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Geschrieben von Matthias Haller
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Donnerstag, 01. September 2011 |
DAS LIEBLINGSSPIEL DER FUSSBALLSTARS

EA gewährte ausgewählten Medienvertretern einen exklusiven Ausblick auf das bald erscheinende «FIFA 12». TREND-MAGAZIN-Redaktor MATTHIAS HALLER war vor Ort und zeigt sich durchaus begeistert.
Bevor es erste Gameplay-Szenen zu sehen gab, fuhren die Präsentatoren von EA ein grosses Geschütz in Form eines Trailers auf. Darin bekennt sich das Who is who der internationalen Fussballszene zu «FIFA». Klar, denkt man jetzt, wenn ich selbst in einem Spiel drin wäre, fände ich das auch cool. Aber die Fussballer messen sich tatsächlich in «FIFA» und jeder behauptet von sich, der Beste zu sein. Kleinere Reibereien und gegenseitiges Gefoppe inklusive. Was hat das Spiel also auf dem Kasten, wenn sogar die Profis nicht die Finger davon lassen können? Kontinuierlich wurde die Reihe von Jahr zu Jahr verbessert. Was die Entwickler aber mit Ausgabe 12 ins Spiel integrieren, wirkt bei aller Selbstverständlichkeit doch revolutionär. So werden mit der neuen «Player Impact Engine» erstmalig die Kräfte simuliert, die auftreten, wenn zwei Spieler aneinandergeraten. An einem Beispiel wurde gezeigt, wie es im alten System noch zu Clipping-Fehlern kam, mit dem neuen aber zu realistischen Zusammenstössen. Die logische Folgerung daraus ist, dass es natürlich auch zu Verletzungen kommen kann. Wer also lang genug das Bein eines Spielers malträtiert, kann so dessen Ausscheiden provozieren.
Auch bei der offensiven und defensiven Steuerung wurde nachgebessert. Angreifer führen den Ball nun exakt am Fuss und führen gekonnte Dribblings aus, während die Kontrahenten mit Tacklings und Blocks dagegenhalten können. Auch hier kommt wieder die erwähnte Physik-Engine zum Einsatz und sorgt für authentisch wirkende Zweikämpfe. Dabei berücksichtigt das Spiel auch die jeweiligen echten Qualitäten eines Spielers. Ist dieser in der Realität ein Dribble-Künstler, merkt man dies auch im Spiel. Dazu wurden teils sogar die charakteristischen Bewegungsmuster der Vorbilder übernommen. Sowieso sind die Animationen und die Digitalisierung der Spieler wieder auf oberstem Niveau, wie man gut am Render-Bild des FCB-Spielers und Schweizer Botschafter des Spiels, VALENTIN STOCKER, sehen kann. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle ziert
STOCKER noch einmal das Cover, was durchaus als Ehre betrachtet werden kann und vom Basler Mittelfeldspieler auch wird.
«FIFA» war schon immer ein Lizenzmonster und mit Ausgabe 12 haben es nun über 500 Vereine und über 15’000 Spieler ins Game geschafft. Und wer sich abseits des Rasens mal betätigen will, hat nun im überarbeiteten Karrieremodus die Möglichkeit, sein Team als Manager an die Spitze zu führen. Ärger mit der Presse und sich benachteiligt fühlende Spieler dürfen da natürlich nicht fehlen.
«FIFA 12»; Sport, Simulation; alle Systeme; (Electronic Arts), erhältlich ab 29.9.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. September 2011 )
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