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Geschrieben von Shqipe Sylejmani
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Freitag, 04. Februar 2011 |
NEUBEGINN
NICHT ÜBER DEM BODEN SCHWEBEN
Von Pop über Reggeaton bis zu House präsentiert er sich nun mit einem Hauch von Reggea – VALTON KRASNIQI. Seine Vielfalt leitet sich nach seinem Gefühl, und seinem Gefühl nach spielt er die Musik. Diesen Mai begleitet er die Wahl der «Miss» und des «Mister Nordwestschweiz». Die neue Single «One Day» steht schon bereit: VALTON scheint den Sprung in die Musikwelt schon längst erreicht zu haben und erzählt dem TREND MAGAZIN, wieso er seit seinem Neubeginn erst recht nicht über dem Boden schweben möchte.
In seiner Vorschulzeit spielte er das albanische Instrument Qifteli und sang das Lied des Kosovo, womit er seine gesamte Schule zu Tränen rührte. Schon damals wusste er, dies sollte seine Berufung werden. Und was mit schon sieben Jahren begann, ist heute das Exportprodukt des kleinen Balkanlandes, etabliert zum nationalen Künstler – auch in der Schweiz.
«Schon immer hat mich die Musik in ihrer Vielfältigkeit fasziniert – vielleicht liebe ich es auch deshalb, sie immer wieder anders zu spielen, in neuen Varianten, und mich anders ausdrücken zu können.» VALTON ist keine schüchterne Natur. Seine Musik unterscheidet sich in jedem Exempel und schafft immer eine neue Atmosphäre mit ihren Einflüssen. Die Präsenz auf der Bühne hat der sichere KRASNIQI aus Kindertagen. Sein kleines Jetsetterleben im gerade mal neunten Lebensjahr brachte ihm bei, immer seine Ziele vor Augen zu halten und niemals aufzugeben – und vor allem niemals abzuheben. Auftritte am Abend, Schule den Tag hindurch – dies machte seine Mutter nicht immer glücklich. «Doch sie wusste, es mir auszureden würde nichts bringen. Ich liebte die Musik mehr als alles andere, und das hat sich bis heute nicht geändert.»
Doch das Glück war ihm nicht immer hold. Kurz vor seinem ersten Durchbruch 2000 liess sein Management ihn fallen und mit all seinen Träumen stand er vor dem Nichts. Doch ein VALTON KRASNIQI gibt nicht auf. Mit einem französischen Produzenten holte er sich einen Macher an Bord, und eine neue Chance: als erster kosovarischer Künstler einen Song auf dem Schweizer Musiksender VIVA SWIZZ unterzubringen. «Ich konnte es nicht glauben, endlich war der Zeitpunkt da, wo alles Gute wieder zu mir zurückfand.» Seitdem überlässt der 27-Jährige nichts mehr dem Zufall und scheint immer weiter auf der Erfolgsleiter zu klettern. Im Kosovo bereits ein Star, in Basel hat er soeben erst seine grosse Show im ausverkauften STADTCASINO zustande gebracht – und so soll es auch weitergehen. «Es sind noch viele Projekte in Planung, was die Zukunft bringt, ist aber immer offen!»
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