Daniela und Lucas schwelgen in Erinnerungen an Costa Cordalis

Rückblick: Daniela

Quelle: RTL II

Anfang Juli ist Schlagerstar Costa Cordalis, der Vater von Lucas und Schwiegervater von Daniela Katzenberger, verstorben. In einer Sondersendung auf RTL II hat sich die TV-Familie bei der Verarbeitung des Schicksalsschlages von Kameras begleiten lassen.

Letzter Auftritt für Costa Cordalis (1944-2019): In der RTL-II-Sendung „Erinnerungen an Costa“ haben Daniela Katzenberger (32) und Lucas Cordalis (52) die gemeinsame Familiengeschichte aufgearbeitet und Abschied genommen von ihrem Vater und Schwiegervater. „Mein Vater stand fast sein ganzes Leben auf der Bühne und er hat es geliebt. Mit der Sondersendung ermöglichen wir ihm einen letzten öffentlichen Auftritt“, so sein Sohn Lucas.

Bei einem gemeinsamen Auftritt sei Lucas erstmals aufgefallen, dass es seinem Vater nicht mehr gut gehe. Daraufhin kam Costa ins Krankenhaus, die Ärzte gaben ihm nicht mehr viel Zeit. Die Familie erzählt, dass sich Costa trotzdem nie aufgegeben habe – und nach zwei Monaten hatte sich sein Zustand über Nacht wieder überraschend gebessert. Er durfte wieder nach Hause, nahm an der Geburtstagsfeier von Danielas Mutter Iris (52) teil und sang dort sein letztes Ständchen: „Can’t Help Falling In Love With You“ von Elvis Presley.

„Man sagt ja auch, dass wenn ein Mensch stirbt, dass er noch einmal aufblüht, um noch einmal aufzuräumen…“, so Daniela sichtlich gerührt in der Sendung über die letzten Monate ihres Schwiegervaters. Am 2. Juli 2019 starb Costa im Alter von 75 Jahren in seiner Finca auf Mallorca. Lucas war dabei, als sein Vater für immer gegangen ist. „Als er seinen letzten Atemzug gemacht hat, hatte ich meine Hand auf seiner Brust, ich habe seinen letzten Herzschlag gespürt. Es war ein stiller Moment, aber auch friedlich, irgendwie eine Art von Erlösung“, erzählt Lucas unter Tränen.

„Er hat mir gezeigt was Familie ist“

Daniela geht mit dem Tod auf spirituelle Weise um: „Ich glaube, dass das [der Körper] nur eine Hülle ist, eine Art Schneckenhaus, in dem man lebt und aus dem man dann rausgeht und dann zieht man weiter.“ Sie ist sich sicher, dass Costa noch immer irgendwo ist und rede auch noch mit ihm. Der Familiensinn des Schlagersängers hätte ihr auch erst gezeigt, was Familie bedeutet. So beschreibt sie: „Zu meinem Vater hatte ich kaum Kontakt, meine Mutter war fünfmal verheiratet gewesen und dazwischen war auch einiges los“. Costa war auch die treibende Kraft hinter ihrer Hochzeit mit Lucas und ihrem Umzug nach Mallorca. Sie sähe ihn nicht als Schwiegervater, sondern als Vater an. „Er hat einem mit seiner Liebe erdrückt – aber schön!“

Auch für Tochter Sophia (3) wollte sie sich nicht in der Trauer verlieren: „Er war ein Opa, wie sich jeder seinen Opa wünscht. Auf Sophia hat er bis zum Schluss reagiert. Wenn sie in den Raum kam, dann haben seine Augen gestrahlt.“ Die Urne haben sie nicht vergraben – das wäre überhaupt nicht in Frage gekommen. Stattdessen steht sie nun auf dem Kamin, „dem prominentesten Platz im Haus“.