi, toi…
Action, Komödie; (20th Century Fox) USA 2010
Kinostart: 12. August
Regie: JOE CARNAHAN
Darsteller: LIAM NEESON, BRADLEY COOPER, BIEL, SHARLTO COPLEY
Web: www.a-teammovie.ch
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Juli 2010 )
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Geschrieben von Roman Sturzenegger
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Dienstag, 13. Juli 2010 |
Komödie mit Staraufgebot
Adam Sandler hat seine Schauspielkollegen zusammengetrommelt um den Kinosommer zu zelebrieren. Ein Film dessen Inhalt kurz erzählt ist, da er eigentlich gar keinen hat. Die Story ist so unspektakulär, dass es sich nicht lohnt gross darauf einzugehen. Nicht aber der Film selbst!
Fünf alte Freunde und ehemalige Sportkameraden treffen sich nach vielen Jahren wieder, um ihrem verstorbenen Basketball-Trainer aus Kindheitstagen die letzte Ehre zu erweisen. Zusammen mit ihren Ehefrauen und Kindern verbringen sie das lange Feiertagswochenende um den 4. Juli in einem Haus am See, wo sie vor langer Zeit ihre Meisterschaft gefeiert haben. Die Freunde versuchen da anzuknüpfen, wo sie damals aufgehört haben, und stellen fest, dass Älterwerden nicht automatisch auch Erwachsenwerden bedeutet.
Was da abgeht ist schlichtweg ein Riesengaudi a la Adam Sandler. Ein Lacher am Andern, wenn man denn auf diesen Humor steht. Die Teenager werden sich vor Lachen biegen, etliche Erwachsene werden ihre Mühe mit Sandlers Humor haben. Dieser zielt, im neuen Streifen, doch oft sehr unter die Gürtellinie und verlässt den guten Geschmack. Als Billy Madison feierte er einst seinen Grosserfolg und wird seitdem in den Staaten mit jährlichen College-Partys, ihm zu Ehren, gefeiert. Als Zohan spaltete er die Gemüter. Meiner Meinung nach eine der heissesten Komödien. "Kindsköpfe" ist wie gesagt einfach gestrickt und mit einer hohen Gagdichte versehen. Und um das gehts. Rein ins Kino, zurücklehnen, Kopf ausschalten und 90 Minuten lachen, lachen, lachen.
Erstaunlich ist das Staraufgebot im Film. Neben Sandler agiert sein Langjähriger Komparse Rob Schneider. Dazu kommen Chris Rock, Kevin James und Steve Buscemi. Die Frauen an ihren Seiten sind ebenfalls top Salma Hayek, Maria Bello und Maya Rudolph. Für einmal keinen Einsatz hat Tennisass John McEnroe. Für Alle die über üble Scherze lachen wollen und können, gibt es ab dem 12. August einen Pflichtfilm: "Kindsköpfe"!
KINDSKÖPFE (Grown ups) USA 2010
Start: 12.August
Regie: Dennis Dugan
Darsteller: Adam Sandler, Kevin James, Maria Bello, Salma Hayek
web: www.kindskoepfe-derfilm.de
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Geschrieben von Matthias Haller
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Mittwoch, 02. Juni 2010 |
Sci-Fi, Abenteuer, Action; (Fox Warner) USA 2010
Kinostart: 8.7.
Eine Gruppe der besten Söldner, darunter Special Forces und Yakuza, findet sich plötzlich in einer fremdartigen Umgebung wieder. Wie sich schnell herausstellt, ist es nicht mehr die Erde, auf der sie sich befinden, und ihre neuen Gegner sind keine Menschen. Offenbar sind sie nichts weiter als Schachfiguren in einem perfiden Jagdspiel einer ausserirdischen Alienrasse. Die Einzelgänger schliessen sich zusammen und wagen den aussichtslosen Kampf ums nackte Überleben. – ROBERT RODRIGUEZ selbst will als Schirmherr dafür sorgen, dass dieser «Predator»-Film endlich wieder gut wird. Nachdem die beiden «AvP»-Filme nicht nur eingefleischte Fans vergrault haben, soll der Reboot der Serie sich wieder am kultigen Erstling aus den Achtzigern orientieren.
Regie: NIMROD ANTAL; Darsteller: ADRIEN BRODY, LAURENCE FISHBURNE; www.predators-movie.com
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Geschrieben von Redaktion
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Mittwoch, 02. Juni 2010 |
Biographie; (Capelight / Ascot Elite) UK 2009
Kinostart: 17.6.
1837. Die 17-jährige Victoria führt ein wohlbehütetes Leben im eleganten Kensington Palace. Doch die junge Frau sieht sich auch einem erbitterten Machtkampf gegenüber: Denn als erste Anwärterin auf den Thron wird Victoria von allen Seiten bedrängt, versuchen doch die herrische Mutter (MIRANDA RICHARDSON) und deren ehrgeiziger Ratgeber jeden ihrer Schritte zu überwachen und sie dem Einfluss ihres Onkels König William IV. zu entziehen. Als König William kurz darauf stirbt, wird Victoria mit 18 Jahren Königin von England und übernimmt die Regierungsverantwortung inmitten grosser politischer Konflikte. Die lebensfrohe Frau muss schnell lernen, sich in ihrer neuen Rolle zu behaupten. – Der Film ist bereits für drei «Oscars» nominiert.
Regie: JEAN-MARC VALLÉE; Darsteller: EMILY BLUNT, RUPERT FRIEND, PAUL BETTANY, MIRANDA RICHARDSON, JIM BROADBENT; www.youngvictoria-film.de
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Geschrieben von Matthias Haller
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Mittwoch, 02. Juni 2010 |
GROSSER HUND MIT GROSSER KLAPPE
Tiere sind in Hollywood derzeit wieder schwer angesagt. Nach Agentenhamstern und singenden Streifenhörnchen sind jetzt sprechende Hunde an der Reihe, die es jedoch faustdick hinter den Ohren haben.
Marmaduke ist das personifizierte Chaos und hält die Familie Winslow ordentlich auf Trab. Auch unter den Tieren gilt die Dogge als Tolpatsch schlechthin. Da kommt dem Hund der Umzug nach California gerade recht, denn wo liesse sich ein besserer Neustart wagen als im Sunshine State. Doch neue Freunde zu finden, gestaltet sich schwieriger als gedacht, umso mehr freut sich Marmaduke, als ihn Lucy und ihre Strassenköter-Gang in ihre Clique aufnehmen, auch wenn die nicht gerade zu den hippen Vertretern vor Ort zählt. Doch schnell setzt Marmaduke seine neue Freundschaft wieder aufs Spiel, als er versucht, der bezaubernden Collie-Dame Beverly und ihren versnobten Freunden zu imponieren, indem er den supercoolen Obermacker raushängen lässt. Ob er sich für seine Gang entscheidet oder am Schluss gar alles verliert, liegt letztendlich nur in seiner Hand – oder besser gesagt Pfote.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Comicserie, die in 600 Zeitschriften in über 20 Ländern erschienen ist. Im Vergleich zu den korrekten Agentenhamstern aus «G-Force» oder den ultranervigen «Chipmunks» nehmen die Tiere in dieser Komödie allerdings kein Blatt vor den Mund. Wenn Marmaduke über die verschiedenen Hundetypen und ihre Halter referiert, dann bleibt kein Auge trocken. Der Humor ist derb und die Wortgefechte rasant. So hat man sprechende Tiere jedenfalls selten gesehen, was nicht zuletzt an der sehr guten Tricktechnik liegt. Mit seichter Familienunterhaltung im Stil von «Dr. Dolittle» hat dieser Film wohl nicht mehr viel gemein, vielmehr ist es eine Komödie, bei welcher der Humor auch mal unter die Gürtellinie geht. Bleibt zu hoffen, dass in der Übersetzung nicht zu viel Wortwitz verloren geht.
Komödie, Familie; (Regency / Warner Bros.) USA 2010
Kinostart: 17. Juni
Regie: TOM DEY
Darsteller: LEE PACE, WILLIAM H. MACY
Sprecher (dt.): CHRISTIAN ULMEN, BÜLENT CEYLAN
Web: www.marmaduke-derfilm.de
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 02. Juni 2010 )
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Geschrieben von Matthias Haller
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Freitag, 07. Mai 2010 |
Romantik, Comedy; (New Line Cinema) USA 2010
Kinostart: 27.5.
Spass, Mode, Freundschaft: Der zweite Serienableger bringt alle bekannten Zutaten wieder mit sich und will noch einen oben drauflegen. Was geschieht, nachdem man «Ja, ich will» gesagt hat? Diese Frage beleuchtet der Film und zeigt, dass das Leben, wie es sich die meisten Frauen wünschen, nicht einfach zu haben ist. Und so verschlägt es die vier New Yorkerinnen diesmal in sonnige Gefilde, raus aus der exzentrischen Grossstadt, rein in einen der exotischsten und lebhaftesten Orte der Erde, wo die Party niemals zu enden scheint. Dieser Tapetenwechsel kommt unserem sexy Gespann gerade richtig, nicht zuletzt, um wieder zu sich selbst zu finden und gegen die traditionelle Rollenverteilung in einer Ehe und der Erziehung anzukämpfen.
Regie: MICHAEL PATRICK KING; Darsteller: SARAH JESSICA PARKER, MILEY CYRUS, KIM CATTRALL, CYNTHIA NIXON, PENÉLOPE CRUZ; www.sexandthecity2.ch
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