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Games
SOUL CALIBUR 5
Geschrieben von Matthias Haller   
Montag, 13. Februar 2012
SCHÖNER DIE KLINGEN NIE KLANGEN
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Mit der bereits fünften Ausgabe der Traditionsreihe «Soul Calibur» schicken die Entwickler einen der besten Teile seit Langem ins Rennen um den Beat’em-up-Thron. Ob das Schwert- und Klingengemetzel «Street Fighter» und «Mortal Kombat» das Wasser reichen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Bereits auf der altehrwürdigen Dreamcast machten die Prügeleien mit den «Soul Calibur»-Recken ordentlich Laune. Das lag zum einen an der hervorragenden Steuerung, aber auch an den Waffen, die hier zum Einsatz kommen. Anders, als in den meisten Prügelspielen, lassen die Kämpfer hier nämlich nicht nur ihre Fäuste sprechen, sondern setzen teils gigantisches Schneidewerkzeug ein, um den Gegner das Fürchten zu lehren. Eine Formel, an der auch «Soul Calibur 5» weiterhin festhält und das Ganze im Detail noch spürbar verfeinert.


Kein Geschichtenerzähler

Neueinsteigern sei zuerst einmal der «Story Modus» ans Herz gelegt, jedoch nicht weil dieser mit einer überragenden Geschichte punkten kann, sondern weil er sich bestens eignet, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Die teils hanebüchene Geschichte um Blondschopf Patroklos dient letztendlich sowieso nur als Aufhänger um die einzelnen Kämpfe irgendwie sinnvoll aneinanderzureihen. Ausserdem ist dieser Modus sehr schnell durchgespielt, womit man sich aber dem Arcade-Modus widmen kann, wo es ohne grosses Geplänkel direkt in die Schlacht geht.


Weniger ist mehr

Ganz nach der Formel «weniger ist mehr» wurde das Spiel einer rund um Frischekur unterzogen. Das spiegelt sich zum einen in der deutlich reduzierten Farbpalette wieder, aber auch die Teils ausufernden Oberweiten der weiblichen Kämpferriege wurde um die ein oder andere Körpchengrösse zurückgefahren. Insgesamt wirkt der Look nun deutlich realistischer und erwachsener, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Mehr oder weniger alles  beim Alten bleibt es dafür bei der Kämpferauswahl – und das ist gut so. Neben Seriendauerbrennern wie Mitsurugi, Astararoth oder Cervantes haben es auch Neuzugänge wie Viola oder meinem Favoriten, dem Stockschwinger Xiba ins Spiel geschafft. Der obligatorische Gastauftritt wird diesmal «Assassin’s Creed»-Hero Ezio zu teil, der mit Klingen und Pistole eine durchaus gute Figur macht, auf Grund seiner vergleichsweise geringen Reichweite aber eher im Nahkampf überzeugt. Wie gehabt bringt jeder der Recken eine eigen Waffe und damit einen eigenen Stil mit. Vom wuchtigen Schwert, über zarte Klingen bis hin zu Nunchakus und Kampfstöcken kommt alles zum Einsatz was sich Liebhaber klassischer Waffen nun vorstellen können. So findet mit Sicherheit jeder den für ihn passenden Kämpfer, mit dem passenden Stil und Look.


Technisch top

Neben der hübschen Grafik wurde auch das  Kampfsystem optimiert und im Detail verfeinert. So kann man nun einen hilfreichen Ausfallschritt zur Seite machen oder einen übermächtigen «Critical Edge»- Angriff auf sein Gegenüber loslassen. Ausserdem lassen sich Gegner nun mit dem richtigen Timing beim Blocken etwas zurückwerfen, was einem Raum für neue Angriffe gibt. Das Spielgefühl ist nach wie vor top und schön ist auch, dass mühsam erlernte Kombos aus den Vorgängern auch im neuen «Soul Calibur» immer noch funktionieren. Verwirrend und damit immer noch nervig ist die Kombo-Liste, da dort nicht die Buttons an sich beschrieben werden, sondern Kürzel für High Kick, Low Kick usw. Alles in allem gönnt sich «Soul Calibur 5» jedoch kaum Schnitzer und gehört in jede gut geführte Beat’em-up-Sammlung.


Fazit: «Soul Calibur 5» sieht gut aus, spielt sich hervorragenden und bietet eine ordentlich umfangreiche Kämpferriege. Das machen anderen Beat’em-ups auch, aber das Salz in der «Soul Calibur»-Supper sind die unterschiedlichen Waffen und Kampfstile. Diese verleihen den Matches eine ganz eigene Dynamik, die mir bei Konkurrenzprodukten oftmals abgeht. Im direkten Vergleich kann dem fünften Teil der Reihe aus meiner Sicht eigentlich nur das aktuelle «Mortal Kombat» das Wasser reichen, da hier neben der Spielbarkeit auch der unglaubliche Umfang stimmt. Rein vom Spielgefühl macht sich hingegen «Soul Calibur 5» besser, da die Steuerung etwas durchdachter wirkt und sich Kombos einfach besser entlocken lassen – auch ohne Arcade-Stick-Gedöns oder Spezial-Beat’em-Up-Controller. So muss es sein!

«Soul Calibur 5»; Beat’em-up; XBOX 360-Version (PS3); (Namco Bandai)

Wertung: 88%

+ Umfangreiche Kämpferriege
+ Viele verschiedene Waffen und Stile
+ Sehr gute Spielbarkeit
+ Toller Look mit hübschen Effekten

- Hanebüchener Storymodus
- Ständig wiederholende Einzeiler der Kämpfer
- Schwierigkeitsgrad teils unausgewogen


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GEARS OF WAR 3: FENIX RISING‘ MAP PACK
Geschrieben von Pressemeldung   
Mittwoch, 18. Januar 2012
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Mit dem ‚Gears of War 3: Fenix Rising‘ Map Pack steht ab sofort der dritte Zusatzinhalt zum erfolgreichen dritten Teil der Actionreihe zum Download bereit. Für 800 Microsoft Points können sich Fans von Marcus Fenix & Co. über fünf neue Multiplayer Maps sowie vier neue Character Skins freuen.
 
Die Karten Academy, Anvil, Depths, Escalation und Slab sind vom Leben des Protagonisten Marcus Fenix inspiriert und versprechen zahlreiche Stunden voller Action, in denen Spieler zusammen mit Freunden im Versus Multiplayer, Horde oder Beast Mode neue Schlachtfelder erkunden können. Die Character Skins Recruit Clayton, Thrashball Cole - Limited Edition, Savage Marauder und Savage Kantus - Limited Edition sind im Versus Multiplayer und Horde Mode spielbar.
 
Darüber hinaus hält das Add-On für ehrgeizige ‚Gears of War‘ Anhänger etwas Besonderes bereit: Wer das 100. Level erreicht, hat bis zu drei Mal die Chance auf ein ‚Re-Up‘ und kann seinen Kämpfergeist unter Beweis stellen, indem er seinen Erfahrungslevel erneut von Null auf Hundert treibt. Auch der Ranglistenplatz wird hierbei zurückgesetzt, der Fortschritt eines jeden Spielers sowie das TrueSkill Rating bleiben hingegen bestehen. Jedes Mal, wenn ein Spieler die Erfahrungsstufe 100 erreicht, erhält er eine neue Wings-Farbe, in der auch die Ranking Nummer angezeigt wird: Der eigene Platz auf der Bestenliste erscheint somit in rot, grün oder blau. Ausserdem winkt eine exklusive Waffen Skin als Belohnung, die nur auf diesem Weg erspielt werden kann.
 
Das Fenix Rising Map Pack ist für 800 Microsoft Points auf dem Xbox LIVE Marktplatz erhältlich und ist darüber hinaus Bestandteil des Gears of War Season Pass. Besitzer des Season Pass erhalten vier Add-Ons zum Spiel Gears of War 3 für nur 2400 Microsoft Points und sparen so im Vergleich zum Einzelkauf 33 Prozent.
 
Weitere Informationen zum ‚Gears of War 3: Fenix Rising Map Pack‘ gibt es unter http://gearsofwar.xbox.com. 


(Quelle: Medienstelle Xbox 360 Schweiz)
 
KATY PERRY STARTET KREATIVE ZUSAMMENARBEIT MIT DIE SIMS 
Geschrieben von Pressemeldung   
Mittwoch, 18. Januar 2012
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Electronic Arts gab den Start einer umfangreichen und exklusiven kreativen Zusammenarbeit zwischen Katy Perry und Die Sims bekannt. Im Rahmen dieser Kooperation plant das The Sims Studio, mehrere Spiele innerhalb der Reihe mit Spieleinhalten und virtuellen Objekten im Katy Perry-Stil zu entwickeln.

Den Anfang bildet eine Collector’s Edition von Die Sims 3 Showtime, die im März 2012 erscheint und ab heute vorbestellt werden kann. Katy Perry wird zudem in den aktuellen Marketing-Kampagnen der Marke erscheinen.

„Heute beginnt die weitreichendste und aufregendste Zusammenarbeit, die während der gesamten Geschichte von Die Sims je mit einem Star stattfand", sagt Steve Schnur, Worldwide Executive of Music bei EA. „Katy Perry ist schon seit mehreren Jahren Fan von Die Sims. Die Aufnahme ihres Hits „Hot and Cold" auf Simlisch, der in der Die Sims 2-Serie erschien, wurde schnell zum bisher beliebtesten simlischen Musikvideo. Wir freuen uns wirklich sehr über die erneute Zusammenarbeit. Ihr Ausnahmetalent, ihr Stil und ihre Persönlichkeit werden die globale Sims-Fanbase sicherlich bereichern. Kein anderer Künstler könnte den Humor und Spaß der Die Sims-Reihe besser repräsentieren."

„Ich finde es toll, wie man mit den Sims zahlreiche Geschichten umsetzen, ihnen unterschiedliche Berufe geben und ihren Erfolgsweg beobachten kann", sagt Perry. „Es ist cool, in Die Sims 3 Showtime eine Bühnenshow zu sehen, die genauso gestaltet ist wie die meiner California Dreams-Tour. Sogar meine Zuckerwatte-Videoleinwand ist dabei! Ich betrachte mich gern als Zeichentrickfigur – und jetzt bin ich selbst ein Sim!" Katy Perry ist die erste Künstlerin, die es je geschafft hat, sich 52 Wochen hintereinander in den Top 10 der Billboard Hot 100 zu halten. Perrys „Teenage Dream“ hat fünf Nummer-1-Hits hervorgebracht, was zuvor nur dem Album „Bad“ von Michael Jackson geglückt ist. Katy Perry wird eng mit dem The Sims Studio zusammenarbeiten, um Accessoires, Kleidung, Frisuren, Möbel und Requisiten für Die Sims zu entwerfen.
Die Sims 3 Showtime Katy Perry Collector’s Edition enthält das Erweiterungspack Die Sims 3 Showtime, zwei exklusive Gitarren-Plektren und ein exklusives Poster, sowie zusätzliche Inhalte zum Download. Darunter sind ein Bonus-Veranstaltungsort, Outfits, eine Frisur, eine Gitarre und zahlreiche Bühnenrequisiten im Katy Perry-Stil.

(Quelle: Electronic Arts)
 
NEUE XBOX LIVE ARCADE HOUSE PARTY
Geschrieben von Matt   
Montag, 16. Januar 2012
Das erste Spielefeuerwerk 2012
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Im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wurde die Fortsetzung der beliebten Xbox LIVE Arcade HOUSE PARTY für 2012 angekündigt. Diese – inzwischen schon traditionelle – Aktion wird das erste Spielefeuerwerk des Jahres mit den besten und heiss ersehntesten Arcade-Games auf dem Xbox LIVE Marktplatz zünden. Ab dem 15. Februar, dem Kick-Off der Xbox LIVE Arcade HOUSE PARTY, erscheint ein Monat lang wöchentlich ein neuer Arcade Blockbuster der Sonderklasse. Hier ein Vorgeschmack auf das, was in wenigen Wochen für Begeisterung in den Wohnzimmern sorgen wird: 



Alan Wake – American Nightmare (Microsoft Studios)
In diesem neuen, aufregenden Titel bekämpft Alan Wake einen Vorboten der Finsternis namens Mr. Scratch. Eine nervenaufreibende neue Geschichte, riesige Horden von unheimlichen Feinden, kombiniert mit wunderschönen Umgebungen und einem unterhaltsamen, neuen Spielmodus macht das von Fans weltweit schon sehnlich erwartete Spiel zu einem absoluten Muss. Spieler, die Alan Wake bislang noch nicht kennengelernt haben, können mit diesem Titel ebenso in die schaurige Welt von Alan Wake eintauchen. Wer wird bis zum Sonnenaufgang überleben?



I am Alive (Ubisoft)

Ein Jahr nachdem nahezu die komplette Menschheit von einer weltweiten Katastrophe ausgelöscht wurde, kämpft in dieser Geschichte ein einzelner Mann ums Überleben. In einer unsicheren und gefährlichen Welt sucht er nach seiner Frau und seiner Tochter. Um auf den staubigen Strassen zu überleben, muss der Mann die letzten verbleibenden Wolkenkratzer bezwingen, um an frische Luft zum Atmen zu gelangen. Die einst florierende Stadt wird nun von gefährlichen, ebenfalls ums Überleben kämpfenden Bewohnern, bewaffneten Gangs und Opfern in Not bewohnt.



Nexuiz (THQ)

Seit vielen Jahren führen die Kavussaris und die Forsellians eine zerbrechliche Waffenruhe. Da die gegenseitige Verachtung aber nach wie vor in den Köpfen lebt, lassen die beiden Völker einzelne Krieger gegeneinander antreten. Allerdings finden diese Kämpfe nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in einer Arena statt. Die Kämpfe werde in der ganzen Galaxie als Unterhaltung übertragen und in diesen tödlichen Auseinandersetzungen kann der Spieler nicht nur die Spielregeln, sondern auch die Gesetze der Physik aufheben.



Warp (EA)

Dieses Spiel, in dem der Spieler die Rolle von Zero übernimmt, bietet jede Menge Action, clever verbunden mit Rätsel-Elementen. Zero ist ein liebenswerter, jedoch tödlicher oranger Alien mit einer grossen Aufgabe. Er wird von einem böswilligen Feldherren unter Wasser gefangen gehalten und muss seine Flucht mittels seiner ausserirdischen Fähigkeiten umsetzen
 
PLAYSTATION 4 & XBOX 720: GERÜCHTE UM DIE NÄCHSTE KONSOLENGENERATION
Geschrieben von Matt   
Montag, 09. Januar 2012
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Während Nintendo fliessig am Release des Wii-Nachfolgers Wii U bastelt, werden immer mehr Gerüchte laut, dass auch Sony und Microsoft bereits an Nachfolgern zu PlayStation 3 und Xbox 360 arbeiten. Angeblich wollen die Hersteller an der diesjährigen Spielemesse «E3» ins Los Angeles erste Ankündigungen machen, und so Nintendo’s Wii-U-Release die Schau stehlen. Auf die Frage nach einem PS3-Nachfolgemodell antwortete Sony-Studioboss Shuhei Yoshida in einem Interview mit «CGV»: «Ich hab keine Ahnung wovon ihr da redet.» Man sei bei Sony mit der Playstation 3 immer noch sehr zufrieden und würde auch weiterhin fleissig Spiele für sie entwickeln. Ausserdem sei nun erst einmal der Release des PSP-Nachfolgers PS Vita relevant und die damit einhergehende Spieleentwicklung für den neuen Handheld. Dennoch wolle man der Konkurrenz dieses Mal keinen Vorsprung mehr einräumen, wie dies bei deutlich späteren Verkaufsstart der PlayStation 3 gegenüber der Xbox 360 der Fall war.
Durch das einreichen eines Patents seitens Microsoft in den USA, wird nun spekuliert, ob die noch unbestätigte Xbox 720 eine Videorekorder-Zusatzfunktion spendiert bekommt. Damit sollen sowohl Filme und TV-Programm als auch Spielszenen bequem auf der Konsole gespeichert werden können. Ob die Funktion tatsächlich in die Xbox 720 eingebaut wird ist jedoch unklar.



(Quelle: http://www.gamepro.de/playstation/news/ps3/2563574/next_gen_konsolen.html)
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. Januar 2012 )
 
MARIO KART 7
Geschrieben von Matthias Haller   
Dienstag, 06. Dezember 2011
UND DIE PANZER FLIEGEN WIEDER
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TREND-MAGAZIN-Games Redaktor ist erklärter „MarioKart“-Fan der ersten Stunde und hat schon unzählige rote Panzer an willige Gegenspieler verteilt. Was er vom ersten 3D-Ableger der Serie hält und wie sich die Action-Raserei auf dem 3DS spielt, verrät er in diesem Review.

Es gibt kaum ein Spiel wo Freud und Leid so nah beieinander liegen wie bei „MarioKart“. Drei Runden lang führen und dann doch noch vom kompletten Feld überholte werden, weil irgend ein Spassvogel aus der letzten Reihe einen blauen Panzer abgefeuert hat, der Bekannterweise niemals sein Ziel verfehlt, gehört hier einfach zur Tagesordnung. Und dafür lieben die Fans das Spiel. Die Items sind das Salz in der Suppe des Rennspielspass und sorgen dafür, dass nicht immer der beste Fahrer gewinnt – eine Formel an der auch in „MarioKart 7“ nicht geschraubt wurde.


Alles (fast) beim Alten

Grosse Innovationen darf man von „MarioKart 7“ nicht erwarten, die Neuerungen liegen eher im Detail. So wählt man vor jedem Rennen oder Gran Prix einen der bekannten Charaktere aus dem Mario-Universum, Veteranen greifen hier gerne zu Lugi oder Hausdrache Yoshi, und entscheiden sich danach für einen fahrbaren Untersatz. Neu ist hier, dass man aus verschiedenen Chassis, Reifen und den neuen Lenkdrachen ein Gefährt ganz nach seinem Gusto zusammenbauen darf. Je nach Wahl tritt man dann mit einem Kart mit hoher Beschleunigung, hoher Endgeschwindigkeit oder guter Geländegängigkeit an.


Auf Kurs

Bei der Kursauswahl dürfen „MarioKart“-Fans aus dem vollen Schöpfen und freuen sich über teils bekannte aber überarbeitete, genauso wie über komplett neue Strecken. Allen gemein ist, dass sie gewohnt bunt und abgedreht daherkommen, zahlreiche Abkürzungen aufweisen und jeweils ein Thema zugrundeliegen haben. So rast man z.B. durch eine Rennarena, danach über arabische Dächer und später verschlägt es einen sogar unter Wasser. Dort fährt es sich nicht nur langsamer sondern das Wasser sorgt auch für ordentlich Trägheit bei den Karts. Witziger und auch deutlich rasanter geht es zu Sache, wenn man über eine Schanze springt und abhebt. In der Luft entfalten sich die erwähnten Drachen und man kann ordentliche Distanzen zurücklegen oder idealer Weise gleich ein Abkürzung einbauen.


7 auf einen Streich

Auch bei den Items gibt es Neuzugänge, und so gesellen sich zu den bekannten, blauen, grünen und roten Panzern, Bananenschalen, Sternen, Turbopilzen und Tintenfische auch bisher unbekannte Waffen. So kann man z.B. mit dem Waschbärschwanz Gegner wegfegen oder Angriffe abwehren, mit der Feuerblume kann man Feuerbälle auf seine Mitstreiter abfeuern und das Item in Form einer 7, sorgt dafür, dass man gleich sieben Gegenstände auf einmal zum Einsatz bringen darf – sofern sie einem nicht von einem anderen Fahrer vorher geklaut werden. Der überlegte und wohl dosierte Einsatz der Items ist oftmals entscheidend über Sieg oder Niederlage und sorgt für ordentlich Adrenalin. Wenn man einen zielsuchenden roten Panzer anfliegen sieht und es gerade noch schafft mit einer Banane abzuwehren, stellt sich das geliebte „MarioKart“-Feeling im Nu wieder ein.

Dies gilt auch für die Steuerung, die gewohnt exakt funktioniert und einem jederzeit die volle Kontrolle über sein Kart gibt. Profis dürfen durch geschickte Drifts wieder einen Miniturbo in zwei Stufen aufladen, der bei gezieltem Einsatz die nötigen Sekunden Vorsprung ermöglicht. Ausserdem wurde das Münzensystem wieder eingeführt. Je mehr der goldenen Geldstücke man einsammelt, desto schneller fährt man. Doch Vorsicht, wer getroffen wird verliert seinen Schatz wieder.




Online-Gaudi

Auch wenn „MarioKart 7“ durchaus auch im Einzelspielermodus eine gute Figur macht, so wird der Spielspass erst im Mehrspielermodus so richtig durch die Decke getrieben.  Mit bis zu 8 Fahrer kann man sich im Onlinemodus gegen Mitspieler aus aller Welt die Panzer um die Ohren hauen. Abwechslung bietet der bekannte Ballonkampf, wo man sich in abgesteckten Arenen versucht mit Items den Gar auszumachen. Gerade dieser Modus taugt wirklich nur, wenn weitere Mitspieler am Start sind. Aber da muss man sich bei „MarioKart“ glaub keine Sorgen machen. Sogar der mittlerweile etwas betagte Teil für die Wii erfreut sich online nach wie vor einer grossen Fangemeinde. Juhu!


Fazit: „MarioKart 7“ bietet Fans der Serie genau das, was man von dem Titel erwartet, nämliche spassige und extrem kurzweilige Rennen auf fantasievoll gestalteten Kursen und mit dem gewissen Etwas: den Items. Die sorgen dafür das keine Partie wie die andere läuft und auch der schlechteste Einsteiger gegen absoluten Crack noch Land sieht. Die neue Fahrzeugauswahl, die neuen Items und nicht zu Letzt die neuen Strecken fügen sich hervorragend in die Reihe ein, auch grafisch macht die bunte Optik einiges her. Und erstmals in der Reihe darf man auch aus der Egoperspektive über die Kurse heizen, und dabei den 3DS wie ein Lenkrad neigen. Das funktioniert sogar recht gut, sofern man den 3D-Effekt ausschaltet. Alles in allem gibt sich „MarioKart 7“ keine Blösse und sorgt endlich wieder für neues Futter für die gigantische weltweite Fangemeinde.


„MarioKart 7“; Rennspiel; 3DS; (Nintendo)

Wertung: 86%

+ Steuert sich exakt und genau
+ Karts können konfiguriert werden
+ Neue Strecken machen einiges her
+ Neue Items fügen sich sehr gut ein
+ Insgesamt grosse Kursauswahl…
+ In sich stimmige bunte Optik

- … von der aber auch viele schon bekannt sind
- Gleichzeitiges Item Anhängen und Driften etwas schwierig
- Gegner zielen und treffen teils zu exakt
- In 3D nicht immer ideal spielbar

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. Dezember 2011 )
 
GAMES SPECIAL 12-2011
Geschrieben von Matthias Haller   
Donnerstag, 01. Dezember 2011
KEINE RUHE VOR DEM STURM
EIN JAHRESAUSKLANG DER EXTRAKLASSE

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Für Videogames-Fans endet das Jahr mit Pauken und Trompeten. Selten war die Blockbuster-Dichte so hoch wie in der vierten Jahreshälfte 2011. Durch einige Verschiebungen, überraschende Neuankündigungen und sehnlichst erwartete Neuerscheinungen hat man als Freund der gepflegten Zockerei im Winter 2011 die Qual der Wahl. Das TREND MAGAZIN verrät in diesem Special, welche Spiele man auf keinen Fall verpassen darf und was dieses Jahr unbedingt auf dem Weihnachtswunschzettel stehen sollte.

Wenn es draussen kalt wird und der Winter langsam, aber sicher dafür sorgt, dass es nirgends schöner ist als zu Hause, dann braucht man endlich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn man lieber vor der Konsole sitzt als im Eiscafé oder in der Badi. Und wer sich für Videogames begeistert, der kann seinen Winterurlaub auch gut daheim verbringen, denn langweilig wird es garantiert nicht. Nachdem schon die letzten beiden Monate ein Fest für Zocker waren, dürfen die sich zum Jahresabschluss nochmals auf die volle Packung Videospiel-Entertainment freuen.
Einer der Höhepunkte in diesem Special ist «Skyrim», der mit seinem unglaublichen Umfang für Wochen an den Bildschirm fesseln sollte. Mit «Need for Speed: The Run», «Modern Warfare 3», dem genialen «Uncharted 3» oder dem neusten Teil der «Zelda»-Reihe buhlen Topspiele aus allen Genres und für jeden Geschmack um die Gunst der Spieler. Und wer sich das Rennspiel des Jahres, «Forza Motorsport 4», zugelegt hat, der sollte sich mal den Geheimtipp der Redaktion, das Wireless Racing Wheel für die XBOX 360 genauer anschauen. In Verbindung mit diesem erschwinglichen Zubehör läuft der Racing-Titel nämlich zur Höchstform auf und vermittelt das Gefühl, in einem Fahrsimulator zu sitzen. Zudem funktioniert das gute Stück mit allen anderen Rennspielen genauso gut, sogar für Flugspiele kann das Gadget verwendet werden. Für mich das Zubehör des Jahres, das man unbedingt ausprobiert haben muss.
Gespannt warten die Spieler auch auf SONYs neuen Handheld «PS Vita», welcher am 22. Februar 2012 in Europa an den Start gehen soll. Mit einem Einstiegspreis von 250 Euro ist die neue Technikspielerei zwar nicht ganz billig. Sie kostet damit so viel wie z.B. eine XBOX 360, dafür locken ein grosser OLED-Touchscreen, ein Multi-Touchpad auf der Rückseite und die Ankündigung von Umsetzungen beliebter PS3-Titel geneigte Käufer. Grafisch steckt der neue Handheld die Konkurrenz locker in die Tasche und bietet Unterhaltung für unterwegs auf hohem Niveau. Angesichts schleppender «3DS»-Verkäufe wird es spannend, wie sich die «PS Vita» behaupten wird.
Ebenfalls spannend sind die für 2012 angekündigten Spiele, wobei z.B. auf das frisch vorgestellte «Grand Theft Auto V» wohl noch eine ganze Weile gewartet werden muss. Nicht mehr ganz so lange, genauer gesagt bis März, dauert es, bis endlich das Geheimnis um den Abschluss des Sci-Fi-Epos «Mass Effect» rund um Captain Shepard und seine ausserirdische Crew gelüftet wird. Der neuste Teil des Rollenspielhits soll deutlich actionorientierter daherkommen und diesmal sogar einen Mehrspielermodus im Gepäck haben, bei dem bis zu drei Freunde gemeinsam Gegnerwellen abwehren sollen. Grosses Kino verspricht auch die sehnlichst erwartete Fortsetzung «Max Payne 3», die das Spielgeschehen von New York nach Brasilien verlegt und mit einem deutlich veränderten Hauptcharakter daherkommt. Die Essenz des Actionspiels, also cineastische angehauchte Schusswechsel mit der beliebten Bullet-Time-Funktion, bleibt aber zum Glück unangetastet. Und mit «SSX» kehrt 2012 auch endlich wieder die überdrehte Snowboard-Raserei zurück. So wie das Jahr aufhört, geht es im nächsten also direkt weiter. Einfach herrlich!

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 01. Dezember 2011 )
 
CALL OF DUTY: MODERN WARFARE 3
Geschrieben von Matthias Haller   
Mittwoch, 16. November 2011
BOMBASTISCHES BLENDWERK
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Kaum war es da, sorgte es mit Vorbestellungen und Rekordverkaufszahlen schon wieder für Superlative: das neue «Call of Duty: Modern Warfare 3». Ob der Hype gerechtfertigt ist und was der neue Shooter wirklich auf dem Kasten hat, erfahrt ihr in unserem Review.

In «MW3» ist es nun schliesslich soweit, und der kranke Plan des Superterroristen Marakov geht auf – der Dritte Weltkrieg ist entfesselt. Der globale Konflikt sorgt dafür, dass der Spieler wieder in die Uniform von verschiedenen Spezialeinheiten schlüpfen darf und direkt an Front gegen den Terror kämpft. Dabei warten auch wieder ausgefallenen Missionen, wie die an Bord der Maschine des russischen Präsidenten, wo man die Geschehnisse z.B. aus der Sicht eines seiner Bodyguards erlebt. Da es teils drastische Gewaltdarstellungen auf die Augen gibt, kann man sich vor Spielbeginn aber dafür entscheiden, den ganz starken Tobak auszulassen und so Missionen im Stil der umstrittenen Flughafenmissionen aus dem Vorgänger gar nicht erst vorgesetzt zu bekommen. Natürlich fehlt einem dann ein kleines Bild des Puzzles, doch im Endeffekt dient die verwobene Story letztendlich sowieso nur als Gerüst für die packende Action und nervenaufreibende Shootouts.


Version 2.5

Wer einen der Vorgänger gespielt, und das waren vermutlich alle von uns, der weiss auch was ihn in «Modern Warfare 3» erwartet. Von der Controller-Belegung bis zum Spielablauf hat sich nämlich gar nichts geändert. Das ist zum einen positiv, weil die Serie bisher eigentlich alles richtig gemacht hat. Andererseits ist es etwas enttäuschend, dass man genau die gleiche Leier nochmals vorgesetzt bekommt. Mit einem simplen aber nicht weniger beeindruckenden Trick schafft es Entwickler Infinity Ward aber, dass «Modern Warfare 3» dennoch wieder von der ersten bis zur letzten Sekunde begeistert. Die Zauberformal heisst einfach «Bombast», und zwar an allen Ecken und Enden und im Sekundentakt. Schon die erste Mission in New York sorgt mehr als einmal für runterklappende Kinnladen, sowie offene Münder und weit aufgerissene Augen. Was der Titel da an Wow-Momenten auf den Spieler abfeuert, lässt alle Zweifel und augenscheinlich von den Vorgängern kopierten Spielelementen im Nu verschwinden. Wenn vor einem ganze Wolkenkratzer einstürzen oder sich während eines Flugzeugabsturzes in halber Schwerelosigkeit einen Schusswechsel mit Terroristen liefert, dann ist das vor allem eines: ganz grosses Kino, meine Damen und Herren. Was jedoch nach wie vor unglaublich nervt ist das Konzept der nachrückenden Gegnerwellen bis man einen bestimmten Punkt eingenommen hat. Durch gescriptete Events kann es dann schon mal vorkommen, dass sich ganze Gegnergruppen dann plötzlich in Luft auflösen, weil man einen bestimmten Ort im Level erreicht hat. Ausserdem wird man quasi dazu genötigt immer weiter vorzurücken und auf direkte Konfrontation zu gehen. Das sorgt zwar für Dauer-Aktion, lässt aber selten Raum für taktisches Vorgehen.


Verboten schön

Das der Titel dazu schon fast wieder verboten gut aussieht, macht das Erlebnis des gespielten Dritten Weltkriegs nur noch intensiver. Im Vergleich zum ohnehin schon hübschen Vorgänger darf man jetzt keinen Quantensprung erwarten, aber dennoch wurde die Grafik nochmals feinpoliert und um nette Partikeleffektspielereien erweitert. Auch die Animationen können sich sehen lassen und wirken durchweg authentisch. Das Motion-Capturing hat sich also einmal mehr gelohnt. Auch bei der Vertonung gibt sich der Titel keine Blösse und sorgt sowohl bei der Sprachausgabe als auch der gesamten Soundkulisse drumherum für ordentlich Kino-Feeling. Michael Bay und Roland Emmerich hätten wohl ihre wahre Freude an dieser Zerstörungsorgie auf Hollywood-Niveau.


Online-Gefechte

Neben der unterhaltsamen Kampagne ist der heimliche Hauptdarsteller von «Modern Warfare» aber schon längere Zeit der gelungen Mehrspielermodus. Hier dürfen online bis zu 18 Spieler auf aus dem Spiel inspirierten Karten in den klassischen Modi wie «Deathmatch» oder «Eroberung» antreten. Lobenswert ist auch, das der «Söldner-Modus» wieder mit an Bord ist, an dem ausschliesslich Einzelspieler und keine Partys oder Clans antreten dürfen. Durch das Belohnungssystem und dadurch freischaltbare neue Waffen und Gadgets ist der Mehrspielermodus wieder unheimlich motivierend ausgefallen. Die Matches sind rasant, die verschiedenen Klassen gut aufeinander abgestimmt und die Server laufen in der Regel konstant ohne Unterbrüche. Kommt es dann doch mal zu einem Aussetzer, werden die laufenden Matches mit etwas Glück nicht komplett abgebrochen, sondern einfach umgeleitet. Sehr schöne Sache!


Fazit: «Call of Duty: Modern Warfare 3» wird den Erwartungen gerecht und bietet Action-Kost auf oberstem Niveau. Die Inszenierung ist sprichwörtlich bombastisch ausgefallen und reicht jedem Hollywood-Film zur Ehre. Dass hinter der Bombast-Aktion mal wieder die alte Leier abgespielt wird und man eigentlich nicht viel mehr macht wie auf dem Weg von A nach B eine Gegnerwelle nach der anderen wegzupusten, gerät angesichts des spektakulären Drumherum schnell in Vergessenheit. Heimlicher Star ist aber trotzdem einmal mehr der durchweg gelungene Online-Modus, der unterm Strich verdienter Massen zum Besten und Beliebtesten gehört, was das Genre derzeit zu bieten hat. Und welcher Shooter ist denn nun der bessere, «Battlefield 3» oder «Modern Warfare 3»? Nun, für mich persönlich bietet «Modern Warfare 3» einfach das stimmigere Gesamtpaket und die filmreifere Spielerfahrung. Wer es allerdings taktischer und realistischer mag, der fühlt sich sicher bei «BF3» gut aufgehoben. Für beide Titel gilt aber, dass das Thema «Krieg» so langsam ausgelutscht ist und es mal Zeit für neue Szenarien und Innovationen wird.


«Call of Duty: Modern Warfare 3»; Ego-Shooter; XBOX-360-Version (PS3); (Activision)

Wertung: 90%

+ Spektakuläre Inszenierung
+ Tolle Partikel-, Rauch- und Explosionseffekte
+ Geschmeidige Animationen
+ Knackige Texturen
+ Gute Spielbarkeit
+ Fragwürdige Missionen könne ausgelassen werden
+ Sehr guter Onlinemodus
+ Wuchtige Soundeffekte, gute Sprecher

- Nicht viel Neues
- Fragwürdige Thematik
- Lange Ladezeiten zwischen den Missionen
- Gegnerwellen ohne Ende
- Teils zu stark und zu viel gescriptet

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. November 2011 )
 
GOLDENEYE 007: RELOADED
Geschrieben von Matthias Haller   
Dienstag, 15. November 2011
MACH’S NOCHMAL JAMES…
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Wii-Besitzer kamen ja bereits vor einiger Zeit in den Genuss der Neuauflage des N64-Klassikers «GoldenEye». Ob der Agent mit der Lizenz zum Töten auch auf der XBOX 360 eine gute Figur macht, oder besser untertauchen sollte, erfahrt ihr in unserem Review.

Obwohl der legendäre N64-Klassiker an einigen Stellen im Spiel zitiert wird, so hat «GoldenEye: Reloaded» mit dem Original nicht mehr viel mehr als den Titel gemein. Inhaltlich sind die neuen HD-Fassungen mit dem Wii-Spiel identisch, in Sachen Grafik läuft die XBOX-360-Version der Nintendo-Konsole aber erwartungsgemäss den Rang ab. Während sich die Grafik in den Innenräumen der Tutorialsequenz am Anfang noch dezent aufpoliert zeigt, bekommt spätestens bei ersten Schritt in die Aussenareal die volle Wucht der HD-Grafik auf die Augen. So und nicht anders stelle ich mir ein HD-Remake vor. Knackig scharfe Texturen und eine hohe Weitsicht erfreuen das Spielerauge. Und mit dem Controller der 360 spielt es sich auf einfach besser, wie mit der etwas hakeligen Bewegungssteuerung der Wii. Soweit so gut, die HD-Portierung darf also als gelungen betrachtet werden.


Früher war alles besser

Doch wo der N64-Hit damals Massstäbe setzte, vermag «GoldenEye Reloaded» nur noch Genre-Standards vorzuweisen. Zwar ist die Bond-Action kurzweillig inszeniert und bietet auch hin und wieder eine gewisse Entscheidungsweise in der Lösungsart der Missionen, unterm Strich hat man das so aber schon zigfach in anderen Spielen gesehen… und manchmal eben auch besser. Für mich ist «Blood Stone», ebenfalls von ACITIVISION, immer noch das beste neuere Bond-Spiel, weil einfach konsequent auf Film gemacht wurde, und die Grafik einiges  zu bieten hatte. «Golden Eye Reloaded» ist nichtsdestotrotz ein solider Ego-Shooter, den man sich zum Budgetpreis durchaus gönnen kann, ohne sich danach die Haare zu raufen. Wer über nicht mehr ganz taufrische Technik oder z.B. sich auflösende erledigte Gegner hinwegsehen kann, findet zumindest was die Kampagne angeht, in der HD-Fassung des Spiels die bessere Variante vor.


Fazit:
Bei «GoldenEye 007: Reloaded» macht sich im Vergleich zu vielen anderen sogenannten HD-Remakes, die hübschere Optik deutlich bemerkbar. Zudem ist die Steuerung mit dem XBOX-360-Controller dann wesentlich komfortabler wie mit Wiimote und Nunchuck. Im direkten Vergleich mit «Modern Warefare 3» oder «Battlefield 3» zieht das Bond-Abenteuer natürlich deutlich den Kürzeren, aber dennoch bekommen Fans des Agenten ein durchweg solides Spiel geboten, dass gerade zum Budgetpreis doch einen nähren Blick wert sein könnte.

«GoldenEye 007: Reloaded; Ego-Shooter; XBOX-360-Version (PS3); (Activision)

Wertung: 75%

+ Bond-Atmosphäre gut eingefangen
+ HD-Optik wirklich sichtbar
+ Gute Spielbarkeit mit Controller
+ Flüssige Bildrate (60 fps)
+ Gute deutsche Synchro mit Originalstimmen

- Gesichtsanimationen wirken statisch
- Technisch nicht mehr ganz up to date
- Erledigte Gegner lösen sich auf
- Alternative Lösungswege teils sehr versteckt


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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 14. Dezember 2011 )
 
HALO: ANNIVERSARY
Geschrieben von Matthias Haller   
Dienstag, 15. November 2011
FÜR MASTER-CHIEF-JÜNGER
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Mit der „Halo: Anniversary“-Edition dürfen Fans das erste Abenteuer des Master Chiefs nochmals erleben und zwar in HD-Grafik. Ob die Portierung geglückt ist oder sich ein Kauf nur für Hardcore-Fans lohnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Das erste „Halo“ war vor 10 Jahren ein Ego-Shooter-Meilenstein und hat einige Spielelemente, wie die typische Tastenbelegung für Shooter oder Granaten ins Genre eingeführt. Neben der Action sorgte vor allem die atmosphärische dichte Inszenierung für Jubel unter den Fans, der niemals verhallen sollte. Mit der Neuauflage dürfen Fans und Serien-Abstinenzler nun nochmals auf den ersten Spuren der beliebten XBOX-360-Exklusivreihe wandeln.


Das hatte ich anders in Erinnerung

Dass es sich bei der Neuauflage um ein inhaltlich weitestgehend identisches Spiel handelt, wollen wir hier über die epische Story mit ihren zahlreichen Verknüpfungen keine weiteren Worte verlieren. In Sachen Optik hat sich jedoch etwas getan, zumindest für den Kenner oder im direkten Vergleich mit der Ur-Fassung, denn besonders hübsch ist die HD-Version des ersten „Halo“-Teils nicht wirklich. Insgesamt merkt man dem Spiel auch in der neuen Version sein Alter doch mehr als deutlich an. Zwar ist der Titel nun schärfer als vorher und gerade bei den Charaktermodellen merkt man, dass sich etwas getan hat. Aber gerade deshalb fallen die vielen verwaschenen und schwachen Texturen jetzt umso mehr auf. Ebenfalls erntet der Titel mit seinen hakeligen Animationen, den statisch wirkenden Gesichtern und der  unglaublich miesen deutschen Sprachausgabe keine Lorbeeren. Was damals für Wow-Effekte sorgte wirkt aus heutiger sich leider unfreiwillig komisch. Darunter leidet natürlich die Atmosphäre und somit das Spielerlebnis insgesamt.


Gameplay vom Feinsten

Dafür ist die Spielbarkeit nach wie vor vom Feinsten und erlaubt es auch bei grösserem Gegneraufkommen immer die Oberhand zu behalten. Dabei stellen sich die KI-Widersacher alles andere als dumm an, und verlangen einen flicken Finger am Abzug. Das Zielen fällt exakt aus, die Controller-Belegung wirkt durchdacht – nur die heute obligatorische Möglichkeit über Kimme und Korn zu zielen vermisst der moderne Ego-Shooter-Spieler schmerzlich. Die tolle Spielbarkeit sorgt dann auch wieder in den Multiplayer-Matches für spannende Auseinandersetzungen – keine Wunder, war der Mehrspielermodus von „Halo“ schon immer Genre-Referenz und erfreute sich stets grosser Beliebtheit. Fans freuen sich über die sechs neu aufgelegten Multiplayer-Karten sowie neue Herausforderungen. Insgesamt reicht das aber nicht aus, um den technisch schwachen Altersauftritt weg zu kaschieren. Aber den Anhängern des Master Chiefs, die „Halo“ ja beinah religiöse Unantastbarkeit zu gute kommen lassen, wird das sowieso egal sein.


Fazit: „Halo: Anniversary“ ist durch und durch ein Projekt für Fans, vor allem für die Hardcore-Anhänger der Serie, die einfach alles aus dem „Halo“-Universum gespielt haben müssen. Das erste „Halo“ war damals ein Meilenstein und dieser Titel spricht ihm auch niemand mehr ab. Aber mit der HD-Neuauflage verhält es sich ein wenig so, wie mit einem Film, den man als Kind geliebt hat und sich dann später wundert, wie man vielleicht heute billig wirkende Effekte so toll finden konnte. Deshalb will ich den Titel auch so in Erinnerung behalten, wie ich ihn beim ersten Durchspielen erlebt habe und die technische Maue Neuauflage ganz schnell wieder vergessen. Nicht das der Titel ein totaler Reinfall wäre, aber in Zeiten eines „Halo: Reach“ oder eines „Modern Warfare 3“ wirkt er einfach nur antiquiert. Sollte es da draussen aber tatsächlich noch jemanden geben, der das erste „Halo“ verpasst hat, dann darf er hier gerne einen nähreren Blick riskieren.

„Halo: Anniversary“; Shooter, Action; XBOX 360; (343 Industries / Microsoft Game Studios)

Wertung: 69%


+ HD-Optik
+ Spannende Story
+ Tolle Spielbarkeit
+ Gute Gegner-KI
+ Spassige Mehrspielerschlachten

- Technisch altbacken
- Miese deutsche Synchro
- HD betont verwaschene Texturen
- Insgesamt eher für Hardcore-Fans

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GTA V: ERSTE VERBOTSFORDERUNG UND NEUE GERÜCHTE
Geschrieben von Matt   
Mittwoch, 09. November 2011
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Grand Theft Auto V ist gerade mal angekündigt, da trudelt auch schon die erste Verbotsforderung aus Australien ein, genau gesagt von New South Wales Attorney General Greg Smith. Besonders sauer stösst dem guten Mann dabei auf, dass man z.B. einen Prostituierte nach getaner Arbeit erschiessen kann. Dabei hat genau der selbe Politiker gerade erst dafür gestimmt, dass in Australien ein «Ab 18 Jahren»-Siegel eingeführt wird. Bisher erschienen kontroverse Spiele aufgrund des Fehlens dieser Einstufung in Australien gar nicht oder nur stark gekürzt. Wieso jetzt auf einmal die Kehrtwende gemacht wird, ist nicht klar. Eines jedoch ist klar, mit seiner Verbotsforderung hat er vor allem eines erreicht, dass GTA V schon lange vor seinem Erscheinungstermin einmal mehr durch die Presse geht. Gratis-Publicity, die dem Entwickler Rockstar einmal mehr in die Hände spielt. Dort hat man sich noch nicht zur Verbotsforderung geäussert, insgesamt hält man sich um das Projekt wie gehabt sehr bedeckt. Die Gerüchteküche brodelt indes wieder, so soll das Gebiet Los Santos im neuen GTA vier Mal so gross sein wie Liberty City. Ausserdem soll der simulierte Lebensalltag in der Welt weiter ausgebaut werden, die NPCs sollen so u.a. einem geregelten Tagesgeschäft nachgehen. Für mehr Realismus sollen auch Tiere, wie Hunde und Vögel sorgen, die man teils auch schon im Trailer sieht. Auch an der Spielmechanik, genauer gesagt der des Schiessens, soll sich einiges ändern, genauso wie beim Verhalten der Cops. Spassig klingt die Möglichkeit, wie in einem Actionfilm eine Benzinspur anzünden zu können. Schabernack der bösen Sorte wäre da schon mal vorprogrammiert.


(Quelle: http://www.gamepro.de/playstation/spiele/ps3/grand-theft-auto-5/news/grand_theft_auto_5,46359,1972113.html)
 
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