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HOP
Geschrieben von Matthias Haller   
Dienstag, 16. August 2011
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OSTERHASE TRIFFT HASSELHOFF
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Mit „Hop“ erschien kürzlich ein kindgerechter Mix aus Real- und Animationsfilm auf DVD, der die Geschichte vom Osterhasen in einer bisher unbekannten Form erzählt. Ob der Film auch Filmfans über 6 Jahren begeistern kann, lest ihr in diesem Artikel.


Inhalt: Auch Hasen haben Probleme

E.B., seines Zeichens begeisterter Trommler und Sohn des Osterhasen, soll eines Tages das Familiengeschäft übernehmen. Doch das kleine Langohr erkennt im Laufe der Jahre, dass er viel lieber als Drummer in einer Band spielen würde, bunte Eier, Süssigkeiten verstecken und der alljährliche Osterstress sind so gar nicht sein Ding. Deshalb macht er sich heimlich aus dem Staub und reist von der Osterinsel nach New York. Dort trifft E.B. auf Fred, der ebenfalls seinen Vater im Genick hat, der von seinem Sohn endlich berufliche Ziele vorliegen haben möchte. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten raufen sich Fred und E.B. schliesslich zusammen, doch die nächsten Probleme warten schon. Ein Ninja-Hasen-Sonderkommando namens „Die Pinks“ wird darauf angesetzt E.B. wieder zurückzuholen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die durchtriebene Hasenbande ist den Beiden dicht auf den Fersen, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie E.B. aufgespürt haben. Doch dann kommt alles ganz anders und nicht nur Fred, sondern das gesamte Osterfest schwebt in Gefahr…


Fazit: Kinderfilm, durch und durch…

Die Grundidee von „Hop“ klingt witzig, und da die Macher von „ICH - Einfach unverbesserlich“ hinter dem Projekt stecken, ist man geneigt ein Gagfeuerwerk auf hohem Niveau zu erwarten. Nun ja, zumindest was die CGI-Effekte angeht, allen voran Hase E.B., hat man wirklich ganze Arbeit geleistet. Auch die Interaktion mit den realen Schauspielern kommt sehr glaubwürdig rüber. Dies kann man vom Drehbuch leider gar nicht behaupten. Weshalb sich im Grunde genommen kaum jemand daran stört, dass ein sprechender Hase durch New York hoppelt will einfach nicht einleuchten. Als wäre es das normalste auf der Welt, akzeptiert einfach jeder das es halt so ist. Einzig Fred tickt beim ersten Zusammentreffen mit dem sprechenden Meister Langohr etwas aus, fängt sich dann aber auch relativ schnell wieder. Der Film ist insgesamt sehr kindgerecht ausgefallen, was auch für die Gags zutrifft. Zwar hat es hier und da ein paar Schmunzler fürs erwachsene Publikum dabei, aber so richtig will der Funke nicht überspringen. Einer der Höhepunkte ist der Auftritt von DAVID „THE HOFF“ HASSELLHOFF, als Castingshow-Juror und -Moderator. „Mein bester Freund ist ein sprechendes Auto“, erklärt HASSELLHOFF dann auch mit viel Selbstironie, weshalb er sich nicht an einem sprechenden Hasen stört. Ansonsten dümpelt der Film 90 Minuten vor sich hin, lässt dabei kaum ein Klischee aus driftet zum Schluss unweigerlich ins Kitschige ab. Das mag für die ganz kleinen Zuschauer sicher ganz grosses Kino sein, aber für Erwachsene fehlt einfach der letzte Biss.


„Hop“, Familienkomödie, Animation, USA 2011(Universal); Darsteller/Sprecher: RUSSELL BRAND (Originalstimme E.B.), HUGH LAURIE (Originalstimme E.B.s Vater), JAMES MARSDEN, KALEY CUOCO, GARY COLE, DAVID HASSELHOFF; Dauer: 91 min; Ton: Dolby Digital 5.1 (D, GB, TRK); Bonusmaterial (DVD): Die Welt von HOP, All Access mit Cody Simpson
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. September 2011 )
 
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