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Geschrieben von Matthias Haller
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Mittwoch, 01. Juni 2011 |
HORRORTRIP INS WUNDERLAND

Der Titel spielt elf Jahre nach den Geschehnissen aus Teil 1, exakt die Zeit, die man auf die Fortsetzung warten musste.
Alice wurde aus der Irrenanstalt in die Obhut eines Psychiaters übergeben, der ihr helfen soll, über den traumatischen Tod ihrer Eltern hinwegzukommen. Doch sie driftet immer wieder in ihre Halluzinationen ab, weiss bald nicht mehr, was real ist und was nicht. Schliesslich landet sie wieder im Wunderland, dass sich aber aufgrund ihrer Verrücktheit zu einem unwirklichen und feindselligen Ort verwandelt hat. Nun liegt es an ihr, die Bewohner des Landes und natürlich sich selbst zu retten.
Bewaffnet mit einem Messer, einer Pfeffermühle und einem Schirm stellen wir uns den bizarren Gestalten, die die Entwickler auf uns loslassen. Die Konfrontationen enden in der Regel extrem blutig und nicht selten rollen auch Köpfe. Durch die immer wieder eingestreuten Hüpf- und Rätseleinlagen wird man aber auch abseits der Schnetzelei ordentlich gefordert. Der äusserst düstere Grundton und das eigenwillige Artdesign machen den Titel zum audiovisuellen Erlebnis. Nur die etwas hakelige Steuerung und die teils verwaschenen Texturen der uns vorliegenden Version trüben den insgesamt guten Gesamteindruck. Die düstere Märchenkost für Erwachsene ist aber dennoch einen näheren Blick wert, abgefahrenere Kost bietet derzeit nur «Shadows Of The Damned».
«Alice: Madness Returns»; Action-Adventure; XBOX-360-Version (PS3, WIN PC); (Spicy Horse Games / EA)
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 01. Juni 2011 )
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