Die besten Tipps und Tricks für Chrome-Nutzer

Google Chrome auf einem Macbook

Quelle: Jeramey Lende / Shutterstock.com

Aktuelle Internet-Browser können oft noch viel mehr als die meisten Nutzer wissen. Diese sieben Tipps und Tricks sollten Chrome-Nutzer kennen.

Google Chrome ist laut der Analyse-Webseite „StatCounter“ eindeutig der beliebteste und meistgenutzte Webbrowser der Welt. Viele Nutzer kennen allerdings gar nicht das ganze Potenzial, das in dem Browser steckt. Hier sieben einfache Tipps und Tricks, mit denen User noch mehr aus Chrome herausholen können.

So viel schneller

Die Nutzung von Tastenkombinationen oder auch „Shortcuts“ kann die alltägliche Arbeit mit Chrome deutlich erleichtern. So lassen sich mit den Kombinationen viele Aufgaben erledigen, ohne zuvor teils mühsam durch Menüs navigieren zu müssen. „Strg + T“ öffnet etwa einen neuen leeren Tab, während „Strg + W“ den aktiven Tab schliesst. Sollte ein Nutzer einen Tab versehentlich geschlossen haben, kann dieser mit „Strg + Shift + T“ wieder geöffnet werden. Und mit „Strg + L“ springt man automatisch in die Adresszeile. Alle offiziellen Tastenkombinationen gibt es im Support-Center von Google Chrome.

Einfache Fragen können mit Chrome auch beantwortet werden, ohne eine Suche durchzuführen. Wer etwa nur schnell etwas ausrechnen möchte, der kann die Aufgabe einfach in die Adresszeile tippen. Wer etwa „16/4+3×2“ eintippt, der bekommt die richtige Antwort „10“ schon angezeigt, ohne überhaupt Enter drücken zu müssen. Und ein einfaches „Wetter“ zeigt an, wie heiss es gerade in der Umgebung ist.

Internetvideos, die beim Aufrufen einer Webseite automatisch gestartet werden, nerven nur noch? Mit einem Rechtsklick auf den entsprechenden Tab und einem weiteren Klick auf „Webseite stummschalten“ herrscht direkt wieder Ruhe.

Ich war niemals hier

Wer beispielsweise an einem Familienrechner sitzt und nicht möchte, dass die Verwandten Einblick in das eigene Surfverhalten bekommen, der hat über das Menü oder die Tastenkombination „Strg + H“ direkten Zugriff auf seinen Verlauf. Dort lassen sich einzelne oder alle Seiten, Cookies und mehr löschen. Wer der Protokollierung direkt vorbeugen möchte, der öffnet mit „Strg + Shift + N“ oder über das Menü einfach ein Tab im Inkognito-Modus. In diesem werden Webseitendaten, Verlauf und Co. nicht auf dem eigenen Rechner aufgezeichnet.

Mit „Strg + Shift + B“ lässt sich die Lesezeichenleiste ein- und ausblenden. Dort lassen sich praktischerweise Links zu Webseiten speichern, die man häufig besucht und so schnell wieder findet. Wird es in der Leiste unübersichtlich, lassen sich die Lesezeichen mit einem Rechtsklick editieren. Verkürzt man beispielsweise die Namen, unter denen die Verknüpfungen zu den Seiten gespeichert sind, haben mehr Links in der Leiste Platz.

Keine Lust, sich unendlich viele Passwörter zu merken? Wie gut, dass Chrome einen Passwort-Manager direkt eingebaut hat. Wer sich auf einer Webseite mit seinen Zugangsdaten anmeldet, der kann diese direkt abspeichern. Bei künftigen Besuchen der Seite werden Nutzername und Passwort dann automatisch eingefügt. Und wer ein Google-Konto besitzt, kann die Funktion auch auf fremden Rechnern nutzen. User sollten in diesem Fall aber sicherstellen, dass sie sich mit ihrem Account wieder ausloggen, damit Fremde keinen Zugriff haben.

Für Chrome gibt es zudem eine Unmenge an Erweiterungen, sogenannte Extensions, die das Surfen noch weiter erleichtern. So lassen sich zusätzliche Werbeblocker, Screenshot-Tools, Übersetzer, Podcast-Player, Kalender und viele andere Funktionen dem Browser hinzufügen. Hier sollten Nutzer allerdings ebenso vorsichtig sein, denn die Erweiterungen erfordern teils viele Rechte und können mitunter zum Beispiel den Browserverlauf eines Users auslesen.