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Geschrieben von Magi Roxx
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Mittwoch, 15. Mai 2013 |
Airbourne is Back in the Game and Hungry for Firepower!
Wenn am 17. Mai 2013 irgendwo auf der Welt starke Erschütterungen verzeichnet werden, schlagen die Messgeräte nicht unter Erdbeben, sondern unter der Gitarrenwucht aus, die das neue Album von AIRBOURNE bereithält! Das Release von "Black Dog Barking" wird im Zürcher Kinski animalisch gefeiert!
Bereits der erste Song von "Black Dog Barking" macht klar, worums geht: Mit "Ready to Rock" entzünden AIRBOURNE ohne Umschweife ein loderndes Hardrock-Feuer. Mit dem dritten Longplayer machend die Australier kompromisslos klar, dass sie seit "Runnin' Wild" nichts an Power verloren haben! Mit dem dritten Album stecken AIRBOURNE endgültig ihr Revier ab – in Sachen ehrlichem, kernigen Hardrock macht den Australiern aktuell niemand etwas vor und "Black Dog Barking" gehört zu den meisterwartetsten Rockalben des Jahres 2013!
„Wir müssen uns nichts gefallen lassen. Wir verteidigen das Recht jeder Band auf Rock 'n' Roll: Jeder, der Rock 'n' Roll spielen will, sollte das so laut tun dürfen, wie er möchte" – ebenso laut wird auch die Feier zum Release von "Black Dog Barking" sein. Ab 23 Uhr wird morgen gewütet und in den Release Day hinein gefeiert. Der Eintritt ist frei und als besonderes Highlight gibt es 10 signierte Alben zu gewinnen. Und natürlich wird "Black Dog Barking" den ganzen Abend lang alles aus den Lautsprechern des KINSKI rausholen!
Album: «Black Dog Barking» (Roadrunner / Warner)
Releaseparty: Do 16.5., 23:00 Uhr; KINSKI KLUB, Langstrasse 112, Zürich
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Geschrieben von Angelo Tomasone
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
STOLZER VATER UND NEUES ALBUM

Seit seinem letzten Studioalbum «Crazy Love»
sind inzwischen vier Jahre vergangen. «To Be Loved» heisst das neue
Werk, auf welchem eine ganze Riege an Stars mitwirkt, darunter BRYAN
ADAMS, NATURALLY 7 und THE PUPPINI SISTERS. Das neue Album war
Hauptthema des Interviews mit ihm.
TREND MAGAZIN: Warum hast du «Beautiful Day» als erste Single aus dem neuen Album ausgewählt?
– MICHAEL BUBLÉ: Es ist witzig, weil ich eigentlich bekannt dafür bin,
romantische Liebes-, Trennungs- oder Herzschmerzsongs zu schrei-ben.
Aber ich wollte einmal etwas anderes versuchen und ich habe einfach
angefangen zu schreiben. Es kam irgendwie einfach so raus. Und ich weiss
nicht wieso, aber ich liebe es, Hymnen zu schreiben. Mit Hymnen meine
ich nicht die Art von Hymne wie «We Will Rock You» von QUEEN. Ich liebe
es einfach, dass ich daran glaube, dass dieser Song ein grosser Hit
werden wird, wenn er rauskommt.
Inhaltlich klingt der Song, als würdest du dich an jemandem rächen.
– Diese Aussage gefällt mir. Ich sage damit: «Weisst du was, lass dich
nicht runterbringen. Scheiss auf jene Person.» Die beste Rache ist, wenn
du dir trotz allem ein schönes Leben machst. Darum geht es in diesem
Song.
Du hast eine neue Version des Songs «You Make Me Feel So Young» aufgenommen. Warum hast du ihn ausgewählt?
– Nun, dieser Song ist einer meiner absoluten Lieblingssongs und ich
mochte ihn schon immer. Er ist wundervoll und aufbauend. Er spiegelt
mich selbst und mein Leben wider.
Die Aufnahmen zu «Young At Heart» musstest du abbrechen, weil dein Grossvater sehr krank wurde. Wie ging es weiter?
– Ich ging erst mal nach Hause. Meinem Grossvater ging es soweit gut.
Die Woche darauf sang ich den Song ein, und als wir fertig waren, sagte
ich zu BOB ROCK, dass es dieser Track nie auf die Platte schaffen wird. –
Es gefiel dir nicht, dass du nicht live mit den Musikern singen konntest? – Es ist so unnatürlich, wenn man es auf diese Weise macht. Ich hasse es einfach. – Ihr habt dann aber offensichtlich eine Lösung gefunden. – Ja,
als wir die Bigband für «Come Dance With Me» und für den Song
«Melancholy Baby» im Studio hatten, sagte BOB zu mir: «Weisst du was,
wieso nimmst du ihn nicht nochmals auf – zusammen mit der Band?» Und das
tat ich dann auch.
Zu den Songs, die aus deiner Feder stammen, gehört «I Got It Easy». –
Es ist der polarisierendste Song, den ich jemals geschrieben habe. Er
verursachte einen grossen Kampf mit einigen Leuten in der Plattenfirma
und dem Management, weil sie ihn nicht mochten und nicht an ihn
glaubten. Dabei verstanden sie wohl die Nachricht darin nicht. Ich
wollte nicht zwingend einen Hit schreiben, sondern einfach einen
grossartigen Song.
Für deine Version des Klassikers «Something Stupid» von FRANK und
NANCY SINATRA hast du die US-Schauspielerin REESE WITHERSPOON als
Duettpartnerin ausgewählt. War das deine Idee? – Ich befasste mich
damit, wen ich auswählen sollte, wen ich bekommen könnte. Vielleicht
eine grosse Berühmtheit wie KATY PERRY oder MADONNA? Doch dann hat BRUCE
mir WITHERSPOON vorgeschlagen, weil ich sie schon zuvor getroffen
hatte.
Wie war die Arbeit mit REESE? – Sie kam, um das Duett
aufzunehmen. Und sie hatte sich richtig gut darauf vorbereitet, denn als
sie reinkam, zog sie das Ganze in einem Mal durch.
Im Sommer wirst du zum ersten Mal Vater. Wie fühlt sich das an? –
Es wäre, wie wenn ich versuchen würde, jemandem zu erklären, wie es
sich anfühlt, im Wasser zu sein, wenn derjenige noch nie im Wasser war.
Es ist unmöglich, es zu beschreiben. Du musst es selber erleben. Es ist
sehr interessant. Ich lerne jeden Tag dazu.
Dann geht es dir rundum gut? – Ich bin glücklich. Alles im Lot.
Meine Familie ist gesund. Meinem Grossvater geht es besser. All diese
Dinge – geniesse sie und lebe im Moment.
Album: «To Be Loved» (Warner)
www.michaelbuble.com
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Geschrieben von Sandra-Bettina Müller
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
ENGLANDS NEUSTER SCHNÜGEL

Die Briten haben einen neuen Schnügel und er macht auch noch richtig gute Mucke. JAKE BUGGs Musik ist beeinflusst von OASIS, den BEATLES und anderen britischen Urgesteinen. Sein selbstbetiteltes Debütalbum hört sich sehr groovig an. Dieses landete ohne Umwege auf der Poleposition der britischen Charts.
In Deutschland und der Schweiz erschien das Werk des 19-Jährigen Künstlers im Januar 2013, zusammen mit der ausgekoppelten Single «Two Fingers». JACOB EDWIN KENNEDY stammt aus dem Nottinghamer Stadtteil Clifton, welchen er unter anderem auf «Trouble Town» besingt. Die Lyrics auf dem Album sind teils politisch, teils sehr ernst (und man fragt sich, wie ein so junger Mann schon so tragische Erfahrungen verkraften konnte) und teils amüsant frisch. BUGG ist ein Scheidungskind, diese Erfahrung verarbeitet er in seinen Liedern.
BUGG hat begonnen Gitarre zu spielen, als er zwölf war. Mit 14 habe er dann nach eigener Aussage die ersten Songs geschrieben, mit 15 einen Gig gespielt und mit 17 wurde er unter Vertrag genommen und hat sein Album aufgenommen. Auf dieses kann er gehörig stolz sein, denn es wird nicht nur von sämtlichen Kritikern gelobt, sondern sogar von NOEL GALLAGHER, einem seiner Idole, persönlich.
Album: «Jake Bugg» (Universal)
www.jakebugg.com
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Geschrieben von Magi Roxx
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
CORNFLAKES, SEX & VITAMINTABLETTEN

Die Californier sind eines der Musikphänomene, von denen jeder Musikkenner ehrfürchtig als «The next big thing» spricht. Am Ostermontag haben sie in Zürich erneut eine Schweizer Location bis zum absoluten Siedepunkt erhitzt.
«Der ausverkaufte Gig im PLAZA im letzten Oktober war für uns das grosse Highlight der Tour. Wir wussten nichts über die Schweiz, als wir das erste Mal hierher kamen. Doch würde mich jemand heute nach dem schönsten Land überhaupt fragen, wäre es die Schweiz», schwärmt SCOTT HOLIDAY im Interview mit dem TREND MAGAZIN vor dem Konzert im KOMPLEX. RIVAL SONS feiern gerade den US-Release ihrer in Europa 2012 veröffentlichten Platte «Head Down». «Bis jetzt sind wir in unserer Heimat noch weitaus weniger bekannt, als hier. Aber wenn Amerikaner einmal etwas für sich entdeckt haben, lassen sie es nicht mehr so schnell los».
Die als Retter des Rock'n'Roll gefeierten RIVAL SONS werden seit ihrer ersten LP «Pressure & Time» mit Rocklegenden wie LED ZEPPELIN oder THE DOORS verglichen. Insbesondere Sänger JAY BUCHANAN erinnert mit seiner gewaltigen Stimme und seiner Art, grenzenlose Leidenschaft in jeden Ton zu legen, an den DOORS-Sänger JIM MORRISON. «Ich habe lange nicht verstanden, warum ich immer mit ihm verglichen werde. Es ist wohl die Passion für Musik, die uns eint. Aber ich bin ein sehr glücklicher Mensch», so BUCHANAN. Zerbrechlichkeit strahlt er nur in den ruhigen Momenten auf der Bühne aus.
Beide Longplayer entstanden innerhalb von zwei bis drei Wochen. Roughness und Kernigkeit ersetzten Überproduktion und komplizierte Arrangements – diese Authentizität zahlt sich aus.
Streit gibt es bei der harmonischen Combo nur, wenn es um Frühstücksflocken geht. «Ich bestehe darauf, dass ich zum Frühstück Cornflakes bekomme, die eine Comic-Figur auf der Packung haben. Wenn MICHAEL meine Cornflakes vergisst, gibt es Streit», lacht SCOTT HOLIDAY, der sich ausserdem strikt an die Vitamintabletten-Verordnungen seiner Frau hält. Auch sonst pflegen die Musiker einen sehr gesunden Lebensstil – sind alle Vegetarier. Stehen sie auf der Bühne, versetzten sie die Zuhörer aber vom ersten Riff an in eine andere Zeit. Schweisstreibend, emotionsgeladen und sexy – Rock'n'Roll in seiner reinsten Form.
Album: «Head Down» (Earache)
www.rivalsons.com
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Geschrieben von Christos & Christos
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
SNOOP DOGGS ERNEUTER NAMESWECHSEL

Entertainment-Ikone und Multplatin-Superstar SNOOP LION, vormals SNOOP DOGG nachdem er zuvor SNOOP DOGGY DOGG hiess, veröffentlichte erst kürzlich sein lang erwartetes SONY-Debütalbum «Reincarnated».
Auf dem Longplayer, der unter der Regie von DIPLO und dem MAJOR LAZER Produktionsteam entstand, widmet sich der Californier den Genres Reggae und Dancehall. Die kürzlich veröffentlichte Single «Lighters Up», eine Friedenshymne, vereinte mit MAVADO und POPCAAN zwei jamaikanische Dancehall-Künstler aus verschiedenen Regionen, zwischen denen seit langer Zeit Spannungen herrschen. «Wir haben uns auf die Suche nach dem wahren Reggae und der Friedens- und Hoffnungs-Botschaft begeben, die sie in sich trägt», erklärt SNOOP LION. «Es ist ein grosser Teil von mir, und diese Platte ist eine Hommage an all diejenigen, die Reggaemusik erschaffen haben und lieben. Meine Hoffnung ist es, damit ein völlig neues Publikum an Reggae heran zu führen. Es war mir eine grosse Ehre, dieses Album zu machen und mein grosser Respekt gilt denjenigen, die mir den Weg dazu bereitet haben.»
Weiter wirken auf «Reincarnated» die «Grammy»-Preisträger DRAKE, CHRIS BROWN und T.I. mit, ausserdem BUSTA RHYMES, AKON und der britische Shootingstar RITA ORA. Zudem singt auf der kommenden Single «No Guns Allowed» SNOOPS Tochter CORI B. mit.
Album: «Reincarnated» (Sony),
Live: «Openair Frauenfeld»
www.myplaydirect.com/snoop-lion
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Geschrieben von Juerg Kilchherr
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |

Guerilla Troubadour sind los! Endlich haben sie den ultimativen Titel für ihr musikalisches Wirken gefunden: «Affehuus». Schade, dass der Bärengraben geschlossen wurde, denn dort gehören TOMAZOBI hin. Vor TOMAZOBI war und ist niemand und nichts sicher und ihre Musik wirkte stets schon wie ein Waschgang in der Waschmaschine. Ein Beispiel: TOMAZOBIs Mundart-Coverversion von QUEENs «Bohemian Rhapsody». Da werden Punkrock, Italopop, Flamenco bei hundert Grad gewaschen, damit vier Berner ein Affentheater veranstalten können, alles mit vielen schrägen Tönen, Ironie und Wortwitz. Der Zuhörer wird sich den Bauch vor Lachen halten, weil sich hier vier Schweizer mal nicht ernst nehmen. Rapper BAZE und GIGI MOTO wirken als Gäste bei je einem der 15 neuen Songs mit, die am besten live gehört werden, den TOMAZOBI haben nicht nur affige Songs, sondern verwandeln jeden Saal mit ihrem Trash zur Fasnacht im Frühling.
Album: «Affehuus» (Endorphin / Universal)
www.tomazobi.ch
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Geschrieben von Sandra-Bettina Müller
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
WOLLUST UND SCHLÜSSELMOMENTE

Die Basler Band FEATHERLIKE ist die neue Poprock-Hoffnung der Schweiz. Mit dem TREND MAGAZIN sprachen sie über Todsünden und Alchemie.
Für unsere Journalistin vom TREND Magazin war es ein Montag, wie er im Büchlein steht: Bad-Hair-Day-deluxe, schlechtes Aprilwetter, schlechte Laune, Smartphone zehn Minuten vor dem Interviewtermin geschrottet. Dementsprechend demoralisiert war sie, kurz bevor die drei Jungs von FEATHERLIKE sie im STOFFERO Basel trafen. Die schlechte Laune verflüchtigte sich aber schnell, denn CHRIS WEBER (Vocals, Gitarre, Keyboard), DINO TEREH (Schlagzeug, Percussion) und RAMON VACA (Bass) waren äusserst charmant und gut gelaunt.
Die Popband spielt seit ungefähr zwei Jahren in dieser Besetzung. Die drei sind aber schon länger keine Unbekannten. WEBER und VACA kennen sich über gemeinsame Bekannte. (Da war irgendetwas mit «gemeinsamen Exfreundinnen», es wurde aber mehrfach bestätigt, dass nicht [!] beide die gleiche hatten ...). Später stiess dann TEREH dazu. In der Musikszene kenne man sich eben.
Anfang 2013 veröffentlichte FEATHERLIKE das vierte Studioalbum mit dem klingenden Namen «Luxuria» (Lateinisch für Wollust, auch Unkeuschheit), also einer der sieben Todsünden. «Der Name des Albums ist bedeutungsschwanger und sollte eine vielschichtige Message mit sich tragen. Es geht also nicht um Lust auf Wolle, sondern um etwas ganz anderes, Mysteriöseres», so VACA. Leicht und hell ist der Klang des Albums, was aber nicht bedeuten soll, dass die Musik von FEATHERLIKE nicht anspruchsvoll ist. Im Gegenteil: Die Band fährt mit tiefgründigen Texten auf und präsentiert anspruchsvolle Popsongs.
«Wir versuchen einzigartige Musik zu machen, deren Aussage leicht und trotzdem mit Tiefgang zum Hörer transportiert wird», erklärt WEBER. Tiefgang hat auch die aktuelle Single «Queen Louise», welche auf einigen Schweizer Radiostationen rauf und runter gespielt wird. Die Frage stellt sich natürlich: Wer ist die Königin? CHRIS WEBER grinst und erklärt, dass dies der Name eines alten Kahns auf der Spree war.
FEATHERLIKE ist nicht gänzlich unbekannt in Deutschland. So wohnte doch auch WEBER einige Monate in Berlin. Bald wird es ihn wieder dorthin zurückziehen. Der Song «Moon Over Berlin» hat es übrigens auf die WIKIPEDIA-Seite «Liste von Liedern über Berlin» geschafft, dort sind sie in nobler Gesellschaft von SEEED, MICK JAGGER und anderen.
Auf die Frage hin, mit wem FEATHERLIKE eine musikalische Zusammenarbeit anstreben, fiel allerdings ein ganz anderer Name: STEFANIE HEINZMANN! «Sie ist ein gutes Beispiel von Talent, Geschäftigkeit und sie hat beide Füsse auf dem Boden. Wir würden gerne mal einen Song für sie oder mit ihr schreiben», meint die Band einstimmig.
CHRIS WEBER ist der Autor der Texte, welche nicht zwingend autobiografisch seien. Die Texte stammen zwar aus seinem Kopf, aber auch aus seinem Herzen und aus dem Bauch. Fürs Liederschreiben braucht WEBER eine gewisse Stimmung, ein Mindsetting. «Die Songs und deren Lyrics entstehen eigentlich immer bei mir zu Hause; das heisst ich komme mit den wichtigsten lyrischen und musikalischen Strukturen in die Bandprobe. Dort erarbeiten wir in der Gruppe den Song als Ganzes.» Er erklärt auch, dass deshalb im Booklet «music by CHRIS WEBER/FEATHERLIKE» steht. Ja, CHRIS WEBER ist der Songwriter, aber die Jungs geben eben auch ihren Anteil mit dazu, vor allem was Melodien und Arrangements betrifft. Schnell wird einem klar, dass FEATHERLIKE Musik wirklich als Band machen, als Einheit. FEATHERLIKE ist Musik.
Auf die Frage hin, was denn das Schönste am Musikmachen sei, antwortet TEREH ganz verträumt: «Es gibt Momente an Konzerten, die ganz gross sind. Wir spielen auf der Bühne und merken: Jetzt ist alles grösser als wir. Alles passt. Diese Momente sind wie eine flüchtige Alchemie.» VACA ergänzt, dass für ihn der Moment nach dem ersten Song am schönsten sei, wenn da das Publikum schon tobe. «Das ist ein Schlüsselmoment.»
Luxuriös, pompös, klangvoll und rockig war die Plattentaufe am 19. April im Basler VOLKSHAUS. FEATHERLIKE sind eine Band, die ein breites Publikum von 18-jährigen Hipstern bis hin zu 65-jährigen Rockern anzieht, anspricht und begeistert. Im Sommer werden sie auf einigen Festivals in Deutschland und der Schweiz zu sehen sein.
Album: «Luxuria» (Radicalis / Irascible)
www.featherlike.ch
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |

Sechs Alben, einige Demos und EPs, zwei Frontfrauen, drei Tourbusse, ein Auftritt im Vorprogramm von AC/DC, ein «Swiss Music Award» und grosse Radiohits wie «Fat Chance», «Who We Are», «Apologize» oder «Oh Yeah». Nach 20 Jahren zieht REDWOOD mit einer Best-of-CD Bilanz.
Begonnen hat alles 1993. Man wollte einfach zusammen Musik machen, erzählt Gitarrist MARK LIM. Rückblickend hätten sie etwas «lumpig gespielt», meint er. Doch die Songs hätten heute noch viel Herz und darauf käme es ja an.
Bis das erste echte Album erschien, musste es 2004 werden. Doch dann ging es aufwärts – nicht spektakulär steil, aber stetig und nachhaltig. Den Ausstieg von Sängerin Lesley Meguid 2008 verkraftete die Band aus den Gitarristen DINO DECK, MARK LIM, dem Bassisten ALEX LIM und dem Drummer FRANCESCO GASPARINI nicht zuletzt auch dank der neuen Sängerin NICOLE KAMMERMANN, welche es schaffte, der Band eine neue stimmliche Identität zu geben, ohne die alte zu verleugnen.
Heute sind REDWOOD noch zu viert unterwegs, DINO DECK hat die Band 2012 verlassen. Auf der Ende April erschienenen Retrospektive «Fat Chance» bzw. den drei neuen Songs darauf zeigt sich die Band kompakter denn je. Auch die neue Single «Graceland» ist in gewohnter REDWOOD-Manier ohrwurmig eingängig. Die Band bleibt ihrem sommerlichen Mainstream-Indierock treu.
Gitarrist MARK LIM beantwortet dem TREND MAGAZIN einige Fragen.
Gibt es etwas, das ihr heute anders machen würdet? – Gewisse Gelegenheiten am Schopf packen. Die Wiedereröffnung des Platzspitzes 1993 zum Beispiel. Dort hätten wir mehr Werbung machen sollen. Und «Smells Like Teen Spirit» komponieren (lacht).
Die Frage liegt auf der Hand: Warum dauerte es über 10 Jahre, bis von euch 2004 ein Album erschien? – Das De-Debüt-Album «Pieces» von 1994 haben wir selber finanziert, hat aber nicht viel Staub aufgewirbelt. Ohne Label ist es nicht einfach. Doch gut Ding will Weile haben. Wir haben übrigens noch schachtelweise «Pieces» im Keller, wenn jemand ein Exemplar will ...
REDWOOD wird viel im Radio gespielt. Wie schafft ihr diese radiotauglichen Songs? – Bei jedem Album entstehen automatisch Songs mit Radiopotenzial, sei es, dass sie eine gute Refrainmelodie haben oder dass sie catchy sind. Und diese Singlekandidaten versuchen wir so zu lassen, dass ihre Ohrwurmqualitäten voll zur Geltung kommen. Die verkomplizieren wir dann nicht unnötig (lacht).
Was hört ihr privat? – Jeder hat andere Favoriten. Ich mag die DECEMBERISTS, JOHN FRUSCIANTE, JIMI HENDRIX ... (MARK LIMs Aufzählung nimmt kein Ende ...) ... TOM PETTY, IRON & WINE, CALEXICO. Ich könnte jetzt noch eine Stunde weiter ...
Wer entscheidet, was auf den Kühlschrank magnetet werden darf? – Wir alle. Du kannst dir gar nicht vorstellen, was für eine Menge Kram sich in 20 Jahren ansammelt. Ist wie ein Fotoalbum, aber mit was Kühlem zu trinken drin.
Wer ist für die Ordnung im Proberaum verantwortlich? Muss man sich einen Ämtliplan vorstellen? – FRANCESCO staubsaugt am meisten. Er recycelt auch die PET-Flaschen und schmeisst den Abfall in den Container. Eigentlich steht nur sein Name auf dem Ämtliplan. Danke, FRANCESCO!
Gibt es konkrete Zukunftspläne oder Wünsche? – Spielen, schreiben, aufnehmen, eigentlich die gleichen Wünsche wie vor 10 oder 20 Jahren. Von der eigenen Musik allein leben zu können, ist auch ein Traum, der sich hartnäckig gehalten hat. Dann müssten wir nicht mehr so früh aufstehen. Drum kauft das Album, Leute!
Wie kommt es eigentlich zu eurem hohen Tourbusverschleiss? – Keine Ahnung. Das ist jedes Mal völlig unerwartet und nach dem zweiten Mal irgendwie auch unheimlich. Aber wir haben eine ganze Fussballmannschaft von Schutzengeln. Kein Kratzer! Ich verstehe die brennenden Busse als Prüfung. Es gewinnt nicht der, der am meisten austeilen kann, sondern der, der am meisten einstecken kann und der den längsten Atem hat. Und wir haben verdammt viel Atem!
Best-of-Album: «Fat Chance (Two Decades of REDWOOD)» (TBA);
Live: 8.6. «Chräen Openair», Neftenbach;
22.06. «Schmittner Openair»;
5.7. «Montreux Jazz Festival»;
6.7. «Riverside», Mümliswil,
10.7. Villnachern, STRANDBAR
www.redwood.ch
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Geschrieben von Sandra-Bettina Müller
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Donnerstag, 02. Mai 2013 |
DIE WEICHE SEITE DES
«COBRA-11»-STARS

Eigentlich kennt man ihn eher als Hauptkommissar Ben Jäger aus der Action-Serie «Alarm für Cobra 11». TOM BECK, ein harter Kerl, der
fast alle seine Stunts selber macht und schon mal aus einem brennenden Auto rausspringt. Doch der Nürnberger hat auch eine weichere Seite.
Der ausgebildete Musicaldarsteller ist zurzeit äusserst erfolgreich mit seinem aktuellen, zweiten Studioalbum «Americanized». Im Zuge seiner kleinen Tournee durch Deutschland, Öster-reich und die Schweiz trifft das TREND MAGAZIN den deutschen Tausend-sassa zum Interview in Luzern.
TREND MAGAZIN: TOM, was hast du heute Nacht geträumt? – TOM BECK: Uff, das weiss ich so genau nicht mehr. Meistens schlafe ich im Tourbus nicht so gut. Heute ging es aber und ich hatte zwei Träume, an einen kann ich mich nicht mehr erinnern und der andere war definitiv nicht jugendfrei. (lacht)
Also keine explodierenden Autos in der Nacht? – Nein, das kommt eher selten vor. Ab und zu verarbeitet man schon gefährliche Stunts am Abend vor dem Einschlafen nochmals, aber ich träume eigentlich fast nie davon.
Du hast neulich deinen Austritt bei «Cobra 11» bekannt gegeben – was wirst du am meisten vermissen? – Das Team! Die Leute sind mir sehr ans Herz gewachsen. Wenn du 16 Folgen pro Jahr drehst, lernst du einander schon sehr gut kennen. Ach ja, und den Catering-Food, der ist nämlich vorzüglich!
BECK ist leger gekleidet, Jeans und ein Hoodie. Er ist äusserst sympathisch, lacht viel und bietet uns Bier und Muffins an. Im Bandraum ist es etwas unordentlich, das scheint ihn aber nicht zu stören. Er erzählt von seiner Zeit in der Schweiz (BECK spielte lange in Musicals am THEATER ST.GALLEN) und von seinem besten Kumpel. Auch erzählt er, dass er früher «Cobra 11» eher etwas albern fand, es dann aber doch eine grosse Ehre für ihn war, als er für eine Hauptrolle angefragt wurde.
Wie bist du zum Entschluss gekom-men, aufzuhören? – Ich wollte einfach mal wieder etwas anderes machen. Wenn du an 200 Tagen «Cobra 11» drehst, bleibt nicht mehr so viel Zeit übrig für Musik. Im Moment möchte ich damit voll durchstarten. Möchte einfach mit der Mucke Vollgas geben! Vielleicht auch noch ein, zwei Filme drehen.
Worüber definierst du dich mehr? Über das Singen oder die Schauspielerei? – Da gibt es keinen Unterschied, beides bin ich. Die Musik ist subjektiv und wenn ich auf der Bühne stehe, schlüpfe ich auch in eine Rolle – in die des Entertainers.
Während des Konzertes kann dies nur bestätigt werden. BECK zieht das Publikum sofort in seinen Bann, bei den Frauen hat er es einfach (die Schreiberin schwärmt!), auch die Herren überzeugt er schnell mit seiner schönen und klaren Stimme. TOM BECK spielt übrigens viele verschiedene Instrumente, unter anderem Klavier und Gitarre.
Dein Album heisst «Americanized». Warum? – Meine Musik ist americanized. Ich bin es ein Stück weit auch. Das Album habe ich in Nashville aufgenommen, der Musikhauptstadt in den Staaten schlechthin. Ich bin immer wieder überrascht von der unglaublichen Qualität der Bands, die dort spielen und auftreten. Da hört man keinen Fehler.
In einem früheren Interview sagtest du, dass deine Texte autobiografisch sind. Inwiefern? – Irgendwie kommen ja alle Songs aus mir raus, also sind sie in einem gewissen Sinne auch autobiografisch. Dennoch gebe ich einer Story manchmal eine andere Wendung, nehme einen anderen Weg beim Texten oder lasse mich von meinem Co-Writer inspirieren.
Hast du einen Traum-Duettpartner oder mit wem möchtest du einfach gerne mal zusammenarbeiten? – Mit JASON MRAZ! Der ist einfach wahnsinnig talentiert und singt wie ein Engel. MRAZ beeinflusst auch meine Musik sehr. Zudem finde ich PAOLO NUTINI und BRUNO MARS ganz gut.
Album: «Americanized»
(Check One Two Perfect / Musikvertrieb)
www.tom-beck.de
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Geschrieben von Redaktion
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Donnerstag, 04. April 2013 |
WENIGER SCHWER UND SCHWARZ

Eingeschworenen Fans sind vom 13. Album der Briten wohl nicht enttäuscht. Im Vergleich zum letzten Album «Sounds of the Universe» haben sie die Tiefen überstanden. MARTIN GORE erklärt: «Wir machen jetzt schon unser halbes Leben Musik, wir kennen die Stärken und Schwächen des anderen und wir arbeiten sehr gut zusammen. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, das ist bekannt, aber heute schöpfen wir unser Potenzial voll aus. Das war nicht immer der Fall.»
Das neue Album ist melodiöser, mit mehr Stimmungsvielfalt. Es ist nicht mehr gar so schwer und schwarz .Trotzdem haben sie ihren speziellen, unverkennbaren Stil nicht verloren. DEPECHE MODE waren schon zu ihrer Anfangszeit die Vorreiter des Elektropop. Nun haben sie mit Blueselementen experimentiert und diese eingebaut. Auch spielen sie mit Tönen und Bässen, auf Anhieb die teilweise nicht so richtig zu passen scheinen, sich aber nach mehrmaligem Anhören erschliessen. «LED ZEPPELIN haben den Blues genommen und die Lautstärke aufgedreht, die STONES haben ihn schlicht cooler gemacht und ich denke, wir haben alles dafür getan, ihn komplett zu versauen und in eine nicht ganz einfache Richtung umzuleiten», erklärt DAVE GAHAN. Die Herren gehen somit keineswegs auf Nummer sicher, bleiben innovativ.
Einige neue Songs mit Minimal-Elementen und Dubstep-Bässen passen durchaus auf einen Dancefloor, andere lassen einen durch ihre sehnsuchtsvolle melodiösen Art in andere Spähren eintauchen. GAHANs unvergleichliche Stimme, die über jeden Zweifel erhaben ist, gibt noch den Rest dazu. Ein starkes neues Lebenszeichen von DEPECHE MODE.
Album: «Delta Machine» (Virgin / EMI)
www.depechemode.com
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 04. April 2013 |
SIE PRODUZIERT IN EIGENRIEGE

«I'm Awake, No I'm Not Scared!», beginnt die Australierin kraftvoll auf ihrem neuen, vierten Album «I Awake» zu singen. SARAH BLASKO ist zurück mit ihrem bisher anspruchsvollsten Werk, intensiv und durchdringend, melancholisch und schwermütig. «Manchmal dachte ich, dieses Album würde mich umbringen», erzählt die 37-jährige über das Entstehen ihres Albums. Aufgenommen hat sie es Stockholm und in Sofia mit dem NEW SYMPHONY ORCHESTRA, produziert hat sie «I Awake» in Eigenregie. Ein starkes Album von einem Ausnahmetalent, mit intensiven und ruhigen Passagen, getragen vom Orchester. SARAH BLASKO sollte auch damit Platin erreichen.
Album: «I Awake» (Dramatico / Phonag)
www.sarahblasko.com
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