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Geschrieben von Juerg Kilchher
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Freitag, 01. Oktober 2010 |
Sie lernte XAVIER NAIDOO beim Polizeiverhör kennen
Auch auf ihrem zehnten Album besingt die blonde Burgdorferin die grossen Gefühle zur Liebe. Selber aufgenommen, arrangiert und produziert, wird «Startklar» das letzte Album in Berndeutsch sein, bevor NATACHA im nächsten Sommer versucht, sich in Frankreich auf Französisch einen Namen zu machen. Die Lieder sind zärtlich und feinfühlig. Sie richten sich eher an Frauen in der Mitte des Lebens. Die Wortwahl ist teilweise nahe am Schlager. Alles erscheint leicht und luftig. Markante Punkte fehlen. Interessant ist die Zusammenarbeit mit den SÖHNEn MANNHEIMS. Als NATACHA im selben Studio wie die Band beschäftigt war, wurde in der Nähe eine Bank überfallen, wonach Zeugen meinten, es seien zwei Ausländer gewesen, eine Frau und ein Mann. Der Verdacht fiel auf XAVIER NAIDOO und die Bernerin. So haben sich die beiden beim Polizeiverhör kennengelernt und sind seither Freunde. LUANA, eine andere Freundin aus Basel und eine Rapperin der ersten Stunde, tritt beim Girltalk in «I möcht bin im si» in Erscheinung. Natachas Stärken bleiben, Gefühle direkt und ohne Pathos auszusprechen, wobei sich dabei allerdings schon eine gewisse Routine eingespielt hat. Vielleicht bringt ja Frankreich neue Impulse in die 18-jährige Karriere.
Album: «Startklar» (Universal)
www.natacha.ch
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