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Geschrieben von Christos & Christos
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Montag, 08. Februar 2010 |
«NEW YORK HAT MICH GEPRÄGT»
Ihr neues Album «The Element of Freedom» kennt keine stilistischen Grenzen. Am
17. Mai begeistert ALICIA KEYS ihre Schweizer Fans mit den neuen Songs in Zürich.
Die 29-Jährige aus New York hat zwölf «Grammys» gewonnen, weltweit mehr als 25 Millionen Alben verkauft, WHITNEY HOUSTONs Comeback-Hit «Million Dollar Bill» geschrieben und ist Gaststar des neuen JAY-Z-Albums. Superstar ALICIA KEYS veröffentlichte letzten Dezember ihr viertes und neues Studioalbum «The Element of Freedom». Sie produzierte es mit ihrem langjährigen Studiopartner KERRY «KRUCIAL» BROTHERS und mit JEFF BASHKER. Der vom Album ausgekoppelte Song «Doesn’t mean anything» hat das Zeug zum KEYS-Klassiker. Das TREND MAGAZIN traf ALICIA KEYS in Zürich zum Interview.
TREND MAGAZIN: Hallo ALICIA, wie geht es dir? – ALICIA KEYS: Danke, es geht mir wunderbar!
Hast du schöne Erinnerungen an die Schweiz? – Ich liebe die Schweiz sehr und habe viele schöne Erinnerungen an Zürich und an Montreux.
Kannst du dich an deinen letzten Besuch in der Schweiz erinnern? – Ich war im Sommer 2008 in Montreux und kann mich sehr gut an die vielen schönen Sonnenblumen erinnern. So grosse Sonnenblumenfelder hatte ich zuvor noch nie gesehen! Ich liebe die Schweiz. Es ist ein wunderschönes Land.
Dein neues Album «The Element of Freedom» klingt einfach fantastisch. Wunderschöne Melodien, coole Beats, Piano und eine grossartige Stimme. Erzähl ein bisschen mehr von deinem neuen Album! – Ich habe auf diesem Album mit sehr viel Musik, die ich liebe, experimentiert. Man hört verschiedene Musikrichtungen. Ich habe auch zahlreiche Synthesizer, unterschiedliche Keyboards und Pianos ausprobiert. Auf dem Album mische ich R’n’B-Beats mit souligen Balladen und kenne keine stilistischen Grenzen.
Siehst du einen grossen Unterschied zwischen deinen Fans in Amerika und in Europa? – Nein, nicht wirklich. Es sind alles wunderbare Menschen, die Musik mögen. Ich liebe alle und finde nicht, dass es Unterschiede zwischen den Fans gibt.
Du hast schon mit vielen Grössen im Musikbusiness zusammengearbeitet – von BONO bis zu JAY-Z. Welchen Künstler oder welche Band führst du noch auf deiner Wunschliste? – Mit PRINCE, LAURYN HILL und KINGS OF LEON möchte ich gerne im Studio zusammenarbeiten.
Mit JACK WHITE hast du 2008 beim «James-Bond»-Song «Another way to die» kollaboriert. Ein grossartiger Song. Möchtest du in Zukunft nochmals mit ihm zusammenarbeiten? – JACK WHITE ist eine beeindruckende und sehr talentierte Person. Die Zusammenarbeit war fantastisch. Viele Leute dachten, wir würden nicht zusammenpassen. Doch wir nehmen beide gerne mit analogen Instrumenten auf, haben auch sonst viel gemeinsam und waren sofort die besten Freunde.
Den wunderbaren Song «Empire State of Mind», ein Duett mit JAY-Z für dessen Album, hast du für dein neues Album nochmals als leises Pianostück aufgenommen. Was bedeutet für dich New York? – Mit dem Song möchte ich New York ein Denkmal setzen. New York ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin. New York hat meinen Charakter geprägt. Es ist eine faszinierende Stadt, in der tatsächlich alles möglich ist. Die Inspiration, die ich aus dem Verschmelzen so vieler Kulturen, Menschen und Anschauungen erhalte, finde ich sonst nirgendwo. Es ist aber auch eine raue Stadt, in der das Leben nicht leicht ist. Das hat mich sehr zäh gemacht, mir eine dicke Haut und Kampfgeist gegeben.
Album: «The Element of Freedom» (Sony)
Live: 17.5., Zürich HALLENSTADION (Good News)
www.aliciakeys.com
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