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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 31. März 2011 |
SPAGAT GELUNGEN

Vor 25 Jahren hatten DURAN DURAN JUSTIN-BIEBER-Status. Sie waren zwar schon längstens keine Teenies mehr, erzeugten aber etwa den gleich hohen Kreischfaktor beim weiblichen Publikum. Ausser dass die Herren LE BON, TAYLOR, TAYLOR, RHODES viel älter und runder aussehen und die Besetzung der Band leicht geändert hat, klingen die Briten auf ihrem neusten, von MARK RONSON produzierten Album teilweise wieder wie einst auf ihren Megasellern «Rio» oder «Seven and the Ragged Tiger», im Gegensatz zu ihrem letzten Werk, das von JUSTIN TIMBERLAKE und TIMBALAND produziert wurde. Da lassen sich sogar gleich programmierte Synthesizer ausmachen – ein Schmaus für Nostalgiker. «Heart Is a Beating Drum» erinnert an «Girls on Film» und «Damned If She Do» an «Save a Paryer». DURAN DURAN klingen aber keineswegs angestaubt, denn zeitgemässe Einflüsse, Streichersets wie in «Baby says» und die Gäste KELIS und SCISSOR SISTERS machen den Longplayer auch für junge Ohren hitverdächtig. Den Spass, den sie bei der Produktion von «All You Need Is Now» wohl gehabt haben, ist beim Anhören fühlbar. Dass sie ohne Druck arbeiten konnten – nötig hätten sie es wohl nicht mehr –, beweist auch die lange Zeitspanne seit ihrem letzten Albumrelease. Eigentlich erschien «All You Need Is Now» bereits im Dezember auf einem britischen Indielabel. Es hakte aber wohl mit der Suche nach einem starken Schweizer Vertrieb etwas. DURAN DURAN ist der Spagat gelungen, top- aktuell zu sein und trotzdem die Wurzeln nicht zu verleugnen.
Album: «All You Need Is Now» (Earmusic / Phonag); www.duranduran.com
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. April 2011 )
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