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SONY: NACH DATEN-GAU GEHT SCHULDFRAGE WEITER |
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Geschrieben von Christine Kern
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Freitag, 06. Mai 2011 |
 
Nach dem Daten-Gau reagierte Sony erst noch gefasst, doch nun sorgt ein Brief von Sonys Vizechef Kazuo Hirai, welcher an amerikanische Abgeordnete geschickt wurde, wieder für Aufregung. Hirais Ansicht nach habe man die Attacke Anonymous zu verdanken. Ziel sei es gewesen, das System mit Anfragen zu überfordern und abzuschalten. Bis hierhin machen die Anschuldigungen Sinn – danach gleiche Hirais Brief eher einer Verschwörungstheorie. Während das Netzwerk angegriffen wurde, seien Datendiebe im System nicht aufgefallen, weil Anonymous die Schuld von sich gewiesen haben. Die Sony-Mitarbeiter seien daher zu fest mit Abwehr der DoS-Attacke beschäftigt gewesen und hätten deshalb die Hacker nicht bemerkt. Diese bedienten sich derweil mit über 100 Millionen Kundendaten. Beweis dafür sei eine Datei namens „Anonymous“. Dabei fragt man sich jedoch, ob solch gewiefte Hacker diese Datei einfach „verloren“ haben sollen oder ob es sich doch viel eher um ein Ablenkungsmanöver handeln könnte.
Gemäss den Einschätzungen von Sicherheitsexperten handle es sich nicht um Anonymous, sondern eher um einen profitorientierten Angriff. So kommentierte auch Anonymous den Sony-Brief damit, dass wohl ein Sündenbock gesucht werde. Kein Wunder, wäre es doch nun an der Zeit, eine Antwort zu präsentieren.
(Quelle: de.ign.com)
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 06. Mai 2011 )
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