„Sat.1 Kult-Show-Wochen“: Diese TV-Klassiker kehren zurück

"Die Pyramide" wird von Jörg Pilawa moderiert.

Quelle: SAT.1 / Marc Rehbeck

Sat.1 bringt erneut einige bekannte Show-Klassiker zurück ins TV. An diesem Montag starten die „Sat.1 Kult-Show-Wochen“ mit „Die Pyramide“. Eine weitere Quizshow und ein Datingformat kehren ebenfalls zurück.

Die „Sat.1 Kult-Show-Wochen“ starten an diesem Montag (6. Februar) mit „Die Pyramide“ (20:15 Uhr in Sat.1). In den kommenden Wochen werden zudem „Dating Game – Wer soll dein Herzblatt sein“ (13. Februar) und „Jeopardy!“ (20. Februar) wieder über den TV-Bildschirm flimmern. Das muss man über die Neuauflagen und die Ursprünge der Original-Shows wissen.

„Die Pyramide“

Am 16. März 1979 feierte „Die Pyramide“ im ZDF Premiere. Die Sendung basiert auf der US-amerikanischen Spielshow „The $10,000 Pyramid“. Zwei Kandidaten müssen in kürzester Zeit verschiedene Begriffe auf verschiedene Art und Weise (Pantomime, Begriffsumschreibungen) erklären, ohne Teile des Begriffs selbst zu verwenden.

Insgesamt kam das Format auf 15 Staffeln mit 164 Episoden, die von Dieter Thomas Heck (1937-2018) bis 1994 moderiert wurden. Eine Neuauflage mit 20 Folgen wurden 2012 von Moderator Micky Beisenherz (45) präsentiert. Von 1996 bis 1999 gab es zudem die Show „Hast du Worte?!“ in Sat.1, die nach demselben Spielprinzip funktionierte und von Jörg Pilawa (57) präsentiert wurde.

Der Moderator wird auch die Neuauflage moderieren. In der werden Schauspielerin Simone Thomalla (57), Moderatorin Ruth Moschner (46), Schauspieler Tom Beck (44) und Comedian Bastian Bielendorfer (38) ihrer Teampartnerin oder ihrem Teampartner Begriffe mit Worten und Gesten erklären. Nur das Duo mit den meisten Punkten darf am Ende jeder Runde die Pyramide spielen und Geld sammeln. Insgesamt winken bis zu 22.000 Euro.

„Dating Game – Wer soll dein Herzblatt sein“

Am 9. Oktober 1987 zeigte der Bayerische Rundfunk die erste „Herzblatt“-Ausgabe, durch die Sendung führte lange Zeit Rudi Carrell (1934-2006). Die Kuppelshow wurde zum absoluten Kult im deutschen TV, in den bisher 463 Sendungen standen insgesamt 3.704 Kandidatinnen und Kandidaten vor der berühmten Trennwand. Die Show wurde nach Carrell unter anderem von Rainhard Fendrich (67), Hera Lind (65), Alexander Mazza (50) oder Jörg Pilawa präsentiert. Pilawa moderierte vom 6. Oktober 2001 bis 5. November 2004 insgesamt 47 „Herzblatt“-Ausgaben (Folge 397 bis 443, 15. bis 17. Staffel).

Und auch diese Neuauflage, in der erneut in mehreren Runden drei Anwärterinnen oder Anwärter den oder die Single auf der anderen Seite der Wand überzeugen wollen, wird Pilawa präsentieren. „Ich gucke wirklich viele alte Shows und weiss auch, dass Vieles nicht so doll war, wie ich mir das in meiner Erinnerung vorstelle. Aber ‚Herzblatt‘ oder ‚Die Pyramide‘ sind völlig zeitlos und deshalb freue ich mich, sie jetzt wieder neu aufleben zu lassen“, erklärt er im Sat.1-Statement. „Herzblatt“ sei nicht nur die Mutter aller Dating-Shows, „das Tolle an dieser Datingshow ist, dass sie auch etwas Voyeuristisches hat“, sagt der Moderator. „Denn als Zuschauer weisst du ja eigentlich, wen von den drei Kandidaten sie nehmen sollte, die dort sitzen. Und oftmals hat sie sich leider für den Falschen entschieden.“

Ebenfalls in der Comeback-Show nicht fehlen darf eine Stimme: Schon in der ersten Sendung im Jahr 1987 fasste Susi Müller die Aussagen der Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Off pointiert zusammen und wird auch dieses Mal den Singles bei ihrer Date-Auswahl helfen.

„Jeopardy!“

Am 17. Oktober 1994 ging „Jeopardy!“, das ebenfalls aus den USA stammt und dort in den 60er Jahren erste Erfolge feierte, bei RTL auf Sendung. In der Quizshow werden keine Antworten auf Fragen gesucht, sondern zu vorhandenen Antworten müssen die passenden Fragen formuliert werden. Bis 1998 moderierte Frank Elstner (80) das „Andersherum-Quiz“. Nachfolger waren Gerriet Danz (58) von 1998 bis 2000 für tm3 und Joachim Llambi (58) von 2016 bis 2017 für RTLplus.

Dieses Mal übernimmt Ruth Moschner die Show, die nun zur Prime Time laufen wird. „‚Jeopardy!‘ ist immer eine tägliche Vorabend-Quizshow gewesen und daher versuchen wir mit unserem Konzept, ein grosses Turnier zu spielen, und die klügste Person aus neun ‚Jeopardy!‘-Verrückten zu küren und die Spannung noch ein bisschen grösser zu machen“, erklärt Moschner vorab. „Wir lernen die Teilnehmenden besser kennen und fühlen umso mehr mit, wenn etwas gelingt oder eben der Traum vom grossen Geld platzt.“ In drei Vorauswahl-Runden und einem Finale ermittelt die Moderatorin aus neun Spielerinnen und Spieler den Rate-Star, der auf beinahe alle Antworten die richtige Frage hat und bis zu 50.000 Euro gewinnen kann.

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