Aktuelle Ausgabe

Aktuelles Trend
Das aktuelle TREND MAGAZIN:
Hier online

Wer ist online

Aktuell sind 24 Gäste Online
Besucher: 9577423
trendmagazin-logo2008-140px.gif
Home arrow TREND Journal arrow Auf Rädern arrow KTM 125 DUKE
KTM 125 DUKE
Geschrieben von Emanuel Elsa   
Donnerstag, 14. Juli 2011
Share this!
GANZ SCHÖN GROSS, DIE KLEINE
ktm-duke.jpg


Die Achtelliterklasse ist grundsätzlich nicht das Ding des TREND-MAGAZIN-Testfahrers, der sich eigentlich grössere Maschinen gewöhnt ist. Der Vorstellung der neuen KTM «125 Duke» stand er denn auch mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber – und war danach eigentlich recht positiv überrascht und beeindruckt.

Mit der neuen «125 Duke» erfüllt KTM die gesammelten Wünsche aus einer Umfrage unter ju­gendlichen Motorradfans nahezu vollumfänglich. Erwachsene Erscheinung und grundsolide Ver­arbeitung überzeugen gleichermassen wie das knackige Design und die Möglichkeit, dieses mit geringem Aufwand zu individualisieren. Durch die Auslagerung der Produktion zum indischen KTM-Partnerunternehmen BAJAJ AUTO konnte mit einem Preis von knapp unter 5000 Franken ein weiteres sehr wichtiges Kriterium realisiert werden. Moderne Infrastruktur und strenge Fa­b­rikationskontrollen gewährleisten in Indien den hierzulande gewohnt hohen Qualitäts­standard.
Gitterrohrrahmen, Leichtmetallschwinge, Guss­räder, Unterflur-Schalldämpfer – Die neue «125 Duke» kommt mit den gleichen charakterprägenden Konstruktions­merkmalen daher wie das hubraumstärkere Schwes­ter­modell, die «690 Duke». Auch durch ihr Styling wirkt die «Kleine» richtig erwachsen.
Das übersichtliche Digitaldisplay zeigt nebst Tou­renzähler und Tacho eine Fülle von weiteren Infos. Selbst Ganganzeige, Zeituhr und Tem­peraturanzeige sind vorhanden. Ein kurzer Druck auf den Startknopf, und der 11 kW starke Vierventil-Viertakter mit Wasser­kühlung brabbelt spontan los. Die Kupplung ist leichtgängig und gut dosierbar. Das Getriebe lässt sich präzise schalten. Und das ist gut so, denn geschaltet werden muss fast ununterbrochen. Anbremsen, einlenken, umlegen, aufrichten und wieder beschleunigen – alles funktioniert spielerisch einfach wie von selbst und ohne jeden Kraft­aufwand. Mit Rückenwind und Heimweh dürfte die Höchstmarke bei 120 km/h liegen.
Trotz geringem Hubraum ist grundsätzlich immer genug Power da. Mit 12 Nm ist das maximale Dreh­moment zwar nicht berauschend, für ein Fahrzeug dieser Klasse jedoch dennoch beachtlich. Durch ihre Handlichkeit und Wendigkeit gewinnt sie in Situa­tionen, in denen hubraumstärkere Bikes Federn lassen müssen. Mit der «125 Duke» trifft KTM heute exakt den Nerv jugendlicher Töffeinsteiger – und das ist kein Zufall. 2013 könnten 125er vielleicht bereits ab 16 gefahren werden.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. September 2011 )
 
< zurück   weiter >