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Home TREND Journal Games THE JOURNEY (Vorschau)
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Geschrieben von Matthias Haller
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Freitag, 15. Juli 2011 |
MAGISCHE REISE – FASZINIEREND SCHÖN

Die Macher hinter „Flower“ präsentieren mit der „The Journey“ ihr neuestes Werk. Und wer die Spiele von THAT GAME COMPANY kennt weiss, dass hier sicher alles andere als Standardkost vom Reissbrett geboten wird. Wir haben uns mit einer ersten Version auf eine magische Reise begeben.
Von der ersten Sekunde an zieht einen „The Journey“ in seinen Bann. Dies liegt zum einen an der unglaublich passenden und entspannenden Soundkulisse, aber auch am eigenwillgen, aber nicht weniger faszinierenden Art Design, den das Spiel aufgreift. Alles wirkt wie gemalt, wie aus einem Guss, als würde man sich durch ein surreales Gemälde bewegen.
Und vor uns die Wüste…
Wir schlüpfen in die Rolle eines seltsamen Wesens, das sich auf die Reise durch eine endlos scheinende Wüste begibt. Wieso, weshalb, warum? Diese Frage wird nicht gelüftet, zumindest nicht in der Demoversion. Beim Gang durch den feinanimierten Sand hinterlassen wir Spuren, wie Wellen bewegt sich der Untergrund unter unseren Füssen. Nach ein paar Schritten scheint unsere Spielfigur beinah zu schweben, erst als wir an einer Düne ankommen werden die Schritt wieder schwerer. Auf der Kuppel angekommen erkennen wir das wahre Ausmass der Wüste, die sich über hunderte Kilometer erstreckt. In der Ferne erkennen wir ein Gebäude und steuern darauf zu. Als wir ankommen werden wir von Stofffetzen begrüsst, die wie Vögel um uns herumschwirren. Auf Knopfdruck fügen sich einige davon in unseren Schal ein, von nun an können wir kurzzeitig schweben und kleinere Vorsprünge erklimmen. Im Laufe des Abenteuers wird unser Schal immer länger und immer mehr dieser seltsamen Stofffetzen können von uns absorbiert werden. Darum stricken sich dann auch einige der Rätsel, genrell scheinen Stoff- und Schriftrollen eine tragende Rolle in „The Journey“ zu spielen. So leiten uns die Stoffwesen auch immer wieder den Weg zu neuen Locations, oder verleihen uns Fähigkeiten, die uns beim Vorankommen durch die Wüste nützlich sind.
Der Weg ist das Ziel
Bei „The Journey“ ist der Name Programm, denn hier geht es nicht darum auf Teufel komm raus so schnell wie möglich durch die Levels zu rennen, sondern vielmehr ist der Weg selbst das Ziel. Man weiss nie, was als nächste auf einen wartet, wohin einen der nächste Anhaltspunkt führt, welche Überraschungen der weitere Weg bereithält. Viel zu schnell ist die Demo zu Ende, und hinterlässt einen mit dem Gefühl gerade etwas ganz Besonderes erlebt zu haben, etwas, das man in dieser Form noch nicht gesehen hat. Unglaublich spannend klingt auch der Online-Mehrspielermodus, in dem man zu zweit auf Abenteuertour gehen darf.
Erster Eindruck: „The Journey“ ist für mich der absolute Geheimtipp dieses Jahres, ein Spiel, das sich durch seine Art und Weise willkommen vom Kriegs- und Realismus-Overkill, der gerade grasiert, mehr als angenehm abhebt. Diesen Titel solltet ihr unbedingt auf eurem Radar behalten! Ich kann es nach einer ersten Anspielsession jedenfalls kaum noch erwarten, mich endlich auf den kompletten Trip durch die Wüste zu begeben, und die Geheimnisse aufzudecken, die diese bereithält.
„The Journey“, Adventure; PS3 (That Game Company / Sony)
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