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CIRCUS KNIE
Geschrieben von Rebecca Hügi   
Freitag, 16. Juli 2010
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WENN TIERE ZUR SCHULE GEHEN

 sind ein wichtiger Bestandteil im Programm des Circus KNIE. Bis ihre Kunststücke sitzen, ist viel Training nötig.

knie2.jpgEs ist Morgen, 9 Uhr, und für einen Som­mer­tag relativ trist und kalt. Doch auf dem Basler Messeplatz ist die Stimmung bereits frühmorgens alles andere als trist. Der Circus KNIE gastiert hier für einige Tage und bringt mit dem neuen Pro­gramm «Fascination» Kunst, Artistik der Extraklasse und eine grosse Portion Humor in die Stadt.
Am Morgen ist von der grossen Show am Abend noch nicht viel zu merken. Gemächlich nehmen die Pferde in ihren grossen Ställen ihre erste Portion Heu zu sich. Die Elefanten spielen derzeit mit Ästen und die kleinen Äffchen streiten sich um die letzte Kokosnuss. Damit sich aber die Tiere im Schweizer National­circus nicht langweilen und die Nummern am Abend jeweils sitzen, gehen die Pferde, Alpakas, Zebras und Elefanten jeden Tag zur Schule. Eine dieser öffentlichen und kommentierten Unterrichts­lektionen fand von 10 bis 12 Uhr im Zirkuszelt statt. Zu Beginn trabten zwei junge Friesen in die Manege und zeigten ihr Können. FREDY KNIE JUN. erklärt dabei, dass es sich bei den beiden Pferden um Jungtiere handelt, welche nun spielerisch erste Kunststücke erlernen. Für gut geleistete Arbeit erhalten die Tiere immer eine Belohnung. Als Nächstes betreten zehn weisse Araber das Zelt. Mit ihrem sanften und doch bestimmten Gang er­obern sie in Kürze die gesamte Auf­merksamkeit der Tierproben-Zu­schau­er. Diese Pferde werden bereits nicht mehr am Seil geführt und zeigen ihre Nummer perfekt vor. Es ist gut zu sehen, dass die Pferde von ihrer Arbeit ganz angetan sind. So kommt ein Hengst sogar freiwillig in die Mitte, um zu zeigen, wie er auf den Hinterbeinen stehen kann. Weniger gross, aber nicht minder lernwillig sind die Alpakas, die nun ihren Unterricht vor sich haben. Sie beweisen, dass sie im Hochsprung wohl gute Karten hätten und springen einmal kurzerhand über einen etwa eineinhalb Meter hohen Stab. Zu guter Letzt bringen die drei asiatischen Elefanten das Publikum zum Staunen. Mit der ruhigen Art und der riesenhaften Grösse bringen die drei Tiere eine ganz besondere Stimmung ins Zelt.
Ein bisschen Mut war anschliessend beim Füttern gefragt. Da durften nämlich die Zuschauer den grossen Riesen Äpfel geben. Nach dem Naherlebnis mit den Elefanten waren die morgendlichen Tierproben unter dem Motto «Tiere gehen zur Schule» auch schon wieder zu Ende. Gemütlich schlenderte man nun noch durch den Zoo, um die Zeit bis zur Nachmittagsvorstellung zu verkürzen.
Der Circus KNIE tourt noch bis im November quer durch die ganze Schweiz. Die nächsten Halte werden im Mittelland sein, wo er sein Publikum für einen kleinen Moment in eine Welt des Zaubers und des Staunens entführen wird.


Circus KNIE; 16. bis 19.7. Aarau, 20. bis 21.7. Windisch, 22.7. bis 8.8. Luzern, 9. bis 11.8. Solothurn, 12. bis 25.8. Bern
www.knie.ch
 
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