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Home TREND Journal People TAMARA PETROVIC & MARIO PRESIVIC
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TAMARA PETROVIC & MARIO PRESIVIC |
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Geschrieben von Shqipe Sylejmani
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Freitag, 16. Juli 2010 |
VON MILANO BIS MIAMI
TAMARA PETROVIC und MARIO PRESIVIC gehören zu jenen Schweizer Models, die ihren weltweiten Durchbruch erwarten. Wie sich das Leben der beiden in Miami, Milano und der Schweiz unterscheidet und wie das Modelleben wirklich ist, verrieten sie dem TREND MAGAZIN.
«Meistens verbringst du bei einem Aufenthalt zuerst einmal die Tage damit, dich bei Hunderten von Agenturen vorzustellen. Geduld gehört dabei zur grössten Normalität – eine Stunde warten, fünfzehn Minuten vorstellen, hoffen!», erzählt uns TAMARA über Castings in Milano. «Je länger du in diesem Zimmer bist und dich vorstellen kannst, desto besser. Kommst du nach zehn Minuten wieder raus, wissen alle, du hast es vergeigt», ergänzt MARIO. Die Welt des puren Glamours, der Haute Couture, der Schönen und der Reichen hat viele Schattenseiten. «Viele Models sind von Natur aus schlank und führen ein normales Leben abseits des Laufstegs und der Shootings», sagt er weiter, «doch immer wieder sieht man sehr magere Models, vor allem aus dem Ostblock, die sich mit dem Modeln eine Lebensbasis schaffen müssen, da sie nichts anderes besitzen. Und dafür tun sie oftmals alles.» Erschreckend, könnte man meinen, doch es gibt auch die anderen, so wie MARIO und TAMARA. «Ich habe schon sehr früh begonnen zu modeln, habe aber zuerst das Gymnasium abgeschlossen, um bereits eine Basis zu haben. Das war mir und auch meinen Eltern sehr wichtig. Schliesslich ist das Business hart und man weiss nie, wann die Karriere zu Ende ist», sagt sie, und man sieht ihr die Erleichterung an. Mit 15 begann die schöne Halbschweizerin und Halbserbin für OPTION zu arbeiten. Seitdem ist sie schon für BELDONA, STELLA und andere Unternehmen vor der Kamera und auf dem Laufsteg gestanden. Im Herbst möchte sie ihr Jus-Studium beginnen. «Von Casting zu Casting, von Option zu Option», lautete früher oftmals das Motto der beiden.
MARIOs Karriere begann mit 17 bei FOTOGEN und führte ihn von Basel aus nach Milano und auch nach Miami. «Die besten Fotografen arbeiten im Ausland. Es ist darum sehr schwierig, in der Schweiz eine gute Mappe zu erstellen, besonders da die Fototechnik der meisten Schweizer Fotografen im Ausland als zu kommerziell gilt.» Eine Erschwerung mehr also, dem Traum näher zu kommen. «Modeln ist Stress, doch wie bei jedem Beruf nimmt man das in Kauf, wenn man die Arbeit liebt!», sagt MARIO und lächelt. Er wird im Herbst sein Wirtschaftsstudium auf Englisch beginnen und denkt trotzdem wieder zurück an Miami: «Vielleicht gehe ich ja nochmals hin und versuche mein Glück. Man weiss nie, wann es zuschlägt.»
Wer in der Schweiz sein Glück versuchen möchte, ist bei grossen Agenturen wie OPTION, SCOUT und FOTOGEN am besten aufgehoben, geben uns die beiden mit auf den Weg. Und wir drücken die Daumen, dass sie ihren Traum so lange wie möglich noch leben können.
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