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DOMINIQUE HELLER
Geschrieben von Sandra Bettina Müller   
Dienstag, 31. Mai 2011
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EIN TRENDIGER TRENDMACHER
IM EXKLUSIVINTERVIEW MIT DEM TREND MAGAZIN
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DOMINIQUE HELLER ist gebürtiger Bas­ler, was auch sein markanter Dialekt erkennen lässt. Er hat die Handels­schule absolviert, ging zur RS und hat anschliessend ein Auslandsjahr in San Fran­cisco verbracht. Bald darauf konnte er, nach einem Zwischenstopp in einer Werbe­filmagentur, bei VIVA TV Redak­tions­luft schnuppern. Anfang 2006 wechselte er als Praktikant zu Radio BASILISK und ist dem Sender und den Hörern bis heute erhalten geblieben.

Hand aufs Herz. Wie viel «DOMINIQUE HEL­LER Show» steckt auch in der Privat­person? – Das ist eine gute Frage. Wohl sehr viel. Ich verstelle mich nicht und bin privat nicht viel anders. Schon in der Schule war ich immer der Klassen­clown. Wenn man sich verstellt, kommen einem die Leute irgendwann auf die Schliche.
Radio machen stellt man sich eher relativ gemütlich vor, erzähl mal, was es wirklich so auf sich hat. – Radio ist nichts für Träumer! Alles ist hektisch, muss schnell gehen, Radio ist, konkurrierend zu In­ternet, das schnellste Medium überhaupt. Keine gute Sendung ohne gute Vor­be­reitung, und das heisst, dass die Vor­bereitung ebenso lange dauert wie die Sendung selbst. Ist die Sendung schlecht vorbereitet, merkt das der Hörer und auch der Moderator fühlt sich dann unsicher. Auch unkreative Leute sind nicht gefragt. Die Kreativität darf nie versickern, sonst geht das Boot unter. Mitsamt dem Mo­de­rator.
Hast du beim Radio schon mal einen Skandal aufgedeckt? Gewollt oder ungewollt? – Nein, nicht wirklich. Geht ja auch nicht. Basel ist schliesslich absolut skandalfrei, nicht mal die lokale Wetterfee hat falsche Brüste… (grinst). Aber ich provoziere gerne, lote in meiner Personality-Show meine Grenzen aus und ärgere manchmal Leute. Einmal bin ich mit einem Megafon in eine Pizzeria rein­spaziert und habe geschrien, dass Ital­i­ener eh nur Pizza machen, aber sicher nicht Fussball spielen können. Irgend­wann fiel wohl das Wort «Tschingg» und das gab dann einige verärgerte italienische Telefonanrufe. (lacht). Aber da ich mich selbst nicht allzu ernst nehme, verzeihen mir die Leute lustigerweise immer sehr schnell.
Am 19. März haben ROBIN REHMANN und du im ATLANTIS eine Party gehos­ted, «Party Hart». Wie hart war diese und wann findet die nächste statt? – Also die Party war sehr hart, ein Erfolg auf der ganzen Linie. Das ATLANTIS war voll und wir werden das auf jeden Fall in unregelmässigen Abständen wiederholen. Die nächste Party ist am 20. August. Eigent­lich wollten wir schon lange zusammen eine Radioshow machen, aber kein Pro­gramm­leiter will scheinbar zwei solche Ram­pensäue zusammen auf die Hörer loslassen. (lacht). Also ist die Party unsere Alternative dazu, aber wir werden nicht zu DJs werden, das bleibt ein Hobby.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. September 2011 )
 
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