Aktuelle Ausgabe
Das aktuelle TREND MAGAZIN:
Hier online
Wer ist online
Aktuell sind 22 Gäste Online
Besucher: 9580858
Archive
-
Dezember, 2009
-
November, 2009
-
Oktober, 2009
-
September, 2009
-
Juli, 2009
-
Juni, 2009
-
Mai, 2009
-
April, 2009
-
März, 2009
-
Februar, 2009
|
Home TREND Journal Musik TATANA
|
Geschrieben von Christos & Christos
|
|
Donnerstag, 01. Dezember 2011 |
FRISCHER WIND

11 mal Gold, 6 mal Platin, 650'000 verkaufte CDs – seit ihrem ersten DJ-Gig 1994 und ihrer ersten Mix-CD «The Mix Vol. 1» 1999 hat TATANA so viel erreicht, wie kaum ein anderer nationaler Dance-Artist. Vieles ist neu bei TATANA: Neue Plattenfirma, neues Management, neue Produzenten. Geblieben ist ihr Stil: Trance. Trance hat auch internation immer noch und wieder mehr sein tereus Publikum. Drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum wartet TATANA nun mit ihrem Werk auf: «Heart».
Nach ihrer Kreativpause, die sich je nach Quelle auch anders liest, ist TATANA wieder voll da – sichtbar gesund und hörbar erfindungsreich. Die Plattenfirma nennt ihr neues Album «Heart» «einen Meilenstein für den internationalen Electronic-Dance-Music-Markt, vergleichbar mit den letzten Studioalben von TIËSTO und ARMIN VAN BUUREN». Wie die beiden Holländer arbeitet TATANA auch seit Jahren mit wechselnden Gastsängern zusammen. Dabei bildet die US-Pop-Sängerin NATALIA KILLS mit dem trancig-hymnenhaften «You Can't Get In My Head» nur die Spitze des Eisbergs. Bekannt ist auch der Londoner «X-Factor»-Vocal-Coach ALI TENNANT. Er steuerte die erste Single «JAMES BROWN» bei. Dubstep-Elemente treffen hier auf Trance-Sounds. Durch das Album weht ein frischer Wind dank einer unerwarteten Wahl von Co-Produzenten. Der Berner TIMO LOOSLI vom Duo WE LOVE MACHINES und die Basler AUDIOLIFE bringt man nicht in erster Linie mit Trance in Zusammenhang, trotzdem funktionierte die Zusammenarbeit hervorragend. Mit unverbrauchten, inspirierten und verspielten Underground-Artists zu produzieren, erwies sich als Glückstreffer. Für das TREND MAGAZIN kam TATANA nach St.Gallen.
TREND MAGAZIN: Hallo TATANA, bist du ready für deinen Release? – Ja, ich bin ready. Ich habe mich schon lange darüber gefreut. Juhu (lacht)
Gratulation, das neue Album ist dir sehr gelungen. Erzähl uns ein bisschen mehr vom neuen TATANA-Album. – Von meiner alten Plattenfirma habe ich mich getrennt. Von UNIVERSAL MUSIC habe ich einen neuen Vertrag bekommen. Im Frühling haben wir beschlossen, mit wem wir das Album produzieren werden. Wir haben uns dann für die Berner WE LOVE MACHINES entschlossen. Ich bin ein grosser Fan von ihnen. Als ich sie zum ersten mal live im SALZHAUS Winterthur gesehen habe, habe ich mich sofort ihn sie verliebt. Die beiden sind genial. Auch mit AUDIOLIFE von Basel haben wir uns entschlossen, zusammenzuarbeiten. Das Basler Duo ist eher ein wenig Underground. Es war sehr interessant, zum ersten mal mit ihnen im Studio. Es hat sehr gut funktioniert. Zuerst haben wir die Instrumentals vom Album gemacht. Der nächste Schritt war: wer kann dazu singen? Es gab Vorschläge von mir und Vorschläge von meinem Management. Somit habe ich mir die Stimmen angehört, welche auch zu meiner Musik passen und ich bin sehr happy mit dem Ergebnis.
Dein Favorit auf dem Album? – Natürlich ist jeder Song auf seiner Art speziell und deshalb kann ich nicht sagen, dass es einen Song gibt, welcher der allerbeste ist.
«JAMES BROWN» heisst deine erste Singleauskopplung. Bist du ein grosser JAMES-BROWN-Fan? – Dieser Song war ursprünglich mit NATALIA KILLS geplant. Dann hat sie aber eine andere Hymne («You Can't Get In My Head») ausgewählt. Ich bin auch sehr happy, dass sie diesen Song ausgesucht hat. Wir hatten «James Brown» noch offen und haben dann mit Ali Tennant («X-Factor») aus England zusammengearbeitet. Als wir uns es angehört haben, fanden wir es einfach super. Wir wussten aber zuerst nicht, dass der Song «JAMES BROWN» heissen wird. Es war seine Entscheidung weil er ein grosser JAMES-BROWN-Fan ist.
Was hörst du privat, Dance? – Nein, ich höre eigentlich alles. Von TRAVIS über STEREOPHONICS, PINK FLOYD bis hin zu LED ZEPPELIN.
Könntest du dir auch mal vorstellen, weg vom Dance und in eine ganz andere Richtung zu gehen? – Nein! Wenn, dann z.B Breackbeats-Einflüsse. Für Beats bin ich immer sehr offen aber die Sounds müssen bleiben, ansonsten würden sie mir fehlen. – Also nie ein Rockalbum? – Nein. Was ich mir vorstellen könnte, wäre in die Richtung sphärisches Album, ein bisschen Chillout etc. Das würde mir Spass machen.
Auf was freust du dich am meisten bei diesem Release? – Das ich meinen Fans nach drei Jahren endlich wieder etwas geben kann. Ich möchte die Menschen mit meiner Musik glücklich machen und ich hoffe es gelingt mir auch mit meinem neuen Album.
Arbeitest du lieber im Studio oder legst du lieber auf? – Beides! Es ist beides sehr abwechslungsreich. Ich liebe es, in Clubs zu spielen und mich bringt man meistens nicht mehr weg, wenn ich mal anfangen habe. Das Produzieren mache ich auch sehr gerne. Es ist auch immer eine grosse Herausforderung. Ich könnte es aber nicht ein ganzes Jahr machen, denn ich brauche die Abwechslung zum Auflegen.
Legst du immer noch mit Platten auf oder mit CDs? – Leider nicht mehr mit Platten. Ich war eine, die sehr lange noch mit Platten aufgelegt hat. Bis vor meinem Zusammenbruch habe ich mit Platten gespielt. Ich hatte mal einen Auftritt in Korea und habe dann gemerkt, dass da keine Plattenspieler stehen. – Was ist einfacher? – Ich würde sagen, dass es mit CDs einfacher ist. Mit der Platte kann man technische Sachen, wie z.B. die Geschwindigkeit, nicht zeigen lassen. Man muss es spüren und hören.
Was sind deine Pläne nach dem Release? – Die nächsten paar Wochen ist Promo angesagt. Später werde ich bestimmt wieder ins Studio gehen. Ich habe auch vor, mit den WE LOVE MACHINES ein Liveprojekt für die Openairs auf die Beine zu stellen, welches in die Richtung FAITHLESS oder PRODIGY geht.
Welches Konzert hast du zuletzt besucht? – NATALIA KILLS!
Mit wem würdest du gerne ein Album aufnehmen? – Mit MADONNA natürlich, wie jeder andere auch (lacht).
Was war dein grösstes Highlight in deiner Karriere? – Ich würde sagen in Polen. Ich habe in Polen vor 20'000 Leute gespielt. Die Leute kannten meine Lieder, sangen mit und riefen meinen Namen. Das war ein ganz besonderer Moment. Es gab aber auch ganz viele andere Hightlights, welche allerdings viel kleiner waren.
Sex, Drugs and Rock'n'Roll? – THE ROLLING STONES (lacht).
Deine Top 5 Songs auf deinem Musikplayer? – «Maybe Tomorrow» von STEREOPHONICS, «Sing» von TRAVIS, «Rolling In The Deep» von ADELE, «Wish You Were Here» von PINK FLOYD und «Zwischen Himmel und Hölle» von VOODAAG
Das TREND MAGAZIN liest du seit? – Seit ungefähr 15 Jahren.
Eine Message für die Leser? – Geniesst euer Leben und versucht die Konflikte mit jedem zu lösen.
Album: «Heart» (Universal)
www.tatana.ch
|
|
|