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AYO
Geschrieben von Christos & Christos   
Freitag, 04. März 2011
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Erfolg ist im Glück

Längere Zeit war es ruhig um die schöne AYO. Nun ist sie wieder zurück – und wie. Ihr neues, hervorragendes Werk trägt den Titel «Billie-Eve».


ayo.jpgBei manchen Men­schen weiss man einfach, welchen Weg sie einmal ge­hen werden. AYO ist so ein Fall: Schon mit der Ver­öffentlichung ihres De­büt­albums «Joyful» (2006) war klar, dass ihr eine grosse Karriere bevorsteht. Auf­gewachsen als Kind einer Rumänin, von der sie ihre Liebe zum Weltenbummeln und ihre Geselligkeit geerbt hat, und eines Nigerianers, der sehr viel Zeit mit ihr verbrachte und sie an die Musik he­ranführte, stand schon sehr früh fest, dass JOY OLASUNMIBO OGUNMAKIN irgendwann eine Karriere als Musikerin antreten würde. Das TREND MAGAZIN sprach mit AYO am Telefon.

Wie geht es dir und wo bist du zurzeit? – Danke, es geht mir sehr gut. Ich bin in einem Hotel in Genève und habe eine wunderschöne Aussicht.
Wie gefällt es dir in der Schweiz? – Sehr gut. Ich liebe die Schweizer Schokolade.
Was können deine Fans an deinem kommenden Konzert erwarten? – Früher habe ich immer gesagt, man soll nie zu viel erwarten, damit dann auch keiner enttäuscht ist (lacht). Auf jeden Fall viel Spass – hoffe ich. Das Konzert wird sehr viel Energie haben, weil auch eine neue Farbe dazugekommen ist. Meine akustische Gi­tarre werde ich zuhause lassen  (lacht). – Nein, natürlich werde ich akustische und elektrische Gitarre spielen und es gibt eine Mischung aus verschiedenen Liedern. Ich werde mein Bestes geben.
Du schreibst dich normalerweise AYO mit einem Punkt unter dem «O». Das bedeutet in der westafrikanischen Sprache Yoruba, Freude, und AYO ohne Punkt unter dem «O» bedeutet? – Es ist ein Brettspiel, das man in Nigeria spielt.
Lass uns doch über dein grossartiges Al­bum «Billie-Eve» sprechen. Erzähl uns ein bisschen mehr davon. – Es war eine gross­artige Zeit und ich habe auch mit vielen grossen Musikern gearbeitet, z.B. mit GRAIG ROSS, dem Gitarristen von LENNY KRAVITZ, und mit GAIL ANN DORSEY, der Bassistin von DAVID BOWIE. So sind auf dem Album verschiedene Farben dazu­gekommen.
Hast du einen Lieblingssong auf «Billie-Eve»? – Nicht wirklich. Ich mag alle Lieder. Es gibt aber Lieder, die ich speziell gerne auf der Bühne spiele, wie z.B. «Black Spoon».
Die Songs wurden alle von dir geschrieben? – Ja, und komponiert.
Wie bist du auf den Titel «Billie-Eve» gekommen? – Das ist der Name meiner Tochter und es ist zugleich auch ein Wortspiel. Billie, ich liebe BILLIE HOLIDAY, sie ist eine sehr starke Persönlichkeit und eine sehr starke Frau. Eve, EVA, die erste Frau, und zusammen heisst es «Believe» (Glauben). Der Glaube ist für mich sehr wichtig.
Mit wem würdest du am liebsten mal ein Duett aufnehmen? – Von den noch Le­ben­den gerne mit STEVIE WONDER.
Was für Musik hörst du privat? – Es wechselt immer ein bisschen. Momentan höre ich sehr oft JEFF BUCKLEY, THE WHO und OUTKAST.
Wie findest du eigentlich LADY GAGA? – Auf jeden Fall gaga (lacht). Ich habe sie einmal in einer französischen Musikshow gesehen und da hat sie nur Klavier gespielt und gesungen. Sicher hat sie sehr viel Talent. Die ausproduzierte Musik ist nicht unbedingt mein Ding, aber ich finde sie als Songwriterin grossartig.
Was für einen Job hättest du ausgeübt, wenn du nicht Sängerin geworden wärst? – Vielleicht Schauspielerin. Sicher etwas Kreatives, denn um zu studieren, bin ich einfach zu faul und die Geduld fehlt mir auch dazu.
Was ist dein Erfolgsrezept? – Ich glaube, wirklicher Erfolg ist das Glücklichsein im Leben. Egal was man tut oder zu tun hat, man sollte versuchen, immer glücklich zu sein, denn das Leben ist einfach zu kurz. Ich denke, Erfolg ist im Glück.
 
Album: «Billie-Eve» (Universal), ab 7.3.; Live: 9.4. Zürich, KAUFLEUTEN; www.ayomusic.com

 
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