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SHAKRA
Geschrieben von Rebecca Hügi   
Donnerstag, 02. September 2010
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«EIN FESTIVALAUFTRITT WIE EINE DROGE»

Beim Namen SHAKRA denkt man zuerst an dunkle, etwas furchteinflössende Hardrocker. Bereits als der Sänger JOHN PRAKESH den Raum betritt, ändert sich dieses Klischee. Ein netter junger Mann steht vor einem, welcher auch nach einem anstrengenden Auftritt gerne und ausführlich auf die Fragen antwortet und eingeht.

shakra.jpgDie Emmentaler Band kann bereits auf eine beneidenswerte Karriere zu­rück­blicken. So platzierte sie sich mit ihren Alben mehrmals auf den vorderen Plätzen der Schweizer Charts und spielte unzählige Livekonzerte. 2009 dann ein Wechsel in der Band: Sänger MARK FOX verlässt SHAKRA und wird durch JOHN PRAKESH, einen indischstämmigen Musiker, ersetzt. Das aktuelle Album «Everest» begeisterte die Schweizer Musikliebhaber. Bereits in der ersten Woche nach der Veröffentlichung schoss es auf Platz 4 der Longplay-Charts.
Doch wie läuft bei der Schweizer Band eigentlich so ein Festivalkonzert ab? Der Auftritt am «Openair Etziken» sei zuerst etwas harzig abgelaufen, habe sich aber nach einigen Songs zu einem tollen Gig entwickelt. «Als Sänger muss man auf einer Festivalbühne immer viel leisten, damit das Publikum auch mitzumachen beginnt», so der Sänger der Truppe. Ein Auftritt an einem Openair ist alles andere als ein Zuckerschlecken. So werde es auch oftmals sehr heiss auf der Bühne, weil man von allen Seiten beleuchtet werde. All das machte das Publikum jedoch sofort wieder gut: «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du die Bühne betrittst und so viele Leute siehst, die deine Musik hören wollen! Dieser Moment macht dich süchtig wie eine Droge und du möchtest die Bühne anschliessend am liebsten gar nicht mehr verlassen», so PRAKESH. An einem Festival wie dem «Openair Etziken» haben SHAKRA ausserdem die Möglichkeit, ein breites Publikum anzusprechen. Eine über 70 Jahre alte Frau habe sich nach der Show bei ihnen für den sehr guten Auftritt bedankt. So auch ein siebenjähriger Junge, welcher während des Konzerts freudig mitrockte. Wenn man Jung und Alt ansprech­en will, ist auch eine Menge Experimentierfreude nötig. JOHN PRAKESH verrät, dass er gerne einmal mit einem klassischen Orchester zusammenarbeiten möchte. «Sozusagen Hardrock meets Classic, wie dies bereits schon METALLICA mit grossem Erfolg getan haben.» Auf den Schweizer Festival­bühnen werde man die Band noch lange antreffen, denn die Stimmung und die vielen Menschen an einem Openair seien einfach unvergleichlich.


Album: «Everest»;
www.shakra.ch
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. September 2010 )
 
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