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Geschrieben von Christine Kern
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Freitag, 07. Oktober 2011 |
DER REAMONN-Sänger geht solo

Vielen Künstlern ging es in der Vergangenheit bereits so: Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man – zumindest für ein gewisses Stück – seinen Weg alleine weitergehen muss. Alle Sicherheitsgedanken und sonstige Bedenken über Bord werfen und sich die metaphorischen Siebenmeilenstiefel schnüren. Den richtigen Pfad finden. Die richtigen Ideen an den richtigen Orten zur richtigen Zeit haben. So ging es auch REA GARVEY, als er beschloss, einen musikalischen Alleingang zu wagen. Herausgekommen ist sein Soloalbum «Can’t Stand the Silence», das soeben erschienen ist.
Knapp eineinhalb Jahre hat sich der Ex-Sänger und -Frontmann der Rockband REAMONN treiben lassen. Ganz alleine. Ist seinem Herzen dahin gefolgt, wo es sich einfach gut und richtig angefühlt hat. Egal ob in Nashvilles Saloons, New Yorker Bars, am Strand von Miami oder abgetaucht in Londons Night-Club-Szene. «Ich habe mich alles ganz bewusst erleben lassen, um herauszufinden, wo die eigenen Grenzen sind.» Musikalisch gesehen betritt REA GARVEY mit diesem Album zum Teil gänzlich neue Wege. Songs wie «Colder» oder auch «Yesterday» vom letzten Album «Eleven» zeigten bereits eindeutig die Tendenz zur neuen musikalischen Experimentierfreude des Iren.
Nun wird es konkret. Da gibt es elektronische Einflüsse, alles ist irgendwie rougher und kantiger, als man es von REAMONN gewohnt war.
Album: «Can’t Stand the Silence» (Universal)
www.reagarvey.com
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 07. Oktober 2011 )
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