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Geschrieben von Dominique Zahnd
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Freitag, 01. Oktober 2010 |
MILEY CYRUS’ BESTE FREUNDIN SINGT JETZT AUCH
Ihr Bruder? Ein «Oscar»-Gewinner. Sie? Der Star einer Fernsehserie. Doch das reicht EMILY OSMENT nicht. Jetzt will die 18-Jährige auch als Sängerin gross durchstarten. Und ihre Chancen auf Erfolg sind ziemlich gut.
Den Nachnamen kennt man doch: OSMENT. So hiess der Junge, der im erfolgreichen Mystery-Thriller «The Sixth Sense» tote Menschen sehen konnte. Doch während heute die Karriere von ihrem Bruder HALEY JOEL eher auf dem Tieflug ist, könnte es bei EMILY OSMENT nicht besser laufen. Sie war jahrelang MILEY CYRUS’ Co-Star in der Disney-TV-Serie «Hannah Montana». Inspiriert von ihrer besten Freundin, hat EMILY auch angefangen zu singen. Erst waren es nur Lieder auf Soundtracks – wie für den Film «The Haunting Hour Volume One – Don’t Think About It» (2007). Dann nahm sie ein Lied zusammen mit MILEYs Vater BILLY RAY für dessen Album «Home at Last» auf. 2009 folgten ihr erstes Minialbum «All the Right Wrongs» und eine grosse Tournee quer durch Canada.
Die Songs auf der CD rockten richtig ab. «Was wohl daran liegt, dass ich während der Aufnahmen oft ALANIS MORISSETTEs erstes Album gehört habe», sagt EMILY OSMENT beim Treffen mit uns. Hübsch schaut sie aus: Die Haare sind blond gelockt, die Augen strahlen blau, die Lippen leuchten pink. Das Girl aus Los Angeles ist zum ersten Mal in der Schweiz. «Aber ausser dem Flughafen und einem Radiostudio habe ich bisher noch nicht viel gesehen», sagt sie.
EMILY kennt die Annehmlichkeiten des Berühmtseins, seit sie ein kleines Mädchen ist. Ihr älterer Bruder war erst sechs Jahre alt, als er mit TOM HANKS die Komödie «Forrest Gump» drehte. Mit neun stand er neben BRUCE WILLIS in «The Sixth Sense» vor der Kamera – und gewann einen «Oscar». Da war es naheliegend, dass auch die kleine EMILY im Filmgeschäft Fuss fasste. «Mein Bruder gab mir von Anfang an Tipps. Sachen wie ‹schau den Leuten in die Augen – und sei immer konzentriert bei der Arbeit›», sagt die Schauspielerin.
Ihre Fernsehkarriere liegt jetzt aber erst mal auf Eis. «Weil ich auf die Bühne raus will», sagt EMILY. In den letzten Monaten hat sie darum fleissig im Tonstudio an ihrem Debütalbum «Fight or Flight» geackert. «Verglichen mit den Sachen, die ich früher aufgenommen habe, klinge ich jetzt viel erwachsener.» Im Fall von EMILY bedeutet das mehr elektronische Bleeps, Plings und fette Discobeats.
Album: «Fight Or Flight» (EMI, ab 15.10.)
www.officialemilyosment.com
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