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Geschrieben von Juerg Kilchher
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Donnerstag, 02. September 2010 |
LOOPS, DIE GLÜCKLICH MACHEN
Der Ex-Fussballer BENI KASONGO kann sich glücklich schätzen, denn er hat, was vielen seiner Spielerkollegen nach dem Ende fehlt: eine Zweitkarriere ohne Skandale, dafür mit Inhalt. Zusammen mit dem Produzenten und Beattüftler FABIO FRIEDLI widmet er seine hohe Stimme dem Duo GAMEBOIS, das nun den Zweitling «Loops» voller Soul, weniger Pop und vielen technischen Spielereien vorlegt. Wie schon auf dem Erstling handeln die Texte der zwei Berner von zwischenmenschlichen Beziehungen, Glück, Leid, Träumen. Schon nach den ersten Songs unterscheidet sich «Loops» vom Debüt «If I ever» durch einen roten Faden, der die technischen Outputs von FABIO FRIEDLI oft in den Vordergrund rückt, so dass sich die Stimme des Sängers arg anstrengen muss, um sich gegen die Technik durchzusetzen. Auch hat die neue Scheibe bedeutend mehr Kanten als früher. Was aber nicht verloren ging, ist eine Leichtigkeit, mit der an dieses Werk herangegangen wurde, und der Soul, der trotz der Samples durchscheint. Zwar geben GAMEBOIS an, von amerikanischen Musikern wie JOHN MAYER, WILL.I.AM oder AL GREEN inspiriert zu sein, doch das heisst noch lange nicht, dass das neue Album keine unverkennbaren Perlen enthält. Viele Songs, besonders zu Beginn des Albums, sind bedeutend weniger aussagekräftig als auf dem Debüt. Trotzdem ist GAMEBOIS die Antwort auf die SEVEN-lose Zeit, da BENI KASONGOs Stimme ebenso verführerisch klingt.
GAMEBOIS, Album: «Loops»;
www.gamebois.ch
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. September 2010 )
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