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LOVEBUGS
Geschrieben von Rebecca Hügi   
Freitag, 06. Februar 2009
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«STÜRMISCH, INTENSIV UND HOFFNUNGSLOS ROMANTISCH»

2009 wird wieder ein LOVEBUGS-Jahr. Nicht nur, dass sie mit ihrer neuen Platte «Highest Heights» wieder Charts, Radio und Bühnen besetzen werden, die Band wird die Schweiz auch am «Eurosong Contest» vertreten.


lovebugs.jpg«Highest Heights» zeichnet sich durch seine facettenreichen und energiegeladenen Songs aus. Das TREND MAGAZIN traf Sänger
ADRIAN SIEBER, der nach seinem Solo­ausflug wieder zurück bei der Band ist, und THOMAS RECHBERGER Mitte Januar zum Interview und wollte als erstes etwas zum Inhalt der Single «21st Century Man» wissen. Darin geht es um einen Mann, der alles tut, was frau sich wünscht. Wie seid ihr auf die Idee zu diesem Text gekommen? – ADRIAN SIEBER: Der ganze Text ist ja eigentlich ein wenig ironisch gemeint. Ich bin darauf gekommen, als ich in einer Frauenzeitschrift eine dieser Umfragen zum Thema Männer sah. Wenn man das liest, denkt man, dass man eigentlich noch viel mehr machen sollte und dass man gewisse Dinge vielleicht noch nicht richtig macht. Aber das ist natürlich auch nicht ganz einfach, das sich Frauen mal einen Macho, dann weider einen total liebevollen Typen wünschen…
Was steckt hinter dem Titel «Kitty’s Empire»? – Wir haben uns beim neuen Album erlaubt, Dinge auszuprobieren, die wir vorher noch nie gemacht haben. Deshalb ist auch dieser Song entstanden. Titel und Text,  waren bei die­sem Song ursprünglich anders geplant, un­sere Produzenten waren aber davon nicht gerade begeisterte (lacht). Der Text des Songs ist eine komplette Fantasiegeschichte.
Wie würdet ihr «The Highest Heights» denn selbst beschreiben? – Mit dem neuen Album haben wir eigentlich dort angeknüpft, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Von Anfang an war es das Ziel, dass die Songs die Charaktere von allen Bandmitgliedern gut widerspiegeln sollen. Beschreiben könnte man es mit den Worten stürmisch, intensiv und hoffnungslos romantisch…
Steht man eigentlich nach so vielen erfogreichen Alben unter Druck, wenn man nun ein neues Werk angehen will? – Die Spannung war eigentlich eher, wie unsere Zusammen­arbeit nach einer Pause funktionieren würde. Wir hatten auch einen musikalischen Druck, da man ja das Ziel hat, zusammen ein gutes Album zu machen. Schlussendlich gibt man dann das fertige Werk aus den Händen und kann nur noch hoffen, dass es den Leuten gefallen wird.
Ihr habt mit RICHARD RAINEY aufgenommen, der auch mit U2 arbeitet. Wie seid ihr auf ihn gekommen? – Wir hatten ihn schon länger im Auge, da er ja auch mit MANDO DIAO und GRAND AVENUE aufgenommen hat. Leider hat es dann lange zeitlich nicht geklappt. Als wir ihn anfragten, war er gerade am neuen U2-Album und so verzögerte sich unser Termin immer mehr, bis es dann kurzfristig doch noch ging. Wir haben uns sehr darüber gefreut und die Zeit, während wir mit ihm gearbeitet haben, war wirklich sehr toll.
Ihr gebt ja viele Konzerte. Wie weit sind Konzerte für euch Routine, oder ist es trotzdem immer noch etwas Besonderes für euch? – Wir sind vor den Auftritten immer noch ein wenig nervös. Mit jedem neuen Album, mit dem man auf Tour geht, fängt man auch mit den Konzerten wieder ein bisschen von vorne an. Auch stellen wir sehr hohe Ansprüche an uns selbst, da wir am Ende das Publikum zufrieden und somit uns stolz machen wollen. Von dem her wird es sicherlich nie zur Gewohnheit, da bei jedem Auftritt wieder etwas Neues auf einem zu­kommt.
ADRIAN, du warst ja nun solo unterwegs. Was hast du vermisst, als du plötzlich nicht mehr mit der Band unterwegs warst? – Ich habe die Jungs natürlich sehr vermisst, da man sich schon so lange kennt und unterdessen schon fast eine Familie geworden ist. Die Erfahrung, alleine unterwegs zu sein, war auch sehr gut für mich aber man freut sich schon, wieder ins «Nest» zurückkommen zu können.
Wo seht ihr euch in fünf Jahren? Was möchtet ihr bis dann noch erreichen? – In der Schweiz läuft es ja für uns in der letzten Zeit wirklich sehr gut. Alles was nun noch im Ausland passiert, ist dann noch wie ein Zückerli obendrauf. Spannend wäre es einmal, einen Song für einen Film zu machen… Ja, das wäre eine echt tolle Sache!


Album: «The Highest Heights» (Gadget)
www.lovebugs.ch
Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. Dezember 2010 )
 
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