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EMA
Geschrieben von Rosa Rouge   
Freitag, 04. November 2011
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GÖRE AUS SOUTH DAKOTA
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«I’m just 22. I don’t mind dying» singt ERIKA M. ANDERSON, kurz EMA, auf ihrer Single «California». EMA sieht mit ihren zerrissenen T-Shirts und selbstgemachten Namensketten aus wie die coole Göre ein paar Jahrgänge über einem, die man auf dem Pausenplatz in einer versteckten Ecke nach Kippen fragt.

Nach Sterben klingt ihr erstes Album aber überhaupt nicht. Nachdem ihr erstes Bandprojekt GOWNS von der Bildfläche verschwunden war, machte sich das Gitarrenmädchen mit den hellblonden zerzausten Haaren aus South Dakota anfangs dieses Jahres allein auf den Weg in die grosse weite Musikwelt. Mit ihrem Debütalbum «Past Life Martyred Saints» gelangen ihr die ersten Schritte überragend gut: Ein bisschen Nineties-Grunge, ein bisschen Riot Girl garniert mit EMAs dramatischer, aber gleichzeitig nach Geborgenheit klingender Stimme.
Der Albumtitel ist übrigens eine Hommage an ihre früheren Freunde aus South Dakota – ein paar coole, ältere Jungs, die «in Kühlschränke pissten und Fernseher aus dem Fenster schmissen – aber ziemlich gute Musik kannten». Sie selbst orientiert sich nicht nur musikalisch an früheren Helden – im Song «Anteroom» besingt sie tragische Selbstmorde der Rockgeschichte von KURT COBAIN oder ELLIOT SMITH – schön tiefgründig und melancholisch. Unbedingt anhören!

Album: «Past Life Martyred Saints» (TBA)
www.cameouttanowhere.com
 
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