Home Entertainment TV & Shows DFB.TV startet: Das bietet der neue Fussballsender

DFB.TV startet: Das bietet der neue Fussballsender

Jede Menge Fussball gibt es jetzt auch auf dem hauseigenen Sender DFB.TV.

Quelle: iStock via Getty/Prostock-Studio

Der DFB möchte Deutschlands Volkssport Nummer eins „noch näher an die Menschen“ bringen. Der Deutsche Fussball-Bund startet am heutigen 22. Mai einen eigenen Pay-TV-Sender.

Pünktlich zur anstehenden Fussball-WM in den USA, Mexiko und Kanada ab dem 11. Juni bringt der Deutsche Fussball-Bund (DFB) ein neues Medienangebot an den Start. Am 22. Mai geht erstmals ein eigener linearer Pay-TV-Sender des deutschen Fussballdachverbands auf Sendung. DFB.TV soll nach Angaben des Verbands „die gesamte Vielfalt des deutschen Fussballs bündeln und neu erlebbar machen“.

DFB.TV sei ein „entscheidender Schritt in der medialen Weiterentwicklung des Deutschen Fussball-Bundes“, liess DFB-Generalsekretär Dr. Holger Blask mitteilen. „Mit diesem Angebot bringen wir den Fussball in seiner ganzen Breite noch näher an die Menschen.“ Bevor Zweifler sich fragen, ob das bei Deutschlands Volkssport Nummer eins denn überhaupt notwendig ist, erläutert Blask: „Inhalte, die bislang nicht zu sehen oder auf unterschiedlichen Plattformen verstreut waren, werden nun gebündelt […].“ Dabei gibt es in Bezug auf das Programm aber auch grosse Einschränkungen.

Was hat DFB.TV zu bieten?

Das Programm ist tatsächlich vielfältig. Angekündigt ist etwa die Begleitung der A‑Nationalmannschaften bei Trainingslagern, Turnieren und Länderspielen. Live-Übertragungen soll es unter anderem zu Spielen der 2. Frauen-Bundesliga, vom Finaltag der Amateure und von Matches der Nationalmannschaften der Juniorinnen und Junioren geben. Etwa auch der DFB-ePokal, Futsal und Beachsoccer sind ein Thema. Mehr als 250 Live-Matches sollen es laut einer Dazn-Mitteilung im Jahr sein. Hinzu kommen beispielsweise auch Pokalauslosungen oder unterschiedliche Preisverleihungen.

Zu ersten Highlights gehören Live-Matches vom Finaltag der Amateure am 23. Mai und eine Berichterstattung rund um die Herren-WM 2026. DFB.TV begleitet das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) etwa im Base Camp der Mannschaft und berichtet aus dem „German House of Soccer“ in den USA. Die Spiele werden hier allerdings nicht übertragen. Das ist für Fans auch gleichzeitig das wohl grösste Manko des neuen Angebots.

Die Spiele der Männer- und Frauen-Nationalmannschaften, der DFB-Pokal der Männer sowie die Frauen-Bundesliga bleiben weiterhin bei ARD, ZDF, RTL, Sky und anderen Partnern beheimatet. Der Sender versteht sich laut Mitteilung als Bündelungspunkt „aller nicht (exklusiv) lizenzierten Ligen und Wettbewerbe“. Er ergänze „die bestehenden TV‑Partnerschaften des Verbandes und steht nicht in Konkurrenz zu ihnen“.

Wie viel kostet DFB.TV?

Ein Netzwerk an Partnern bringt DFB.TV über Kabel, Satellit und auch das Internet auf die Mattscheibe. Dazu gehören unter anderem Dazn, Sky/Wow, HD+, Vodafone und Zattoo. Mit weiteren Plattformen sei man in Verhandlungen. Dazn teilt etwa mit, dass DFB.TV kostenlos in alle Pakete für Abonnentinnen und Abonnenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz integriert wird, bei HD+ ist die Rede von einer „monatlich kündbaren Zusatzoption“, die hinzubuchbar sei.

Daneben gibt es eine kostenpflichtige DFB.TV+-App. In Deutschland liegt hier der Preis für das monatliche Abo bei 5,99 Euro, oder für das Jahresabo bei 59,99 Euro. Entsprechende Preise gelten auch für Österreich und die Schweiz.

Vorheriger ArtikelPolizei weitet Ermittlungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor aus
Nächster ArtikelChristine Neubauer über den Ballermann: „Ich traue mich nicht“