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Geschrieben von Juerg Kilchherr
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Donnerstag, 01. Dezember 2011 |
IN JAMAICA DEN REGGAE VERFEINERT

Drei Jahre nach seinem letzten Album veröffentlicht der Zürcher «Eiland». Auf einer viermonatigen Tournee wird der Kinnbartträger es den Schweizern vorstellen.
Dem Erfolgsrezept, das er als erster eidgenössischer Mundart-Reggae-Sänger seit rund acht Jahren verfolgt, ist er treu geblieben. Auch auf «Eiland» besingt er mit seiner Zürcherschnauze persönliche Erlebnisse und Zeitgeschehnisse zu jamaicanischer Volksmusik. Die Aussagen sind nicht immer verständlich, aber die Fröhlichkeit setzt sich durch.
DENIS FURRER, wie der Adliswiler mit bürgerlichem Namen heisst, hörte in seiner Jugend Hiphop und bekanntlich liegt der Sprechgesang des Reggae nicht weit vom Rap. Mit der Zusammenarbeit mit THE SCRUCIALISTS hat er seinen exklusiven Status in der helvetischen Musiklandschaft über Jahre gefestigt. Auch auf «Eiland» arbeitete er wieder mit der Basler Band zusammen. Zuvor war er allerdings auf Jamaica.
Dort lebte er mehr als ein Jahr, um seine Lieblingsmusik im Ursprungsland zu studieren. Neben ersten Auftritten in Kingston und auf dem Land hat er Gesangs- und Gitarrenunterricht genommen und zusammen mit einheimischen Musikern Songs produziert. Dabei sammelte PHENOMDEN viele Eindrücke, die das neue Album inspiriert haben. Dieses Modern-Roots-Album ist somit eine noch tiefere Auseinandersetzung eines Schweizers mit der Reggae-Kultur.
Auch im grossen Kanton ist der in Zürich-Wiedikon lebende PHENOMDEN ein Begriff und einige Gedanken zur Sozialpolitik greifen auch Deutschland an.
Album: «Eiland» (Nation)
www.phenomden.ch
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