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TWEEK
Geschrieben von Kilian Messerli   
Donnerstag, 02. Februar 2012
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DIE DRITTE VON VIER ECKEN

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2004 fanden sich eine instrumentale Funkband und ein Rapduo. Daraus wuchs inzwischen TWEEK. Die Westschweizer Crossover-Band hat Ende 2011 mit der dritten EP einer vierteiligen Reihe auch in der Deutschschweiz für Aufsehen gesorgt.

Nach «Bottom Left» 2009 und «Top Left» 2010 hat sich TWEEK der dritten Ecke ihres virtuellen Raums, «Bottom Right», zugewandt. Dieses setzt sich aus vier Titeln zusammen und ist eine dynamische Mischung aus Hiphop und dazu Rock, Groove und Elektro.

TREND MAGAZIN: Wie seid ihr auf den Namen TWEEK gekommen? – Tweek bedeutet, etwas zu modifizieren oder abzuändern, was tatsächlich unsere Geschichte beschreibt. 2006 hatten wir Hornbläser und einen Sänger, dazu kam dann noch ein Sänger, aber die Bläser fielen weg, dafür ist ein Beatboxer zu uns gestossen, was 2009 zu unserer aktuellen Formation, dem Vier-Teile-Projekt «Bottom Left» führte.
Was war der Grundgedanke, ein vierteiliges Album zu machen? – Unser Hauptziel war zu Beginn, live aufzutreten und unsere Musik zu promoten. Also kamen wir zum Schluss, ein Album auf ungewöhnliche Art und Weise herauszubringen. Jeder Teil steht für eine Ecke des Raums. Jedes Jahr wird ein Teil des Albums veröffentlicht, wofür wir die Musik jedes Mal speziell komponieren, sodass die EPs jeweils eine Weiterentwicklung mit sich bringen. Dadurch konnten wir die letzten drei Jahre durch die ganze Schweiz touren und an Festivals wie dem «Paléo», dem «Caprice» oder dem «Rock Oz’Arènes» auftreten.
Wie habt ihr Euch gefunden? – Unsere Musiker waren zu der Zeit eine rein instrumentale Funkband und wir ein Rapduo. 2004 luden sie uns als Gäste zu einer ihrer Auftritte ein. Wir begannen damit, einen Song pro Auftritt zu performen, später komponierten wir dann weitere gemeinsame Stücke, bis wir dann 2005 vom «Caribana Festival» eine spezielle Anfrage bekamen: Wir sollten ein exklusives Konzert spielen. So hat alles angefangen.
Wie schwierig ist es, als Romands in der Deutschschweiz Bekanntheit zu erlangen? – Die Energie des Publikums dort ist einfach erstaunlich. An der Sprachbarriere arbeiten wir. Ausserdem gibt es zu viele Veranstaltungsorte und Festivals, dass der Netzwerkaspekt eine ausschlaggebende Rolle spielt, um gebucht zu werden.
Auf welchem Openair würdet ihr am liebsten auftreten? – In Frauenfeld, St.Gallen oder auf dem Gurten, um nur einige zu nennen. Es wäre für uns eine Ehre.
Wolltet ihr schon immer diese Art von Musik machen? – Um ehrlich zu sein, wir wollten niemals etwas Spezielles machen. Wir wollten verschiedene Einflüsse wie Rap, Rock, Funk, Elektro usw. mischen. Deshalb fällt es den meisten auch so schwer, uns einzuordnen.


EP: «Top Right» (Disques Office)
www.tweek.ch
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. Februar 2012 )
 
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