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Geschrieben von Juerg Kilchherr
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Mittwoch, 31. Oktober 2012 |
GENÈVE IM HERBST IST EINE REISE WERT

Die zweitgrösste Stadt der Schweiz ist für viele Deutschschweizer die grosse Unbekannte und mit negativen Schlagzeilen ist sie in letzter Zeit etwas in Verruf geraten. Das TREND MAGAZIN wollte es genau wis-sen, besuchte den kulturellen Meltingpot an der Rhône und war vom Savoire-vivre angetan.
Zwei Stunden vor ihrem Abflug nach Paris steht die Soulsängerin LICIA CHERY mit haitianisch-schweizerischen Wurzeln am Bahnhof. Sie nimmt sich kurz die Zeit und führt uns gleich ins Quartier Paquis dahinter. Ist es nun gefährlicher geworden mit den Dieben, die Wohnungsnot noch grösser und der Verkehr nahe am Kollaps, frage ich die Sängerin, die ihre 27 Jahre immer hier verbracht hat. Sie antwortet diplomatisch und gibt zu verstehen, dass gerade der hohe Ausländeranteil dieses Quartier mit den Restaurants aus Afrika oder Indien zu einer kulinarischen Entdeckungsreise mache, aber die Stadt wie jede andere 200’000 Einwohnern ihre Probleme habe. Doch das Ansehen von Genève mit der UNO und anderen internationalen Organisationen sei nach wie vor gross in der Welt und gut für die Schweiz. Das Leben sei hier z.B. auf der Place de la Navigation mit dem Restaurant BOLLYWOOD, wo Film und Essen ineinander übergehen, toll.
Die Sängerin will aber nun zum See, denn am Ufer sei sie gerne im Sommer und das Stadtbad Bains de Paquis vor den teuren Hotels sei jener Ort, wo sie die Stadt am meisten liebe. Es sei das spezielle Licht, das nicht nur Dichter inspirierte, sondern auch sie, und im Herbst und Winter komme sie hierher, weil das Strandbad auch eine tolle Saunalandschaft habe und man auf dem Wasser im Restaurant ein Fondue essen könne.
140 m in die Höhe wirft der Jet d’Eau das Wasser. Das wollen wir uns von nahe ansehen und besteigen ein Wassertaxi, das uns ins Quartier Eaux-Vives bringt. Es schmeckt nach Fisch und das Wasser spritzt, während im Hintergrund der Hügel mit den Villen der Stars wie PHIL COLLINS, MICHAEL SCHUHMACHER oder ALAIN DELON liegt. Im Eaux-Vives wird geshoppt und es liegen teure Waren in den Schaufenstern der Fussgängerzone aus.
Die Kirche MADELEINE ist der Einstieg zur Altstadt und der Geschichte vieler bekannter Söhne der Stadt wie ROUSSEAU, CALVIN usw. Hier hat es wenig Verkehr, viele Galerien, Cafés, Schmuckläden und Bäckereien. Hier zeigt sich das Gesicht des Genfers, der gerne diskutiert, oft ausgeht, selten zu Hause kocht und die nächste Reise plant, denn Genfer entfliehen der Enge ihrer Stadt oft. Bei der Kathedrale SAINT PIERRE bleibt LICIA CHERY stehen und erzählt die Geschichte vom Mann auf dem Glockenturm, der mitten in der Nacht im Mittelalter Sturm läutete, und dann alle Genfer in den Pyjamas gegen die Eindringlinge kämpften und ihre Stadt und die Freiheit verteidigten. Noch einen Kaffee auf der Halbinsel in der Rhône in der Brasserie DES HALLES DE L’ILE, wo DJs auflegen und Soul-Livekonzerte stattfinden wie auch ausgiebige Brunchs am Sonntagmorgen. Doch die Zeit drängt, LICIA CHERY muss nach Paris, ihr Debüt «Blue your mind» vorstellen. Und morgen ist sie wieder am Ufer des Lac Léman und blickt auf den Mont Blanc.
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Montag, 16. Juli 2012 |
FÜNFER UND WEGGLI

Badeferien? Städtetrip? Vergnügungsparks? Rundreise? Oder alles zusammen und dazu noch USA? Das geht: Seit Mai fliegt EDELWEISS AIR jeweils dienstags und freitags von Zürich direkt Tampa an, die Stadt an der Westküste Floridas
Tampa steht in Sachen Bekanntheit klar im Schatten von Orlando und Miami, den anderen beiden grossen Destinationen Floridas. Zu Unrecht. Zusammen mit den Nachbarstädten Clearwater und St.Petersburg hat diese Tourismusregion einiges zu bieten: lange, breite und schön flache Sandstrände für Badeferien, Kultur, Museen, Sportveranstaltungen und Shoppingmalls für den Städtetrip und auch Zoos, Aquarien und Vergnügungsparks mit Bahnen, wie man sie vor allem in den USA kennt. Die drei zusammengewachsenen Städte, die zusammen nicht viel mehr als ei-ne Million Einwohner haben, liegen um die Tampa Bay. Deren Zentren liegen nur etwa
15 Minuten Freeway-Fahrzeit auseinander. Zudem ist man mit dem Auto in einer Stunde in Orlando. Tampa eignet sich somit gut als Ausgangspunkt für eine Floridarundreise.
Bei Strandurlaub denkt man weniger an die USA, doch anstatt sich in einem abgelegenen Resort in der Karibik einzusperren, kann man in St.Pete Beach und Clearwater Strandleben in der Grossstadt geniessen, ohne auf das Angebot einer grossen Hotelanlage zu verzichten. Und im Gegensatz zu den Stränden in California, wo das Wasser nur während zweier Monate angenehme Badetemperatur hat, lässt hier das tropische Klima das Baden deutlich mehr als ein halbes Jahr zu. Das Klima ist mild und warm. Die höchsten Temperaturen sind von Mai bis Oktober bis 32°C.
Ein ausführliches Tagebuch dieser Reise mit vielen Bilder siehe HIER
www.visitstpeteclearwater.com
www.visittampabay.com
www.edelweissair.ch
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Geschrieben von Juerg Kilchherr
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Donnerstag, 12. Juli 2012 |
EINE STADT AUS WASSER UND MUSIK

In keiner anderen Stadt der Schweiz spielen die Musik über die Sommermonate und das Sein am Fluss eine so zentrale Rolle wie in Freiburg. Zusammen mit JO METTRAUX, dem erfolgreichsten Chansonnier der Westschweiz, flanierte JUERG KILCHHERR vom TREND MAGAZIN durch die Stadt an der Kultur- und Sprachgrenze und entdeckte viel Savoir-vivre und Lebensfreude.
Beginnen wir den Spaziergang an einem Ort, der nichts mit Musik zu tun hat, aber für viele Freiburger wie Musik in den Ohren klingt. Das Stadion des EHC GOTTERON ist der Ort, wo Jungs zu Kriegern gedrillt werden und Männer am Samstagabend Schlachten schlagen. Auch JO METTRAUX bekam an diesem Ort als Eishockeyspieler einige blaue Flecken ab, bev or er sich nach einer Sportverletzung auf die Musik konzentrierte und mit der CD «Sirènes allumées» Erfolge feiern konnte. Heute geht er lieber eine Strasse weiter zum Gartenrestaurant am Stadtrand, der AUBERGE 4 VENTS. Hier schmeckt Meringue mit Doppelrahm, die Spezialität der Stadt. Der Garten ist voller Blumen, Skulpturen und gibt einen Blick auf die Stadt und den Schiffenensee frei. Es ist wohl der Ort am Röstigraben mit dem meisten Esprit.
Die Strassennamen sind in Freiburg im Uechtland doppelsprachig angeschrieben. Wir passieren das Murtentor, Teil der Stadtmauer, und kommen bereits zum nächsten Musiktreffpunkt, ELVIS ET MOI. Wie in einem Schuppen aus den 1950ern sieht es hier aus, mit viel Kitsch. Die Konzerte von Liedermachern und die Schwulendiscos sind immer voll. Noch bevor aus der Kathedrale ein Konzert des gregorianischen Chorals ertönt, wird JO METTRAUX etwas schwermütig.
Bei der Espace Jean-Tinguely erzählt er von seiner ersten Begegnung mit dem Künstler JEAN TINGUELY an seinem Geburtsort Neyruz, wo der Bildhauer sein Atelier hatte und zusammen mit dem Rennfahrer JO SIFFERT schnelle Autos und Rennen durch die Provinz liebte. Der Tinguely-Brunnen, der in der Mitte der zwei Kilometer langen Shopping-, Markt- und Cafémeile Rue de Lausanne und Perolles liegt, erinnert noch heute an den grossen Plastiker und führt uns zu einem Wahrzeichen der Stadt, dem Funiculaire. JO rümpft kurz die Nase. Es stinkt, bevor er erklärt, dass diese Drahtseilbahn von 1909 mit dem Abwasser der Stadt betrieben wird, zwecks Sparen von Energie und Geld.
Die Altstadt oder Basse-Ville genannt ist eine Welt aus Renaissance und Barock. Rein optisch erinnert sie an die Stadtgrün dung im 12. Jahrhundert. Dem Liedermacher wird es im Freiluftbad La Motta warm ums Herz. Hier trifft sich die Jugend, lernt die Liebe kennen. JO geht oft morgens hierher schwimmen und komponieren. Gleich dahinter fliesst die Saane und es hat ein Frauenkloster.
Im LA SPIRALE wird gejazzt, aber auch BASTIAN BAKER und JO METTRAUX haben hier ihre Konzerte. Überhaupt ist Freiburg eine Stadt, die den Katholizismus zwar lebt, aber mit dem NOUVEAU MONDE beim Bahnhof, dem FRI-SON im Industriegebiet und anderen Lokalen Orte hat, wo Live-musik dargeboten wird und wo die vielen Studenten und Rekruten gerne ausgehen und gesehen werden. C’est la vie et c’est cool.
www.fribourgtourisme.ch
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 12. Juli 2012 |
REISEN IM LUXUSHOTEL

Kreuzfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ihr grosses Plus: Man sieht jeden Tag eine neue Stadt – ohne das Hotel wechseln zu müssen. Und: Die neuen Schiffe bie-ten ein Aufenthaltserlebnis wie in einem Fünfsternhotel.
Am 24. Mai wurde in Marseille die «MSC Divina» vor zahlreichen Gästen aus Gesellschaft und Politik getauft. Patin war Leinwandlegende SOPHIA LOREN. Ihr Name steht für Stil – grosses europäisches Kino. Und in diese Klasse reiht sich auch die «MSC Divina» ein. Das neue Flaggschiff von MSC CRUISES verfügt über 1751 Kabinen, 7 Restaurants, 20 Bars und Lounges, 4 Swimmingpools, eine Mini-Bowlingbahn, einen Fitnessbereich und den prächtigen «MSC Aurea» Spa. Die 18 Decks des Schiffes, 14 davon für Passagiere, wurden nach den Göttern der Antike benannt. Auf 333 m Länge, 38 m Breite und bei einem Gewicht von 140’000 Tonnen erreicht das luxuriöse Kreuzfahrtschiff mit maximal 4345 Gästen eine Fahrtgeschwindigkeit von 42 km/h.
Die Zeiten, als Kreuzfahrten vorwiegend von älterem, gesetzterem Publikum gebucht wurden, sind längst vorbei. Die grossen Schiffe wie jene von MSC bieten ein breites Sport- und Unterhaltungsangebot, welches auch jüngere, urbane Menschen anspricht. Alternativ zu den organisierten Landgängen lassen sich die Städte von jedem Hafen aus auch individuell erkunden, was vielfach spannender ist. Shoppen in Napoli, ein Museum in Barcelona oder Essen in Istanbul. Einige Mittelmeertouren führen auch nach Afrika oder zu den Kanaren.
Die Havarie der «COSTA Concordia» hat der Branche nicht nachhaltig geschadet. Der Umstand, dass die Ursache nicht ein technisches Problem war und dass die Reedereien Lehren aus dem Unfall ziehen, hält und schafft Vertrauen. Die Passagierzahlen steigen wieder. Dies liegt auch an den günstigen Preisen. So sind viele einwöchige Rundreisen für deutlich weniger als 1000 Franken pro Person buchbar – auch auf der «MSC Divina». Frühbucher erhalten eine achttägige Mittelmeerreise ab Venezia oder Genova sogar schon für unter 700 Franken in einer Innenkabine. Für einen Aufpreis von ca. 130 Franken kriegt man eine Aussenkabine. Das TREND MAGAZIN empfiehlt in jedem Fall aber Kabinen mit Balkon. Die kosten je nach Schiff zwischen 150 bis 350 Franken mehr, lassen einen aber mit dem sanften Wasserrauschen einschlafen. Üblicherweise inbegriffen sind Vollpension, manchmal auch mit Getränken, Servicegebühren, Hafentaxen oder Bordveranstaltungen. Bezahlt werden muss für Alkohol, Wellnessangebote, Internet oder andere Borddienstleistungen.
www.msckreuzfahrten.ch
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Montag, 28. Mai 2012 |
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Am Freitag, 25. Mai 2012 hob erstmals eine Maschine von EDELWEISS AIR von
Zürich nach Florida ab. Ihr Ziel: Tampa, die Stadt an der Westküste des Sonnenstaates. Mit an Bord: Vertreter von Reisebüros und Medien, Offizielle der Tourismusorganisationen, sowie die offiziellen Botschafter dieser Tour, «Mister Schweiz» LUCA RUCH und Wetterfee JEANNETTE EGGENSCHWILER und MARKUS TOFALO für das TREND MAGAZIN.
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weiter …
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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 07. Juni 2012 |
27. Mai 2012
Die Tourismusorganisationen TAMPA BAY und ST.PETE CLEARWATER haben für uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Schliesslich gilt es, das ganze vielfältige Spektrum dieser Region kennen zu lernen. Dazu gehören auch Museen.
Am späteren Nachmittag ist Shopping angesagt im INTERNATIONAL
PLAZA, einem typisch amerikanisch dimensionierten – will heissen
übergrossen –
Shoppingcenter. Vorgelagert ist ein Aussenbereich mit Restaurants, der an eine
europäische Altstadtgasse erinnert. Neben den allseits bekannten Ketten
finden sich im INTERNATIONAL
PLAZA auch viele spezielle und kleine Shops, die nur in den
USA oder hier zu finden sind.
Am Abend werden wir wieder nach Ybor City geführt. Diesmal dinnieren wir im COLUMBIA, dem ältesten spanischen Restaurant Floridas, erbaut 1905. Das Haus verfügt über verschiedene Säle und auch über eine historische Zigarrenfabrik.
Natürlich gehört zu einem Essen in einem spanischen Lokal auch eine Flamencoshow. Unsere prominenten Botschafter wurden eingeladen, mitzutanzen. Dabei machten sie keine schlechte Figur.
28. Mai 2012
Der TAMPA LOWRY PARK ZOO ist aufgeteilt in verschiedene Bereiche, die den einzelnen Kontinenten zugeordnet sind. Uns interessieren hier vor allem die einheimischen Tiere, Floridas Aligatoren, die grossen Meeresschildkröten oder die Manatis, auch Rundschwanzseekühe genannt. Diese sind vom Aussterben bedroht. Viele Manatis werden von Motorbooten gerammt oder verhedern sich in Fischernetzen. Im TAMPA LOWRY PARK ZOO werden sie wieder gesund gepflegt.
Für den Nachmittag sind wir ins Studio von BAY NEWS 9 eingeladen, einer regionalen TV-Station, die vorwiegend News sendet - und auch Wettervorhersagen. Unsere Wetterfee JEANNETTE EGGENSCHWILER soll heute hier das Wetter von Florida präsentieren. Unkompliziert wie die Amerikaner sind, zeigen sie JEANNETTE kurz das Studio, wo sie hinzustehen hat und wo die Bedienungsknöpfe für das wechseln der Folien sind. Ohne Proben legt sie los. Und JEANNETTE überrascht alle. Dass sie noch nie eine Wettershow in Englisch moderiert hat, merkt man kaum. Obwohl sie keinen Text gelernt hat und mehrheitlich improvisierend die Folien erklärt, wirkt ihre Vorhersage fliessend und für unsere Ohren sicher. Ein Bravo gibt's auch vom hiesigen Wettermodertor.
Danach ziehen wir um nach St.Petersburg, genauer nach St.Pete Beach, einer dem Festland vorgelagerten, langen Insel. Hier befinden sich bevorzugte Wohnlagen, viele davon mit Meer- bzw. Lagunenanstoss und eigenen Bootsanlegeplätzen. Der Sandstrand von St.Pete Beach und von Clearwater, das gleich nördlich liegt, wurde kürzlich zum schönsten der USA ausgezeichnet. In der Tat ist er teilweise ganze 200m breit, flach bis weit ins Meer und sehr sauber. Auf Sauberkeit wird hier extrem Wert gelegt. Täglich wird der Strand gerecht.
Wir werden im POSTCARD INN einquartiert. Was von der Strassenseite wie eine der modernen Kirchen der USA aussieht, entpuppt sich innen als Hotel der sehr unkonventionellen Art. Die Zimmertrakte sind um einen Innenhof mit Rasen und Pool angordnet, der sich zum Strand öffnet. Die Zimmer haben alle direkten Ausgang nach draussen, wie man es von Motels kennt. Sie sind gross und stilvoll mit Postkarten und Surfbrettern dekoriert.
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Die Fahrt von St.Petersburg nach St.Pete Beach führt über die Lagune.
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POSTCARD INN St.Pete Beach
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Die Zimmer verfügen über eine charmante Sofaecke.
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Die Anlage ist sichtbar nicht mehr die neuste, aber gerade dies und die
verspielte, jugendliche Einrichtung lässt sie von gängigen Resorts
wohltuend abheben.
29. Mai 2012
Das Wetter könnte besser sein.
Das Zeitbudget am Morgen auch. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück bleibt keine. Wir nehmen notgedrungen unterwegs eines in einem 7-ELEVEN... Naja - süsse Cakes mit Automatenkaffe und noch süsserem Joghurt.
Auf der Agenda steht ein Fotoshooting mit "Miss Florida", KRISTINA JANOLO. Um 9 Uhr müssen wir im SANDPEARL RESORT in Clearwater sein. Die Fahrt dauert länger als gedacht. Mit 45 Minuten Verspätung treffen wir dort ein. Eigentlich wären erotische Strandaufnahmen mit KRISTINA und LUCA geplant gewesen. Wegen des schlechten Wetters wird die Arbeit in eine Suite verlegt. Regnen tut es hier nur selten, versichert man uns. Aus der geplanten Bikinierotik wird vorerst nur eine Homestory, die in der Küche spielt. Das Schlafzimmer ist tabu. Solche Fotos würden hier falsch verstanden, sagt man uns.
Gegen 14 Uhr geht die Fahrt von der vorgelagerten Insel über die Lagune zum CLEARWATER MARINE AQUARIUM, wo interessieretn Besuchern das Leben der Meerstiere näher gebracht wird.
Hier treffen wir auf WINTER, dem schwanzflossenlosen Delpfin aus dem Film "Dolphin Tale" (2011). Die Crew im CLEARWATER MARINE AQUARIUM legt Wert darauf, dass die Delphine hier keine Kunststücke vorführen müssen. Das Aquarium hat es sich zur Aufgabe gemacht, verletzte Tiere zu pflegen oder, wie im Fall von WINTER, zu beherbergen.
Unsere beiden Schönheiten stellen sich auch hier vor versammelter Presse und viel Publikum für Fotos auf.
Baseball ist nach Football Sportart Nr. 2 in den USA. Der Stellenwert des Spiels mit dem Ball und dem Knüppel wird uns spätestens bei der Ankunft im Stadion der TAMPA BAY RAYS klar. Gut 35'000 Leute finden im TROPICANA FIELD von St.Petersburg Platz - in einer Halle wohlbemerkt. Adäquat dazu ist der Parkplatz davor - dessen Gebühr mit 15 Dollar pro Auto doch ziemlich happig ist.
Auch wenn das Stadion nur mässig gefüllt ist - die Stimmung ist speziell. Zuvor decken wir uns mit Fanartikeln der Heimmanschaft ein und lesen die Spielregeln von Baseball nochmals durch. Diese haben zwar auf einer halben A4-Seite Platz, trotzdem müssen wir später feststellen, dass wir keinen Schimmer davon haben, warum das Spiel ständig und so lange unterbrochen ist.
Während im Hallenstadiönli ein paar Wurst- und Bierstände zu finden sind, gibt hier die Verpflegungsmall in den Katakomben die ganze Vielfalt der US-Fastfoodindustrie her. Wir entscheiden uns für Nachos mit Pizza und einem zünftigen Nacho-Dog, der bildlich an einen Döner erinnert, dessen Fleisch aber statt von Brot von Nachos mit viel Käse umrahmt ist. Die Portion ist amerikanisch - sprich gross. Gross bzw. hoch ist übrigens auch der Bierpreis: Satte 9 Dollar werden einem für eine Bierbüchse abgeknöpft - Light-Bier wohlbemerkt. Anderes ist im Stadion nicht erhältlich.
Ach ja: Die TAMPA BAY RAYS haben 2:7 gegen die CHICAGO WHITE SOCKS verloren...
30. Mai 2012
Ziel ist ein möglichst grosses Outlet-Center, z.B. die ELLENTON MALL. Der Weg dorthin führt über den Sunshine Skyway. Das ist die Durchquerung der Tampa Bay Richtung Süden, bestehend aus ca. 5km Damm und fast 9 km Brücke.
Die Sunshine Skyway Bridge wurde ursprünglich 1954 erbaut und 1969 durch eine zweite Richtungsfahrbahn ergänzt. 1980 rammte in einem Strum ein Frachter einen der mittlere Pfeiler der alten Stahlträgerbrücke. Es kam zur Katastrophe. Die Brücke stürzte ein und 30 Menschen verloren das Leben. Nach einer Leidenszeit von 7 Jahren Gegenverkehr wurde 1987 die neue, heutige Brücke mit Hängeseilabschnitt in der Mitte eröffnet.
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Amerikanischer Zmorge im POSTCARD INN: Toast, Eggs, Bacon, Waffeln...
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Als würde man über den Bodensee fahren...
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Die Sunshine Skyway Bridge der Interstate 275 verbindet St.Petersburg mit mit der südlichen Küste der Tampa Bay.
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Dann heisst es wieder einmal umziehen. Die Tourismusorganisation von ST.PETE/CLEARWATER möchte uns auch noch in einem der richtig grosszügig angelegten Resorts unterbringen. Das TRADE WINGS ISLAND Resort ist das grösste in St.Pete Beach. Es besteht aus 2 grossen Buildings und mehreren kleineren. Dazwischen Pools, Bars, Palmen, Sportanlagen, noch mehr Palmen und Kanäle zum Pedalofahren.
Der Strand ist auch hier einfach wunderbar und sehr gepflegt.
Nach solchen ereignisreichen Tagen, wie wir sie hier erleben, ist das abendliche Strandleben eine doppelte Erholung. Selbst an bewölkten Tagen sinkt die Temperatur nicht unter gefühlte 25 Grad.

Im verträumten DON CESAR Hotel (rosa, Bildmitte) ist heute unser Nachtessen.
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31. Mai 2012
Heute hat LUCA RUCH Geburtstag. Bereits um Mitternacht wurde ihm in der Strandbar gratuliert. Am Morgen wartet aber eine echte Überraschung auf ihn. Mit der Frage, ober er die 007-Filme kenne, wird der begeisterte Wassersportler langsam auf seinen grossen Auftritt vorbereitet.
"Jet-Lev Water Expewrience" heisst die neuste Attraktion im motorisierten Wassersport. Der "Jet-Lev" ist eine Art Düsenrucksack. Statt durch einen Raketenantrieb, wird man durch Hochdruckwasserstrahlen vom Wasserspiegel in die Luft abgehoben. Mit den Händen lässt sich der "Jet-Lev" steuern. Das dazu benötigte Wasser wird von einem nachfahrenden Beiboot mit Kompressor durch einen Schlauch nachgeliefert. Umweltfreundlich und ruhig ist etwas anderes...
Gestartet wird von einem Boot in der Lagune aus. Dorthin gelangen wir mit unserer gesamten Foto- und Filmausrüstung auf einem dreiplätzigen Speedboat. LUCA fällt dabei ins Wasser - mit seinem Gepäck...

"Zum Glück habe ich noch einen Schweizer Pass", meint LUCA zu seinem Wasserschaden.
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Von einem Profi wird LUCA langsam in die Technik eingeführt
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Zwei Hochdruck-Wasserdüsen lassen den "Jet-Lev" mit LUCA fliegen.
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Es folgt der letzte Abend. Für einmal findet das Essen in unserem Hotel statt, was uns natürlich sehr entgegen kommt. Zu einem wunderschönen Sonnenuntergang gibt es wiederum ein vollwertiges Buffet-Dinner mit Salaten, Hauptgang und Dessert. Dieses ist LUCAs Geburtstagstorte. Nach einem "Happy-Birthday"-Singen werden zwischen uns und den Organisatoren dieser Woche Danksagungen ausgeprochen.
Danach wird zu LUCAs Ehren ein viertelstündiges Beach-Feuerwerk gezündet, das locker mit manchen kleinen Seenachtsfesten mithalten könnte.

Ein Regenbogen leutet den Abend ein.
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Wiederum wird draussen am Strand gegessen.
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LUCAs Geburtstagstorte
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Gegen Mitternacht sammelt sich der harte Kern um eine Strandbar des
Hotels. Genüsslich werden die verschiedenen süssen Longdrinks und
Shakers der Karte durchprobiert. Später verschiebt sich ein noch härterer
Kern in eine andere Beachbar - der einzigen, die um diese Jahreszeit
nach 1 Uhr noch geöffnet hat. Das Durchhalten des Personals wird sich
lohnen - die letzten von uns gehen erst nach 4 Uhr zum Hotel zurück.
Davor wird auch hier nochmals gefeiert und konsumiert.
Auch nachts ist es noch warm genug, dass es sich schulterfrei ohne zu frieren aushalten lässt. Zurück im Hotelzimmer ist man erst nach 5 Uhr...
1. Juni 2012
Der Tag der Abreise.
Leider lässt uns das Wetter im Stich. Meinereiner arbeitet an diesem Artikel, die anderen der Mediencrew sind am Strand-Fotoshooting mit LUCA und "Miss Florida".
Letzte Kleinigkeiten werden eingekauft, gepackt und dann geht es zurück nach Tampa zum Flughafen.

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Die Autonummern sind in den USA halbe Tourismusplakate.
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Wir geniessen die letzten Fahrten zwischen den überdimensionierten Reklamen (und den kleinen Shops dahinter).
Mehr über Ferien in Tampa, Clearwater und St.Petersburg in der Printausgabe 07/08-2012 des TREND MAGAZINs.
Zurück zu Teil 1
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Geschrieben von Shqipe Sylejmani, Barbara Wilder, Markus Tofalo
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Freitag, 15. Juli 2011 |
NEW YORK, LOS ANGELES, LAUSANNE
Der tiefe Dollar lockt. USA-Reisen sind so günstig wie noch nie! Zu den beliebtesten Zielen gehören die grossen Städte an der Ost- und Westküste: New York und Los Angeles.
TREND-MAGAZIN-Mitarbeiterin SHQIPE SYLEJMANI lebt für fünf Monate in New York. Hier sind ihre Eindrücke. TREND-MAGAZIN-Mitarbeiterin Barbara Wilder berichtet regelmässig aus Los Angeles. Seit einem Jahr lebt sie hier. Sie zeigt die Filmmetropole aus ihrer Sicht. Städtetrips müssen nicht zwingend ins Ausland führen. Auch in Schweizer Städten gibt es viel zu entdecken. Zudem sind die Reisekosten tief. Der TREND-MAGAZIN-Tipp, besucht von MARKUS TOFALO: die Stadt an der Südküste – Lausanne.

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Geschrieben von Redaktion
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Freitag, 04. März 2011 |
NEUE ZIELE
Für Reisehungrige, welche die Massenstrände gesehen haben, nicht gerne weit fliegen oder neugierig und entdeckungsfreudig sind: Hier sind die Trend-Feriendestinationen 2011 des TREND MAGAZINs.
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Geschrieben von Amanda Holzer
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Mittwoch, 02. Juni 2010 |
Kroatien – Ein Land voller Entdeckungen
Kroatien liegt halb so weit von der Schweiz entfernt wie Spanien, unwesentlich weiter als die italienische Adriaküste und viel näher als die griechischen Inseln. Trotzdem ist es als Ferienziel weitgehend wenig bekannt. Dabei hat das Land viel zu bieten – mehr, als man denkt.
Mitte April lud die KROATISCHE ZENTRALE FÜR TOURISMUS zu einer Rundreise ein. Dabei führte sie uns nicht an die bekannten Badestrände, sondern zeigte uns Juwelen der Natur und der reichen Kultur dieses faszinierenden Balkanlandes. Start der Reise war Zagreb, eine der jüngsten Landeshauptstädte Europas.
Zagreb. Kroatien erlangte im Jahre 1991 die Unabhängigkeit als Staat, und Zagreb wurde zur Hauptstadt erkoren. Die Stadt mit fast 800’000 Einwohnern zeichnet sich durch ihre barocke Schönheit und ihre entspannte Atmosphäre aus. Zagreb befindet sich 122 m über Meer und ist 170 km von der adriatischen Küste entfernt. Die durchschnittliche Sommertemperatur beträgt 20 Grad. Die Universitätsstadt bietet viel Kultur, Kunst und Unterhaltung. Die herzliche und freundliche Art der Einwohner und Einwohnerinnen zieht einen in Bann. Die Obere Stadt bietet ihren malerische Märkte im Freien, verschiedenartige Kaufläden und eine reiche Auswahl an gewerbsmässigen Erzeugnissen, ausserdem eine sehr leckere hausgemachte Küche. Viele grüne Parkanlagen, Spazierwege, Einkaufsmöglichkeiten und eine schöne Architektur erwarten die Betrachter. Und während die meisten europäischen Shoppingmeilen aus den immer selben H&Ms, ZARAs und NEW YORKERs bestehen, findet man in Zagreb noch wirklich Unbekanntes – oder aber einen TOPSHOP, wie man ihn von London kennt.
Zadar. Der historische Stadtkern von Zadar liegt auf einer Halbinsel und ist von einer venezianischen Mauer umgeben. Zadar wird als eine Perle der kroatischen Kultur und Geschichte gepriesen. Die Stadt in Norddalmatien zählt mit ihren Aussenbezirken etwa 77’000 Einwohner, wirkt aber eher grossstädtisch. Zadar präsentiert sich als ein lebendiger Regionsmittelpunkt, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Die Altstadt lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden, vom alten Hafen Fosa entlang der Uferpromenade, vorbei an der Universität bis hin zur Meeresorgel. Diese gibt durch die Wellen, die ans Ufer schlagen, im Inneren der Treppe Töne von sich. Der Klang ist individuell und immer wieder neu. Das Ganze wird ergänzt von einer Lichtorgel auf der Uferpromenade. Abends gibt sie die gewonnene Sonnenenergie mit bunten Reflektoren zurück. Von dort gelangt man entlang dem Hafen zurück durchs Seetor Morska Vrata!
Split. Die Küstenstadt ist mit ihren 200’000 Einwohnern nach Zagreb die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Das Angebot an Sehenswürdigkeiten ist sehr gross und eindrücklich. In der kulturellen Metropole Dalmatiens lassen sich nicht nur Streifzüge durch die Altstadt oder über die Halbinsel Marjan unternehmen, auch eine Vielzahl an Museen, Sammlungen, Galerien und Theater lädt zum Besuch ein. Das Highlight stellt der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Diokletianpalast dar. Split ist mit seinem internationalen Flughafen auch ein idealer Ausgangspunkt für Rundreisen.
Natur. Kroatien besitzt im Ganzen acht Nationalparks und elf weitere Schutzgebiete, die durch ständige Kontrolle der Ranchers geschützt werden. Jeder Nationalpark wird einzeln verwaltet und unterliegt der staatlichen Aufsicht des Ministeriums für Naturschutz und räumliche Entwicklung. Insgesamt stehen ca. 4500 km² oder 5% der Fläche Kroatiens unter Naturschutz.
Kroatien ist reich an kulinarischen Spezialitäten. Erwähnenswert sind hier der luftgetrocknete Schinken (Pršut), Käse aus Krasno Velebitski, Sir (Kuh- und Schafskäse) sowie Škripavac, eine Frischkäseart. Einzigartig ist auch die Zubereitung eines Spanferkels. Der Verbundenheit zum Meer wegen lieben Kroaten natürlich Fisch in allen Variationen, die das Essen einmalig gestalten. Das Land führt auch exzellente Rot- und Weissweine. Nach dem Essen werden gerne Schnäpse, Liköre oder Kirschweine als wirksame «Verdauerli» serviert. Bei den uns servierten Köstlichkeiten stellt sich die Frage, warum es hierzulande zwar viele italienische, spanische oder griechische Restaurants gibt, aber keine kroatischen.
Kroatische Zentrale für Tourismus
www.kroatien-tourismus.ch
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