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Geschrieben von Matthias Haller
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Donnerstag, 10. Februar 2011 |
 Durchgestylter Cyberlook, grellbunte Neonfarben und elektronische Electrobeats – das Spiel zum aktuellen Kinofilm «Tron: Legacy» hält sich dicht an die Filmvorlage, beschreitet aber in Sachen Story eigene Wege. Das Spiel schlägt die inhaltliche Brücke zwischen den beiden Filmen und erzählt, was in den Jahrzehnten seit dem letzten Eintauchen von Programmierer Kevin Flynn in den Spieleraster geschehen ist. Flynn hat nämlich entdeckt, dass sich intelligente Programme entwickelt haben, die sogenannten Isos. Doch sein digitales Ebenbild Clu will die Herrschaft in der Cyberwelt an sich reissen und die Isos wieder löschen. Als von Flynn programmierter Wächter gilt es, dieses Vorhaben zu verhindern. Neben häufigen Kämpfen mit dem bekannten Diskus sind vor allem knifflige Sprungpassagen im Stil von «Prince of Persia» an der Tagesordnung. Knifflig vor allem deshalb, weil Steuerung und Kameraführung nicht wirklich gelungen sind. So schickt man seinen Wächter häufig ungewollt in den digitalen Tod, was gewaltig an den Nerven zerrt. Optisch macht der Titel dagegen eine gute Figur und fängt die Atmosphäre des Films sehr gut ein. Hin und wieder darf man sich auch hinters Steuer eines Lightcycles oder Panzers schwingen, aber auch hier macht einem die hakelige Steuerung einen fetten Strich durch die Rechnung. So schrammt der Titel zwar am Totalausfall vorbei, kann aufgrund der Mankos aber nur Hardcore-Fans uneingeschränkt empfohlen werden.
«Tron: Evolution»; Action; XBOX-360-Version (PS3); (Propaganda Games / Disney Interactive)
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Februar 2011 )
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