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Geschrieben von Juerg Kilchher
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Freitag, 05. November 2010 |
IST DIE PARTY FÜR BAZE VORBEI?
Das 3. Album des Berner Rappers BAZE kommt wieder ohne Gastmusiker aus, ausser auf dem Titeltrack «D'Party isch vrbi», wo ENDO ANACONDA den Ton BAZEs einstimmt, dass alles «bärgab» geht, um bald darauf wieder aus dem Alltagsfrust wieder «berguf» zu sehen. Die Nüchternheit, mit der BAZE dem Hörer elf Tracks um die Ohren haut, ist der Ton eines erwachsen gewordenen Berufsjugendlichen, der die Narben aus Alltagsfrust, Ernüchterung und Hilflosigkeit lernt zu ertragen und versucht, die Schwermut in sein Leben zu integrieren und trotzdem weitermacht. Was die Alten am Stammtisch machen, macht BAZE mit seinen Raps, er jammert. Die Platte ist kein Mittel, die kommenden grauen Tage zu überwinden, denn wer nicht aufpasst, wird arg verstimmt aus dieser Rettet-mich-die-Welt-ist-kaum-zu-ertragen-Haltung. Die Beats von BENFAY und MARTON DI KATZ sind sparsam eingesetzt für das Enfant terrible des Berner Raps, der hier auf einem langatmigen Album ohne Höhepunkte nüchtern daherkommt.
BAZE, Album: «D'Party isch vrbi» (Sound Service)
www.baze.ch
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