Wie die Oscars: Auch die Emmy Awards müssen ohne Moderator auskommen

Obwohl die letzte Staffel von

Quelle: Helen Sloan/HBO

Auch die diesjährige Emmy-Verleihung wird ohne Gastgeber auskommen. Die Preisverleihung für Serien orientiert sich damit an den Oscars 2019.

Wie beim Film so bei den Serien? Am Vorbild der diesjährigen Oscars, bei denen erstmals seit 1989 kein Moderator beziehungsweise keine Moderatorin durch den Abend führte, werden auch die Emmy Awards 2019 in Los Angeles ohne Host auskommen müssen. Das hat der Leiter von Fox Entertainment, Charlie Collier, laut der US-Seite „CNN“ nun angekündigt. Auch den Grund für diese Entscheidung hat Collier demnach verraten.

So hätten die Verantwortlichen zwar über eine Vielzahl von potenziellen Gastgebern beratschlagt, sich letztendlich aber Zugunsten der zu prämierenden Serien entschieden. Denn mit einem Moderator in den Abend zu gehen, wäre gleichbedeutend damit gewesen, „15 bis 20 Minuten zu verlieren, die sonst hätten genutzt werden können, um all den Serien zu huldigen“, so Collier. Zwar relativiert der Fox-CEO umgehend und sagt: „Es wird eine Einstiegsnummer und Entertainment geben“. Insgesamt solle sich aber auf die Serien konzentriert werden.

2018 führten sogar noch zwei Gastgeber durch den Abend – die Komiker Colin Jost und Michael Che. Allerdings hatte die letztjährige Veranstaltung laut „CNN“ die niedrigsten Einschaltquoten in der Geschichte der Emmys – was wohl ebenfalls ein Faktor für die nun angekündigte Neuausrichtung war.

Welche Serien und Serien-Darsteller dieses Jahr Emmys einfahren werden und ob die arg kritisierte letzte Staffel von „Game of Thrones“ darunter sein wird, können Serienjunkies hierzulande in der Nacht zum 23. September (ab 2:00 Uhr) erfahren. Mit sagenhaften 32 Nominierungen (Rekord) führt die HBO-Serie jedenfalls die Nominierungsliste an.