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Geschrieben von Markus Tofalo
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Donnerstag, 31. März 2011 |
Die Technopop-Pioniere

1980. Punk und New Wave sind tonangebend. Ganz hipp sind elektronische Klänge. Erst wenige Bands können damit umgehen, darunter DEPECHE MODE, OMD und auch THE HUMAN LEAGUE. Nach ihrem ersten, noch wenig zugänglichen Album splittet sich HEAVEN 17 von HUMAN LEAGUE ab. Beide schreiben fortan Technopop-Geschichte. «Don’t you want me» (1981) wird der grosse Hit von PHILIP OAKEY, ADRIAN WRIGHT und SUSANNE SULLEY, an dessen Grosserfolg sie bis heute nicht herangekommen sind. Den Charts sind sie aber keineswegs ferngeblieben. Und ihr Einfluss auf andere Künstler ist bis heute nicht unbedeutend. Vor zehn Jahren erschien ihr letztes Album. Die Zeit für ein neues war überreif. In immer noch gleicher Besetzung wie vor 30 Jahren haben sie es eingespielt. Ihrem Stil bleiben sie treu – oder anders formuliert: Ihr Mut zu Experimenten war schon grösser. Doch das erwartet auch keiner. Dem Fan gefällt’s. Neulinge nehmen sie mit der aktuellen Single «Night People» trotzdem als Neuentdeckung wahr – die Brücke wäre somit geschlagen. Der Sound ist zurzeit gross angesagt.
Album: «Credo» (Wall of Sound / Musikvertrieb); Live: 16.4., Zürich, KOMPLEX
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. April 2011 )
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