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Geschrieben von Christos & Christos
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Donnerstag, 01. September 2011 |
GLITTER AND GOLD IN ZÜRICH
Glanzvoll und goldig war der Auftritt von PRINCE erst kürzlich im Zürcher HALLENSTADION. Die kurzfristige Konzertankündigung war die Sommersensation schlechthin. Der kleine Mann aus Minneapolis begeisterte in der ausverkauften Halle das Schweizer Publikum mit seinen Welthits.
Der 53-Jährige hat seit 1978 immer wieder ein glückliches Händchen beim Komponieren von grossartigen Songs bewiesen. Der Workaholic im wahrsten Sinne des Wortes verband die Stilgenres wie R’n’B, Funk, Soul, Pop, Rock, Blues und Jazz zu einer Mischung, die er sein Eigen nennen darf. Nebst seinen kompositorischen Fähigkeiten spielt der Allrounder viele Instrumente selbst, so z.B. Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Sein kreativer Output ist immens: Kaum ein anderer zeitgenössischer Musiker hat in seiner Karriere so viele Studioalben herausgegeben wie der 1,58 m grosse PRINCE ROGERS NELSON. Er gehört zu den produktivsten und kreativsten Musikern aller Zeiten. Nach seinem internationalen Durchbruch 1984 mit dem Album, der Single und dem Film «Purple Rain» sorgte der Superstar auch ausserhalb der USA für Furore.
«Switzerland, can you hear me?», schrie PRINCE ins Mikrofon. Die Konfetti-Kanonen liefen auf Hochtouren, es regnete Gold. Mit dem entsprechenden Outfit und viel Glitzer eröffnete er sein Konzert in Zürich. Im goldenen Jäckchen und sehr extravagant angezogen war PRINCE in sehr guter Laune und bestens aufgelegt. Er flirtete mit dem Publikum und gab den Fans in der ersten Reihe immer wieder Handshakes. Mit seiner grossartigen Band zog der Superstar seine Schweizer Fans von Anfang an in seinen Bann. Ob als Sänger, an der Gitarre, am Piano oder als Tänzer, das Multitalent beherrscht seine Instrumente wie kein Zweiter. Er spielte einen Welthit nach dem anderen: «Gold», «Cream», «Kiss», «Nothing Compares 2 U», «Purple Rain» bis hin zu «Little Red Corvette». Ganze zweieinhalb Stunden dauerte das Konzert. Ein euphorisches Publikum dankte es mit nicht enden wollendem Applaus.
Ansonsten machte PRINCE seinem Ruf als Diva wieder einmal alle Ehre. Fotografen und Kamerateams waren nicht zugelassen. Eigensinnig ist auch seine Haltung zur Musikindustrie. Sein letztes Album «20ten» wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschliesslich als Beilage des Musikmagazins ROLLING STONE verkauft. Auch in anderen Ländern Europas war die CD nur als Beilage einer Zeitung erhältlich.
Fan-Website: www.prince.org
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. September 2011 )
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