Aktuelle Ausgabe
Das aktuelle TREND MAGAZIN:
Hier online
Besucher: 11298637
|
Home TREND JOURNAL Auf Rädern Auf Rädern
|
Geschrieben von Markus Tofalo
|
|
Donnerstag, 28. Februar 2013 |
WENIG KRAFTSTOFF FÜR VIEL TECHNIK

Die Autos werden auch 2013 wieder ein Stück umweltfreundlicher. Die Hersteller freuen sich, in allen Kategorien die entsprechenden Werte weiter senken zu können, bei gleichzeitig immer mehr Leistung und Technik. Im Vormarsch sind Kleinwagen, Diesel- und 4x4-Fahrzeuge.
Auf den folgenden 14 Seiten zeigt das TREND MAGAZIN eine kleine Auswahl der zahlreichen Neuheiten dieses Jahres.
In diesen Tagen erscheint eine neue Version der Städtesimulation «Simcity». Eine der zahlreichen Herausforderungen in diesem Computerspiel ist die Bewältigung des Verkehrs in der Stadt. Bald einmal merkt man, dass die schmalen Strassen und kleinen Plätze aus der Gründerzeit der inzwischen zur Metropole angewachsenen Stadt die Autos nicht mehr bewältigen können. Dies ist in unseren, im Mittelalter erbauten Stadtkernen nicht anders. Die Lösung heisst wie in «Simcity»: Öffentlicher Verkehr.
Doch es wird immer Fahrten geben, für die sich das Auto besser eignet. Und hier greifen immer mehr zu Klein- und Kleinstwagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: klein, wenig, einfacher im Einparkieren und günstig im Ankauf, Unterhalt und Verbrauch. So steigerte sich der Absatz bei den modischen Kleinwagen (mit rund 3,70 m Länge) seit 2000 um rund 30 Prozent, bei den luxusorientierten Kleinen (rund vier Meter Länge) sogar um mehr als 110 Prozent. Und die Kleinen werden in Leistung und Ausstattung stetig besser. Ihr Problem: Für Urlaubsfahrten oder grössere Transporte sind die Kleinen nachteilig.
Viele überlegen sich zwar den Kauf eines Kleinwagens.
Für die Wahl ihres Fahrzeugs sind aber die möglichen
Extremanwendungen ausschlaggebend. Die einmal im Jahr stattfindende Urlaubsfahrt spricht für die bequeme, grossräumige Limousine. Die vielleicht 10 Fahrten im Jahr auf verschneiter Unterlage sprechen für das Allradfahrzeug. Eine zukunftsträchtige Lösung würde bedeuten: Im Preis des Kleinwagens sind Guthaben für Fahrten mit Kleintransportern und/oder vielleicht ÖV-Tageskarten inklusive. Wenn die Politik den CO2-Ausstoss weiter merklich senken möchte, wäre dies ein möglicher Ansatz.
Das Kriterium Umweltfreundlichkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Autohersteller heben die tiefen Verbrauchszahlen und Emissionswerte immer mehr in den Vordergrund. Die Höchstgeschwindigkeit oder die Beschleunigung wurde in den vorliegenden Vorankündigungen neuer Autos vielfach gar nicht mehr angegeben. Die Datenblöcke der Autos auf den folgenden 14 Seiten sind auch deswegen unvollständig und natürlich, weil viele Zahlen vor der Premiere am «Autosalon» bewusst unter Verschluss bleiben. Die angegebenen Werte sind Angaben der Hersteller und Importeure, wobei die Verbrauchs- und Emissionswerte den EU-Messmethoden entsprechen sollten. Die Preise beziehen sich jeweils auf die Basisversion.
Unter den vorgestellten Modellen sind auch einige mit Hybridantrieb. Bei einem seriell angeordneten Hybridantrieb hat der Verbrennungsmotor keinerlei mechanische Verbindung mehr zur eigentlichen Antriebsachse, er treibt lediglich einen elektrischen Generator an, der die Elektromaschinen mit Strom versorgt oder die Traktionsakkus lädt. Beim parallelen Hybridantrieb wirkt der Elektromotor gemeinsam mit dem Verbrennungsmotor auf den Antriebsstrang. In mindestens einem Betriebszustand sind die Kräfte oder Drehmomente der einzelnen Antriebe gleichzeitig verfügbar. Das ermöglicht eine schwächere Auslegung des Elektromotors und des Verbrennungsmotors, was Kosten, Gewicht und Bauraum spart. Bei Plug-in-Hybridautos kann der Akku auch über die Steckdose geladen werden.
Die Assistenten kommen. Sie sind inzwischen fast in allen Modellen drin, wenigstens als Option. Einerseits erhöhen sie den Fahrkomfort, andrerseits die Sicherheit durch automatische Bremsauslösungen. Ob Radio, Musikplayer, Lüftung, Verkehrsinfo oder Navi, alles ist auf dem selben Monitor ersichtlich, teilweise sogar via Touchscreen bedienbar. Bereits gibt es erste Smartautos, deren Bordcomputer sich wie bei Smartphones via Internet mit Apps aufrüsten lassen. Der Internetanschluss im Auto ist keine Zukunftsmusik mehr. Modelle mit W-LAN für alle Passagiere via einen Mobilfunkanschluss gibt es schon. Und was Sicherheitstools angeht: Sollte der Mensch wegen der Rückfahrkamera das Rückwärtsfahren verlernen oder sich eine unaufmerksamere Fahrweise zulegen, weil er sich aus Gewohnheit auf den Bordcomputer verlässt, dann ... Anders formuliert: Jede neue Sicherheitsmassnahme lässt ein nächstes Sicherheitsloch entstehen.
|
|
|
Geschrieben von Emanuel Elsa
|
|
Donnerstag, 31. Januar 2013 |
TRÄUMEN ERLAUBT

Ganz egal, ob Preis, Technik oder Design im Vordergrund steht, Motorradfahren fasziniert Jung und Alt wie eh und je. Auch 2013 stehen Fun und Freizeit im Zentrum. Die Palette vom Traumbike reicht von der 200-PS-Rennstreckenrakete über den Heimsofa-ähnlichen Reisedampfer bis hin zum topmodisch gestylten Zweirad-Schönling für den Wochenend-Trip.
Die wichtigsten Trends für die kommende Saison sind unter anderem attraktive und kostengünstige Mittelklasse-Motorräder, eine Elektronik-Explosion im Sportsektor und noch mehr Konkurrenz für das erfolgreichste Reisemotorrad aller Zeiten, die BMW «R 1200 GS». Aus technischer Sicht führen Traktionskontrollen, frei wählbare Fahrmodi für den Motor und elektronisch geregelte Fahrwerke die Hitliste an. ABS gehört heute fast ausnahmslos in allen Preis- und Hubraumklassen zur Standardausrüstung der Neuheiten.
Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis wird immer wichtiger, die fast kometenhafte Wiederauferstehung der unteren Mittelklasse von 250 bis 600 cm³ Hubraum belegt das sehr deutlich.
Einfache Bedienbarkeit, hoher Komfort, viel Elektronik-Schnickschnack und Umweltverträglichkeit sind heute selbstverständlich. Auch elektronische Drive-by-Wire-Steuerungen sind in der Mittelklasse nichts Aussergewöhnliches mehr, genauso wenig wie per Knopfdruck vom Lenker aus wählbare Motorleistungsstufen für Stadt, Überlandfahrten und Schlechtwetter.
|
|
|
Geschrieben von Redaktion
|
|
Donnerstag, 04. Oktober 2012 |
16-JÄHRIGE GEWINNT MODEL-CASTING!

Der Titel des Events deutet es an: Modeschau auf einem Auto. An der «Fashion on Wheels» ging es am 15. September um Träume, Eleganz und Design.
An der Modeschau der anderen Art präsentierten Nachwuchsmodels extravagante Mode auf dem Dach der neuen «A-Klasse» von MERCEDES-BENZ – und nahmen zugleich an einem Casting teil. NICOLE PEZZULLO aus Wettingen darf als Gewinnerin nun im Januar an der Berliner «Modewoche» mitlaufen.
Für einmal stolzierten die Models nicht über den Laufsteg, sondern rollten auf Autodächern am Publikum vorbei. In den Räumen der MERCEDES-BENZ AUTOMOBIL AG (MERBAG) in Schlieren präsentierte die Zürcher Designerin SOMYSO ihre neuste Kollektion – an zehn Nachwuchsmodels. Denn die extravagante Modeschau «Fashion on Wheels» war zugleich ein Casting, das dem talentiertesten Model ein Engagement an der kommenden «Modewoche» in Berlin verspricht. Niemand Geringerer als der berühmte Modelscout PEYMAN AMIN, der nicht nur Jurymitglied bei «Ger-many’s next Topmodel» war, sondern mittlerweile eine eigene Model-agentur betreibt, leitete die Jury. Zusammen mit dem Starfotografen THOMAS BUCHWALDER und der Designerin REBEKKA RUÉTZ, welche die Gewinnerin mit nach Berlin nehmen wird, entschied sich AMIN für die 16-jährige NICOLE PEZZULLO. «NICOLE hat uns mit ihrem Gang überzeugt», so AMIN, «und sie posierte eindeutig am schönsten auf dem Autodach.» PEZZULLO darf sich nun auf den Laufstegen in Berlin beweisen.
Zusammen mit dem Moderatorenpaar aus REKHA DATTA, die ihren Job als Botschafterin besagter Automarke dem Umstand zu verdanken hat, dass sie bei der «Women Parking Challange» deren Cabrio beschädigte, Fashion-Guru CLIFFORD LILLEY und Soulsänger GUILLERMO SORYA tummelten sich auch viele weitere Modeliebhaber aus der Schweizer Promiszene.
www.fashiononwheels.ch
|
|
|
Geschrieben von Angelo Tomasone
|
|
Donnerstag, 04. Oktober 2012 |
EINE FRAU MIT BENZIN IM BLUT

Im Februar dieses Jahres wurde NADIA BRÜLISAUER aus acht Finalistinnen zur ersten «Miss Swiss-Moto» gekürt. Das TREND MAGAZIN traf sie jetzt zum Interview und sprach mit ihr über ihre Amtszeit, neue Erfahrungen und Zukunftspläne.
TREND MAGAZIN: Deine Wahl zur «Miss Swiss-Moto» liegt bereits einige Monate zurück. Schon bald wird eine Nachfolgerin den Titel übernehmen. Wie hast du die Zeit im Amt bis jetzt erlebt? – NADIA BRÜLISAUER: Ich hatte eine grossartige Zeit und durfte viele tolle Menschen kennenlernen.
Fährst du eigentlich selbst auch Motorrad? – Ja, nach den Mofa- und Rollerzeiten habe ich die 125er-Prüfung gemacht. Momentan bin ich mit meiner KTM «525 EXC» auf den Strassen unterwegs und die «schwere» Prüfung steht kurz bevor.
Hatte der «Swiss-Moto»-Titel Einfluss auf den Entscheid, die Prüfung für die schweren Motorräder zu machen? – Nein, ich wollte das vorher schon machen.
Was hat dich damals dazu bewogen, bei der Wahl teilzunehmen? – Ich war schon immer motorradbegeistert. Aber als Gewinnerin mit dem Team BOLLIGER an ein Langstreckenrennen mitgehen zu dürfen, war für mich der eigentliche Ansporn.
Ein «Miss»-Titel bringt ja auch immer etwas Klischeehaftes mit sich und wird oft auch belächelt. Wie waren die Reaktionen in deinem Umfeld nach der Wahl? – Ich komme aus Appenzell (lacht). Und an einem Ort wie diesem verbreitet sich eine solche Neuigkeit ziemlich schnell. Es gab sowohl positive als auch negative Reaktionen. Am Anfang waren viele etwas kritisch und konnten mich als Person nicht richtig mit einer Miss verbinden, da ich halt tatsächlich keine typische Miss bin (lacht). Die Leidenschaft für den Motorsport und etwas Benzin im Blut sind für diesen
«Miss»-Titel mehr von Bedeutung. Ich hoffe, meine Nachfolgerin wird es da etwas leichter haben, weil die Leute inzwischen mehr darüber wissen.
Würdest du wieder mitmachen? – Auf jeden Fall. Es war eine super Bereicherung und Erfahrung.
Wie genau sieht diese Bereicherung aus? – Ich glaube, ich bin reifer geworden. Und ich konnte Dinge tun, die Neuland für mich waren, wie zum Beispiel noch näher beim Geschehen dabei zu sein, als nur als Zuschauerin.
Wie sieht es in Bezug auf Gagen aus? Verdient man als «Miss Swiss-Moto» viel Geld? – Geld war mir diesbezüglich nie wichtig und überhaupt nicht die Motivation, hier mitzumachen. Ich finde, es sollte eine gewisse Leidenschaft in Verbindung mit den Motorrädern vorhanden sein. Wir Motorrädler untereinander sind wie eine grosse Familie und haben eine gute Zeit. Das genügte mir. Natürlich gab es eine gewisse Entlöhnung zum Beispiel in Form von einer gesponserten Ausrüstung. Aber wenn mich jemand ernsthaft danach fragte, wie viel ich verlange, bin ich ehrlich gesagt fast ein wenig erschrocken.
Was war dein persönliches Highlight? – Ganz klar die «FIM ENDURANCE WORLD CHAMPIONSHIP 24h Le Mans», wo ich als Grid-Girl das Team BOLLIGER begleiten durfte.
Wie sieht nun die Zukunft für dich aus? – In erster Linie lasse ich mich einfach mal überraschen. Und ich werde auch in Zukunft als Zuschauerin mit dabei sein sowie die vielen tollen neuen Kontakte pflegen. Ich freue mich schon jetzt darauf, alle wiederzusehen.
«Miss Swiss-Moto»-Wahl 2013,
Bewerbungen bis 31.10.2012:
www.swiss-moto.ch/miss2013
|
|
|
Geschrieben von Redaktion
|
|
Dienstag, 19. Juni 2012 |

In Verbindung mit diversen Kunstaktionen wurde der «Volvo V60 Plug-in Hybrid» kürzlich am Zürcher Hauptbahnhof vorgestellt.
Im «Volvo V60 Plug-in Hybrid» arbeiten ein Diesel- und ein Elektromotor zur selben Zeit und auch separat, wobei das Wegweisende bei diesem Auto der Dieselmotor ist. Bekannte Schwächen der Elektrofahrzeuge, wie zum Besipiel die geringe Reichweite, werden so hinfällig. Während der Fünfzylinder-Turbodieselmotor im Hybrid-Modus mit dem Elektromotor zusammenarbeitet, sucht das elektronische Hirn des Autos die Balance zwischen den beiden Motoren. Diese Verbindung ermöglicht einen Verbrauch von nur 1,9 Liter pro 100 Kilometer und einen Schadstoffausstoss von sagenhaften 49 Gramm pro Kilometer. Eine Tankfüllung würde für die Strecke Genf – London reichen und im reinen Elektromodus kommt man fünfzig Kilometer weit. Volvo-Sprecher Sascha Heiniger sagt dazu: «Die meisten fahren täglich weniger als fünzig Kilometer. Die Reichweite genügt, um rein elektrisch zum Arbeitsplatz zu gelangen.»
Mit der Aktivierung des Powerknopfs lässt man alle Kräfte im Volvo zusammenarbeiten. Dabei erreicht der Wagen die höchstmögliche Leistung vin 215 plus 70 PS. Auf 100 km/h kommt das Fahrzeug in 6,2 Sekunden.
Ab Dezember werden die ersten 1000 Fahrzeuge als «Pure Limited Edition» erhältlich sein und 78’600 CHF kosten. Davon gehen gemäss Heiniger 80 Stück in die Schweiz.
www.volvocars.com/ch
|
|
|
Geschrieben von Redaktion
|
|
Mittwoch, 29. Februar 2012 |
WER WIRD PARKING-QUEEN 2012?

Schweizer Autofahrerinnen haben am 17. März die Chance, gegen ungerechte Vorurteile anzukämpfen: An der «Women Parking Challenge» wird in Zürich die beste Parkiererin gesucht.
Im letzten Jahr fand zum ersten Mal in der Schweiz die «Women Parking Challenge» statt. Dabei bewiesen die Teilnehmerinnen in Bern, dass sie mindestens so gut parkieren können wie Männer. Nun findet die etwas andere Meisterschaft in Zürich eine Zweitauflage.
Aufgabe ist es, den MERCEDES-BENZ «SLK Roadster» so gut wie möglich rückwärts in eine Parklücke zu lenken. Die Schwierigkeit dabei ist, dass sich die Parklücke zwischen zwei seitlich parkierten Lieferwagen befindet. Die Teilnehmerinnen werden dabei von einer kompetenten Jury beäugt: Der erfolgreiche Motorradrennprofi TOM LÜTHI und die Moderatorin CLAUDIA LÄSSER werden auf mögliche Park-Missgeschicke achten. «Als Rennfahrer bin ich es gewohnt, auf jede einzelne Sekunde zu achten», so TOM LÜTHI, «deshalb werde ich den Frauen genau auf die Finger schauen.»
Auch ROBERTO DELVECCHIO, Marketing Manager der HERTZ Autovermietung und Veranstalter der «Women Parking Challenge», freut sich: «Wir glauben fest daran, dass Frauen über genauso viel Parkiergeschick verfügen wie Männer.» Die schnellste und präziseste Parkiererin darf als Hauptgewinn den MERCEDES-BENZ «SLK Roadster» gleich mit nach Hause nehmen und bis Ende September fahren.
Am Sa 17.3., ab 10:00 Uhr; Kalanderplatz vor dem Einkaufszentrum SIHLCITY, Zürich; www.hertz.ch
|
|
|
Geschrieben von Redaktion
|
|
Mittwoch, 29. Februar 2012 |
|
KREATIVES UND ELEGANTES
82. Mal seine Tore. Die 260 Aussteller versprechen, insgesamt rund 180 Welt- und Europapremieren zu enthüllen. Die neusten Technologien, Zubehörteile und Trends rund um das Thema Auto warten darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden.
Der «Internationale Auto-Salon» in Genf öffnet bereits zum
Unter Hochdruck arbeitet ein Team von über 3000 Fachkräften an der Realisierung der Messe, auf die dieses Jahr ein besonderes Augenmerk der weltweiten Öffentlichkeit gerichtet ist. Erstmals wird nämlich das «Auto des Jahres» am Genfer Salon gewählt und präsentiert. Damit festigt der «Auto-Salon» Genf seinen Platz unter den führenden Messen der Branche weiter. Umso erfreulicher für die Besucher, denn je wichtiger die Messe, desto exklusiver die vorgestellten Modelle. Man darf gespannt sein, welches Gewicht zum Beispiel den immer populärer werdenden Elektro- und Hybridfahrzeugen zukommen wird. Längst ist bekannt, dass Hersteller wie OPEL, der gerade den «Ampera» lancierte, in naher Zukunft eine ganze Palette an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben in ihr Produktsortiment aufnehmen werden. Aber auch im konventionellen Segment warten einige Neuzugänge der Hersteller, die von kreativ bis elegant für alle Automobilliebhaber etwas zu bieten haben. Und auch wenn die meisten von uns wohl niemals selbst in ihren Besitz kommen werden, so ist es dennoch interessant, Supersportwagen von FERRARI und Co. einmal aus der Nähe zu betrachten oder darin Platz zu nehmen.
In diesem Special stellt das TREND MAGAZIN einige der spannendsten, innovativsten und schönsten Modelle vor, die in diesem Jahr den Weg auf unsere Strassen finden – eine gute Lektüre also für alle, die schon vorab gut informiert an den diesjährigen «Salon» gehen möchten.
82. Internationaler «Auto-Salon und Zubehör»;
8. bis 18. März, Genève
10 x 2 Tickets für den 82. Internationalen «Auto-Salon und Zubehör»
|
|
|
Geschrieben von Emanuel Elsa
|
|
Donnerstag, 02. Februar 2012 |
VIEL NEUES FÜR REISE, SPORT UND ALLTAG

Die Neuheiten für die Motorradsaison 2012 stehen unter klaren Vorzeichen. So versuchen verschiedene Hersteller, die BMW-Burg mit der seit vielen Jahren konkurrenzlosen Reise-Enduro «R 1200 GS» zu stürmen. Zweitens setzt DUCATI mit der «1199 Panigale» einen neuen Meilenstein in der Sport-Topklasse. Auch YAMAHA hat jetzt beim überarbeiteten Topmodell «R1» eine Traktionskontrolle eingebaut. Und drittens sind kostengünstige, attraktive Mittelklasse-Bikes im Aufwind.
Einfache Bedienbarkeit, hoher Komfort, modernste Elektronik, dazu Schönheit und Umweltverträglichkeit. Was bei den Vierrädrigen schon lange Standard ist, ist heute auch bei den Motorrädern selbstverständlich geworden. Ohne elektronisch gesteuerte Einspritzanlagen, Traktionskontrollen, Antiblockiersysteme (ABS), Katalysatortechnik ist heute in allen Klassen kein Staat mehr zu machen. Der «elektronische Gasgriff» (Drive-by-wire) findet je länger, je mehr auch Verbreitung bei Mittelklassemodellen, genauso wie per Knopfdruck vom Lenker aus abrufbare Veränderungen von Motorleistung und -charakteristik.
Trotz aller Technikinnovationen hat kein Hersteller das heutzutage fast ausschliesslich als Hobbyfahrzeug verwendete Motorrad für die kommende Saison neu erfunden. So stehen für 2012 wie bis anhin Spass und Freizeit im Zentrum, reicht die Traumbike-Palette vom sündigen Mega-PS-Bike über schwergewichtige Reisedampfer bis hin zum rennstrecken-tauglichen Sportflitzer.
Die wichtigsten Trends für 2012
Sturm auf die BMW-Burg: Seit vielen Jahren ist die BMW «R 1200 GS» eines der bestverkauften Motorräder der Welt. In der Schweiz führt sie seit sechs Jahren die Modell-Hitparade an. Jetzt bekommt sie erstmals heftige Konkurrenz aus verschiedenen Lagern. Die Herausforderer sind aber nicht lediglich «GS»-Kopien, sondern eigenständige Konzeptvarianten eines bedingt geländegängigen Reisemotorrads: HONDA bringt den Crosstourer «1200» mit V4-Motor, TRIUMPH die dreizylindrige «Tiger 1200 Explorer», KAWASAKI die «Versys 1000» mit Vierzylinder-Reihenmotor.
Die Sportwelt steht kopf: Seit BMW vor zwei Jahren mit der «S 1000 RR» mit 200-PS-Vierzylinder-Motor die Vorherrschaft bei den Topsportlern übernommen hat, ist nichts mehr Weltbewegendes in diesem Sektor passiert. Doch nun schlägt die DUCATI «1199 Panigale» wie eine Bombe in diesem Sektor ein. Mit ihrem V2-Motor mit 195 PS, nur 188 kg (vollgetankt!), ihrer Fülle an Bordelektronik und vor allem ihrem minimalistischen Monocoque-Alurahmen wird sie auch an der «Swiss-Moto» in Zürich für Furore sorgen.
Attraktive Mittelklasse: Auffällig sind die vielen Neuheiten mit besonderer Beachtung eines attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dazu gehören zum Beispiel die HONDA «NC 700» (zwei Varianten), die KAWASAKI «ER-6» (ebenfalls zwei Modelle), die bereits erhältliche SUZUKI «DL 650 V-Strom» und die KTM «690 Duke».
|
|
|
Geschrieben von Stephan Gubler
|
|
Donnerstag, 01. September 2011 |
GOLF IM STIERPELZ

Der jüngste Stier im Stall von SEAT hat es faustdick hinter den Ohren. Mit nicht weniger als 310 PS ist er das bisher leistungsstärkste Fahrzeug des spanischen Herstellers.
Damit bietet er zum selben Preis eines «Golf GTI» 100 PS mehr. Mitverantwortlich dafür ist auch der deutsche Tuner ABT, welcher dem «Cupra» mit Chip-Tuning zu mehr Vortrieb verhilft. Doch lassen sich all diese Pferdestärken wirklich problemlos via Vorderradantrieb auf die Strasse bringen oder gibts beim Anfahren scharrende Hufe statt Galopp?
Beim gesitteten Anfahren auf trockener Fahrbahn ist das kein Problem. Wer jedoch im Nassen einen zügigen Ampelstart hinlegen will, braucht schon einen feinfühligeren Gasfuss. Um dies zu trainieren und die hohe Leistungsfähigkeit des Autos auszuloten, ist die Strasse aber grundsätzlich der falsche Ort. Deshalb schenkt SEAT jedem Käufer ein Fahr- und Sicherheitstraining. Dort erfährt der stolze Besitzer auch, wie gut das Sportfahrwerk abgestimmt ist und wie brutal die Bremsanlage unter den 19-Zoll-Felgen zupacken kann. Ja, hinter dem «Cupra» steht, wie der abgekürzte Begriff für «Cup Racer» verspricht, eine echte Rennsemmel. Das ist kein Fahrzeug mit Racing-Stickern und nichts dahinter. Der «R310» hat viele Gene von FREDY BARTHs Rennfahrzeug aus der «World Touring Car Championship». Damit sichs aber auch auf der Strasse bequem, gut und sicher fahren lässt, gibt es ein paar ganz nützliche Goodies. Dazu gehören Einparkhilfe, Bi-Xenon-Lampen mit Kurvenlicht und ein Navi mit Touchscreen und Bluetooth. Letzteres dient dazu, dass der Fahrer auch beim Telefonieren beide Hände am Steuerrad behält. Apropos Steuerrad: Hätten wir einen Wunsch frei, würden wir uns statt des manuellen 6-Ganggetriebes ein halb automatisches DSG-Doppelkupplungsgetriebe wünschen. Dann könnten die Hände auch beim Gangwechsel dort bleiben, wo sie hingehören. Fazit: Der «R310» ist ein wirklich knackiger Sportler und speziell in der «Swiss-Racing-by-FREDY-BARTH»-Ausführung ein echter Hingucker.
Motor: Reihen-4-Zylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und Abgasturboaufladung
Hubraum: 2000 cm³
Leistung: 228 kW (310 PS) bei 6000 U/min
Drehmoment: 420 Nm bei 3000 bis 5000 U/min
Beschleunigung 0 bis100 km/h: 5,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 263 km/h
Verbrauch gesamt nach 80/1268/EWG: 9,0 l/100km
Preis: CHF 44‘900.-
www.seat.ch
|
|
|
Geschrieben von Emanuel Elsa
|
|
Donnerstag, 14. Juli 2011 |
GANZ SCHÖN GROSS, DIE KLEINE

Die Achtelliterklasse ist grundsätzlich nicht das Ding des TREND-MAGAZIN-Testfahrers, der sich eigentlich grössere Maschinen gewöhnt ist. Der Vorstellung der neuen KTM «125 Duke» stand er denn auch mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber – und war danach eigentlich recht positiv überrascht und beeindruckt.
Mit der neuen «125 Duke» erfüllt KTM die gesammelten Wünsche aus einer Umfrage unter jugendlichen Motorradfans nahezu vollumfänglich. Erwachsene Erscheinung und grundsolide Verarbeitung überzeugen gleichermassen wie das knackige Design und die Möglichkeit, dieses mit geringem Aufwand zu individualisieren. Durch die Auslagerung der Produktion zum indischen KTM-Partnerunternehmen BAJAJ AUTO konnte mit einem Preis von knapp unter 5000 Franken ein weiteres sehr wichtiges Kriterium realisiert werden. Moderne Infrastruktur und strenge Fabrikationskontrollen gewährleisten in Indien den hierzulande gewohnt hohen Qualitätsstandard.
Gitterrohrrahmen, Leichtmetallschwinge, Gussräder, Unterflur-Schalldämpfer – Die neue «125 Duke» kommt mit den gleichen charakterprägenden Konstruktionsmerkmalen daher wie das hubraumstärkere Schwestermodell, die «690 Duke». Auch durch ihr Styling wirkt die «Kleine» richtig erwachsen.
Das übersichtliche Digitaldisplay zeigt nebst Tourenzähler und Tacho eine Fülle von weiteren Infos. Selbst Ganganzeige, Zeituhr und Temperaturanzeige sind vorhanden. Ein kurzer Druck auf den Startknopf, und der 11 kW starke Vierventil-Viertakter mit Wasserkühlung brabbelt spontan los. Die Kupplung ist leichtgängig und gut dosierbar. Das Getriebe lässt sich präzise schalten. Und das ist gut so, denn geschaltet werden muss fast ununterbrochen. Anbremsen, einlenken, umlegen, aufrichten und wieder beschleunigen – alles funktioniert spielerisch einfach wie von selbst und ohne jeden Kraftaufwand. Mit Rückenwind und Heimweh dürfte die Höchstmarke bei 120 km/h liegen.
Trotz geringem Hubraum ist grundsätzlich immer genug Power da. Mit 12 Nm ist das maximale Drehmoment zwar nicht berauschend, für ein Fahrzeug dieser Klasse jedoch dennoch beachtlich. Durch ihre Handlichkeit und Wendigkeit gewinnt sie in Situationen, in denen hubraumstärkere Bikes Federn lassen müssen. Mit der «125 Duke» trifft KTM heute exakt den Nerv jugendlicher Töffeinsteiger – und das ist kein Zufall. 2013 könnten 125er vielleicht bereits ab 16 gefahren werden.
|
|
|
Geschrieben von Stephan Gubler
|
|
Donnerstag, 05. Mai 2011 |
DER LANDJÄGER IM TEST

Ein MINI an der «Rallye Dakar»? Was wie ein Aprilscherz klingt, wurde dieses Jahr wahr. Möglich macht’s der Neuzugang in der MINI-Familie. Der «Countryman» ist zwar in der Strassenausführung kein offroadtauglicher SUV, aber er hat auf jeden Fall keine Angst vor Schotterpisten, Schnee und Eis.
Grund ist das «All4»-Allradsystem, welches die Antriebskraft je nach Bedarf zwischen Hinter- und Vorderrädern verteilt. Natürlich bringt dieses System auch bei Nässe mehr Stabilität und Sicherheit. Mit über vier Metern ist er der Maxi unter den MINIs, passt aber trotzdem bestens in enge Parklücken und verwinkelte Tiefgaragen. Die Länge bringt vor allem viel Platz für Passagiere auf den Rücksitzen. Selbst Erwachsene finden auf zwei individuell verstellbaren Rücksitzen bequem Platz. Auch bei diesem MINI ist fast nichts so wie bei anderen Autos. Dies wird mit der «Center Rail» bewiesen. Die Aluminiumschiene führt mittig zwischen Fahrer und Beifahrersitz durch den gesamten Innenraum. Darauf lassen sich Elemente wie Brillenfach, Getränke- oder Notizhalter an beliebigen Positionen arretieren und verschieben. Individualisten werden ihre wahre Freude haben, wenn sie den Prospekt studieren. Neben unserem getesteten Topmodell gibt es auch zweiradangetriebene Varianten mit Benzin- oder Dieselmotoren. Die nächste Qual der Wahl gibt’s zwischen 5 Uni- und 6 Metallicfarben. Im Innenraum geht die Anzahl an Interieur- und Sitzfarben sowie Materialien fast ins Unendliche. Wer nicht mit Landkarte oder Handy navigieren will, findet im üppigen Zubehörangebot natürlich auch ein Navigationssystem, welches grosszügig in einem Rundinstrument untergebracht ist. Damit Nachtschwärmer sicher um jede Ecke sehen, stehen Bi-Xenon sowie ein adaptives Kurvenlicht auf der Optionsliste. Frischluftliebhaber müssen auch nicht traurig sein; ein riesiges Glas-Schiebe-Hebedach sorgt fast für Cabriofeeling.
MINI «Cooper S Countryman All4»
Motor: Vierzylinder-Benzinmotor mit «Twin-Scroll»-Turbolader, Direkteinspritzung und vollvariabler Ventilsteuerung
Hubraum: 1598 cm³
Leistung: 134,6 kW (183 PS) bei 5500 U/min
Drehmoment: 260 Nm bei 1600–5000 U/min
Leergewicht: 1455 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 7,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h
Verbrauch (Werksangabe): 6 l pro 100 km (Super)
Preis: ab CHF 39’400.-
www.mini.ch
|
|
| |
|
|