Mit diesen Tricks wirst du die lästigen Besenreiser los

So wirst du lästige Besenreiser los

Quelle: Olesya Kuprina / shutterstock

Die kleinen, sichtbaren Äderchen an den Beinen sind für Betroffene oft ein optisches Problem – vor allem im Sommer. Doch es gibt Wege, um den kleinen Schönheitsmakel loszuwerden!

Schimmern kleine Venen durch die Haut, so spricht man von Besenreisern. Fast jede zweite Frau leidet im Laufe ihres Lebens unter dem Problem, das ihnen hauptsächlich aus optischen Gründen zu schaffen macht. Denn so viel vorweg: Besenreiser gelten üblicherweise als harmlos. Und es gibt Wege, die lästigen Äderchen loszuwerden! Wir verraten, wie man Besenreiser verhindert und wie man bereits bestehende entfernen kann.

Wie entstehen Besenreiser?

Wie Krampfadern entstehen auch Besenreiser dadurch, dass sich Blut in den Venen staut. Dadurch dehnen sich diese aus und werden unter der Haut sichtbar. Auslöser ist eine Bindegewebsschwäche, die im Laufe des Lebens dazu führt, dass die Venenwände – besonders in den Beinen – ausleiern. Das Blut wird nicht mehr so gut weiterbefördert und staut sich.

Sowohl Besenreiser als auch Krampfadern können erblich bedingt sein. Auch Östrogen begünstigt die Erschlaffung der Gefässwände, weswegen viele Frauen in der Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille Besenreiser bekommen. Auch Männer können Besenreiser bekommen, sind aufgrund ihres stärkeren Bindegewebes jedoch viel seltener betroffen.

Besenreisern vorbeugen

Prophylaxe ist das A und O, denn dem Schaden vorzubeugen, ist bekanntlich einfacher, als ihn zu beheben. Die wohl effektivste Massnahme gegen Besenreiser ist Sport. Durch die Muskelanspannung wird Druck auf die Venen ausgeübt und dieser fördert die Durchblutung. Auch regelmässige Bewegung hilft dabei, das Bindegewebe zu stärken. Mit morgendlichen Wechselduschen kann man Besenreisern ebenfalls vorbeugen, denn sie trainieren sozusagen unsere Gefässe und fördern die Durchblutung.

Zudem beeinträchtigt ein zu langes Sitzen – vor allem mit überschlagenen Beinen – den Blutabfluss, weswegen man die Beine auch im Büroalltag öfter mal bewegen sollten. Erstes Indiz für einen Blutrückstau sind in diesem Fall schwere Beine am Abend. Was hilft? Beine hochlegen!

Zudem gilt es, möglichst auf Alkohol und Nikotin zu verzichten. Ihr Konsum führt nicht nur zu Gefässerweiterungen, er kann die Gefässe auch dauerhaft schädigen. Und Achtung: Durch übermässigen Konsum können sogar unschöne Äderchen im Gesicht begünstigt werden.

Das beste Mittel gegen Besenreiser

Rosskastaniencreme gilt seit jeher als Wunderwaffe gegen Besenreiser. Rosskastanien enthalten den Wirkstoff Aescin, der die Gefässwände der Venen abdichtet. So soll mit der natürlichen Kraft der Rosskastanie das Ausströmen von Flüssigkeit ins Gewebe verringert werden, während gleichzeitig das Abfliessen von Wassereinlagerungen beschleunigt wird. Auch Apfelessig soll dank seiner durchblutungsfördernden Wirkung helfen, Besenreisern entgegenzuwirken. Um Erfolge zu erzielen, werden die betroffenen Stellen über mehrere Wochen zwei- bis dreimal täglich mit Apfelessig betupft.

Besenreiser entfernen

Wenn allen Vorbeugungs-Massnahmen zum Trotz Besenreiser entstehen, gibt es auch Möglichkeiten, diese bei einem Venenspezialisten entfernen zu lassen. Wichtig: Bevor eine Behandlung gegen Besenreiser erfolgt, sollte sich der Arzt mithilfe eines speziellen Ultraschallgeräts die Venen genauer anschauen, um eine tieferliegende Venenerkrankung auszuschliessen und die richtige Behandlungsmethode zu finden. Am häufigsten werden die Venen durch Spritzen verödet, aber auch die äussere Verödung durch eine Laserbehandlung hat sich als erfolgreiche Methode erwiesen.