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UB40
Geschrieben von Redaktion   
Donnerstag, 01. Dezember 2011
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REGGAE AUS DEM REGENLAND
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Mit England assoziiert man ja so einiges, z.B. Regen, Nebel, den allgegenwärtigen Fussball oder das oft zitierte schlechte Essen. Das die Briten aber auch für einen weltweit erfolgreichen Reggae-Export verantwortlich zeichnen, ist in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Jetzt sind UB40 wieder da, um diesen Umstand zu ändern.

UB40 können mittlerweile auf eine 30-jährige Bandgeschichte zurückblicken, eine Zeit, in der unglaublich viel passiert ist – eine Zeit mit Hochs, aber auch Tiefs. 1978 gründen die Brüder ROBIN und ALI CAMPBELL zusammen mit sechs Freunden eine eigene Reggae-Band, um ihren grossen Vorbildern aus Jamaica nachzueifern. Der Bandname resultiert dabei aus einem Formular für den Antrag auf Arbeitslosenunterstützung: UB40 waren geboren. Ein Demotape wird prompt im Radio gespielt. Von da an geht es Schlag auf Schlag. Nachdem CHRISSIE HYNDE, Sängerin der PRETENDERS, die Jungs spielen sieht, bietet sie ihnen an, als Support-Act auf ihrer Tour 1980 mitzufahren. So entstehen Kontakte, welche wiederum zum Plattenvertrag führen.
Schon die erste Single «Food For Thought» schiesst auf Platz vier. 1983 veröffentlichen die Briten «Labour of Love», ein Album, welches nur Coverversionen enthält, darunter auch die Single «Red Red Wine», ein Cover von NEIL DIAMOND, welche zum ersten Nummer-eins-Hit der Band wird und sich für lange Zeit neben Duetten mit CHRISSIE HYNDE als grösster Wurf der Band entpuppt.
Bis heute sind zahlreiche Studio- und auch Live-Alben der weissen Reggaeband erschienen. Es gibt kaum jemanden, der nicht mindestens drei Hits von UB40 kennt.


Best-of-CD: «Best of Labour Of Love» (EMI)
Live: 1.2., Zürich, KOMPLEX 457
www.ub40.co.uk
 
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