Zehn Jahre WhatsApp: Fünf Alternativen zum Messenger

Mit diesen Apps läst es sich hervorragend chatten

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Millionen Smartphone-Besitzer dieser Welt nutzen den Messenger WhatsApp. Doch es gibt auch Alternativen. Hier fünf der besten Konkurrenten.

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Brian Acton (46) und Jan Koum (42) am 24. Februar 2009 ihre Firma WhatsApp Inc. gründeten, mit der sie kurze Zeit später weltberühmt wurden. Ihren Messenger WhatsApp kennt wohl jeder Smartphone-User. Obwohl WhatsApp seit 2014 teil der Facebook Inc. ist und in den letzten Monaten und Jahren immer wieder Datenschutzbedenken rund um Mark Zuckerbergs (34) Imperium aufkamen, nutzen sehr viele Menschen auch weiterhin den Messenger. Laut Firmenangaben gibt es aktuell über eine Milliarde User in mehr als 180 Ländern. Doch im App Store und bei Google Play finden sich auch vernünftige Alternativen.

Threema

Der Messenger Threema stammt aus der Schweiz und setzt besonders auf die Themen Privatsphäre und Sicherheit. So kann der Messenger beispielsweise völlig anonym genutzt werden, da beim Einrichten der App weder eine E-Mail-Adresse noch eine Handynummer notwendig sind. Auf der Homepage des Messengers wird versichert, dass die App auch immer komplett werbefrei bleiben soll.

Signal

Konkurrent Signal schreibt sich ebenfalls Sicherheit ganz oben auf die Fahne. Für das Verschicken von Nachrichten und bei Anrufen wird immer eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung genutzt. Auch das Verschicken von Videos, Dokumenten oder Bildern ist natürlich kein Problem. Der grosse Vorteil: Signal ist ein Open-Source-Projekt und finanziert sich daher durch Zuschüsse und Spenden. Darum ist die App kostenlos und Nutzer müssen sich nicht mit Werbung oder Trackern herumschlagen.

Wire

Auch Wire betont die Sicherheit der Kommunikation über die App. Private Nutzer können sich ein kostenloses Konto erstellen und allerhand Funktionen nutzen, die man auch von anderen Messengern kennt. Pro-Kunden erhalten zusätzliche Features. So können diese beispielsweise verschlüsselte Gästebereiche erstellen, denen jeder mit dem passenden Einladungslink beitreten kann – auch ohne vorheriges Registrieren oder Herunterladen der App.

Telegram

Der ebenfalls kostenlose Messenger Telegram betont wie die anderen Alternativen, dass die App stets kostenfrei und ohne Werbung bleiben soll. Ebenso achte man auf die Privatsphäre der Nutzer und werde keinerlei Daten an Dritte verkaufen. Auch sonst funktioniert hier alles so, wie man es eben von einem Messenger gewohnt ist. Neben dem Verschicken von Nachrichten und Dateien ist es beispielsweise möglich, diese nach einem bestimmten Zeitraum auch wieder automatisch verschwinden zu lassen. Mehr als 200 Millionen Nutzer soll die App bereits haben.

Viber

Sogar mehr als eine Milliarde Nutzer soll Viber haben. Zwar wird auch hier Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geboten, neben der Sicherheit betonen die Macher – das Internet-Unternehmen Rakuten – aber auch zusätzliche Funktionen wie Gruppenchats mit bis zu 250 Teilnehmern. Ein besonderes Feature sind die sogenannten Communities, in denen sich Menschen über ihre Interessen austauschen können. Hier gibt es keine Beschränkung, wie viele Nutzer teilnehmen können.