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Geschrieben von Matthias Haller
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Freitag, 07. Oktober 2011 |
EXPLOSIVE ARCADE-ACTION

Ein Hauch von Nostalgie packt mich, als das in halbanimierten Standbildern erzählte Intro von «Renegade Ops» über den Bildschirm flimmert. Inferno, seines Zeichens der Oberbösewicht in diesem Spiel und Anspruchsteller auf die Weltherrschaft, droht mit verheerender Zerstörung. Weil die Regierung lieber verhandeln als handeln will, bleibt es an uns, den Weltfrieden wiederherzustellen.
Als einer von vier Söldnern werden wir auf die Mission geschickt, Inferno und seinen Mannen das Handwerk zu legen. Dafür brauchen wir nicht mehr als einen fahrbaren Untersatz, alles an Feuerpower, was das Waffenarsenal hergibt und schnelle Reflexe. Unweigerlich fühlt man sich an Klassiker der 16-Bit-Ära, wie z.B. «Desert Strike» erinnert, wenn man aus der Schräg-von-oben-Perspektive ganze Dörfer in Schutt und Asche legt.
Die Steuerung gestaltet sich dabei so einfach wie effizient: Mit dem rechten Stick lenkt und beschleunigt man sein Fahrzeug, mit dem linken Stick bedient man das Bordgeschütz. Dadurch hat man die volle 360-Grad-Kontrolle, was bei dem hohen Gegneraufkommen auch dringend nötig ist. Immer in Bewegung bleiben, heisst die Devise. So umkreisen wir z.B. Panzer und feuern aus allen Rohren, immer auf der Hut einen tödlichen Treffer einzustecken. Abgesehen davon, dass man eines der wenigen Leben hergeben muss, schmerzt auch die Tatsache, dass die vorher aufgelevelte Waffe wieder auf Standard zurückgefahren wird. Durch Abschüsse und das Einsammeln diverser Goodies verpasst man seinem Bord-MG nämlich nach und nach mehr Power.
Grafisch macht der Titel, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich um ein Download-Spiel handelt, eine sehr gute Figur. Vor allem die Explosionen haben die Entwickler sehr nett hinbekommen, und davon gibt es zum Glück reichlich.
«Renegade Ops»; Arcade Action; XBOX LIVE ARCADE; (Sega); 1200 MS Points
Wertung: 80%
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 07. Oktober 2011 )
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