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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 02. Februar 2012 |
KONSEQUENT. MONOPHON.

Ein britischer Sound, wie ihn einst DURAN DURAN
und NEW ORDER spielten, ein deutsches Grafik-Artwork, das in Sachen
Minimalismus und in seiner Konsequenz an KRAFTWERK erinnert und
schliesslich Livedarbietungen mit einem technischen Aufwand, der alles
andere als bescheiden schweizerisch daherkommt. Die Ostschweizer Band
MONOPHON hat im letzten Sommer mit den Singles «Protection» und «Secret
Island» gepunktet und Lust auf mehr gemacht. Der Release des ersten
Albums wurde nochmals verschoben – jetzt ist es da – in bester
Stereophonie.
Und nichts daran ist überflüssig. Keine unnötigen Füllertracks, um den
Minutenpreis tief zu halten, keine Boni und Remixes – einfach Musik –
plus die beiden vom Web bekannten Videoclips der beiden Singles.
Unaufdringliche, aber bleibende Leadmelodien, klarer Beat,
saitenbegleitet und gewürzt mit verspielter, sphärischer Elektronik. Die
80ies und der in einem Lied besungene CAPTAIN FUTURE grüssen. Eine
Rockhymne und eine weibliche Stimme sorgen für viel Abwechslung. 2012
ist noch jung. Deshalb kann MONOPHONs Erstling nicht schon Schweizer
Debüt des Jahres genannt werden. Aber vielleicht tut man das im
Dezember.
Album: «Makeup and Beauty»
(Bakestone / Irascible)
Live: siehe Seite 65;
www.monophon.ch
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. Februar 2012 )
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