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Geschrieben von Shqipe Sylejmani
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Mittwoch, 02. Juni 2010 |
«MY KIND OF MUSIC IS REGGAE MUSIC»
«The Sound of FAMARA» ist eine Zusammenfassung der letzten 20 Jahre FAMARA-Musik und der letzten fünf Alben des 42-Jährigen Leimentalers. Das TREND MAGAZIN unterhielt sich mit dem Reggae-Künstler über die Blüte Afrikas und die Folgen der Kolonialisierung für seine Musik und den Weg, Schicksalsschläge zu überwinden.
THOMAS NIKLES hatte schon immer eine Ahnung, dass eine gewisse Art von Musik ihm durch die Adern fliesst, wie es sonst unüblich ist. Als er mit 14 unaufhörlich auf dem Tisch rumtrommelte, schrieb ihn seine Mutter dann endlich in einen Trommelkurs ein – der Anfang einer Karriere, die selbst nach 20 Jahren kein Ende nimmt.
Sein Idol BOB MARLEY hängt als Poster in der Wohnung des Paradiesvogels, mehrere Bongos stehen im Gang, weitere Poster und Bilder Afrikas und Südamerikas hängen an den Wänden. Die Konstellation der Farben, Muster und der Dekoration entführt einen direkt in einen Bungalow an der südafrikanischen Küste oder in die Karibik, wo FAMARA selbst schon öfters zu Gast war. «Ich musste und wollte die Kultur dieser verschiedenen Kontinente kennenlernen und das ist es, was mich an der Musik inspiriert und mich verzaubert – dieser Wechsel der Gefühle, die Entwicklung der Musik.» In der damaligen Kolonialisierung sei schliesslich die ganze Kultur von Afrika nach Amerika überliefert worden und habe sich dann an beiden Orten unterschiedlich weiterentwickelt. «Doch die Blüte Afrikas ist auch in der Karibik unverkennbar.»
Auf seinem Best-of-Album «The Sound of FAMARA» vereint FAMARA seine Inspiration für die Lieblinge der letzten Jahre mit zwei neuen Werken: «Es gibt noch tonnenweise Material für Songs, aber dieses Album soll eine Abrundung meiner Karriere darstellen und die beiden Songs passten am besten dazu.» Die erste Singleauskopplung «My Sound» wurde bereits vorgestellt, die zweite Single «Stand uff» folgt demnächst. Auch altbackene Titel wie «Mamah Fatumah» oder «Ya yo mecuré» haben ihren Weg auf das Album gefunden und ergänzen die zwei Neuzugänge durch FAMARA-typische Sounds und Emotionen. Nicht zuletzt mit «Acceptez-moi» leistet er seinen Beitrag an der öffentlichen Stimme und erhebt Anspruch auf gegenseitigen Respekt und Akzeptanz.
Am Tag des Flüchtlings, am 16. Juni, ehrt nun der Percussionsmeister den Basler Theaterplatz mit seinen Songs. «Es wird so sein wie früher, als wir mit ein paar anderen Musikern dort unsere Musik spielten, um die Leute etwas glücklicher zu machen im
tristen Alltag». Seine Musik soll anderen helfen, über Schicksalsschläge hinwegzukommen, denn Musik soll glücklich machen.
Best-of-Album: «The Sound of Famara» (TBA)
www.famara.ch
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