Jochen Breyer: Wie der Moderator Job und Nachhaltigkeit zusammenbringt

Jochen Breyer engagiert sich vor der EM in einer Lichtrecycling-Kampagne.

Quelle: Lightcycle

Die Fussball-Europameisterschaft in Deutschland steht vor der Tür. ZDF-Sportmoderator Jochen Breyer spricht im Interview über seine Prognose für das Turnier und sein Engagement für Nachhaltigkeit.

Jochen Breyer (41) ist eines der Gesichter des Sports in der deutschen TV-Landschaft. Für das ZDF wird er während der Fussball-Europameisterschaft (14. Juni bis 14. Juli) gemeinsam mit Katrin Müller-Hohenstein (58) durch das Programm führen. Im Interview hat der Sportjournalist vor dem Turnier über seine Favoriten, die deutschen Titelchancen und die Frage von Nachhaltigkeit und grossen Sportveranstaltungen gesprochen.

Kurz vor Beginn der Fussball-EM im eigenen Land traut Breyer dem deutschen Nationalteam viel zu, insbesondere wegen des Heimvorteils: „Wenn es gelingt, eine Euphorie zu entfachen wie 2006 beim Sommermärchen, dann ist aus meiner Sicht alles möglich.“ Als Gastgeber zähle Deutschland deshalb automatisch zu den Favoriten.

Zum Favoritenkreis gehören für den Experten ausserdem Frankreich und England. „Das sind, glaube ich, die Teams mit den besten Einzelspielern“, erklärt Breyer, erinnert aber daran, dass es bei Europameisterschaften auch immer wieder Überraschungen gibt. Kleinere Nationen, die niemand auf dem Zettel hat, können ein gutes Turnier spielen und weit kommen. „Das finde ich dann immer besonders attraktiv“, meint Breyer.

Sport und Nachhaltigkeit: Jochen Breyer bemüht sich auch abseits der Kamera

Abseits des Platzes macht der Sportjournalist seit einiger Zeit mit Dokumentationen zu sozialen Themen von sich Reden. Wie sich eine Sport-Grossveranstaltung und das Thema Nachhaltigkeit besser unter einen Hut bringen lassen, beschäftigt Breyer – und er sieht Grund zum Optimismus: „Sportveranstaltungen werden ja zum Glück viel nachhaltiger und ich finde das auch richtig, denn der Sport hat eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft, für uns alle.“

Das zeigt mittlerweile Wirkung, auch bei Breyer selbst: „Ich versuche, diese ressourcenschonende Lebensweise in mein Leben zu integrieren“, sagt er. Zu den Olympischen Spielen in Paris (26. Juli bis 11. August) werde er daher „ganz sicher mit der Bahn fahren. Früher wäre ich wahrscheinlich geflogen.“ Das seien zwar „keine Wunderdinge, aber kleine Dinge, die hoffentlich ein bisschen helfen“.

Zu diesen kleinen Dingen gehört auch Breyers Einsatz für die Initiative von Lightcycle. Das Non-Profit-Unternehmen macht sich für die korrekte Entsorgung von Leuchtmitteln stark, denn bis zu 90 Prozent der Bestandteile von Lampen lassen sich wiederverwerten. In einem YouTube-Video erklärt Breyer, wie simpel das Lichtrecycling funktioniert: „Das kann wirklich jeder machen, auch der Bequemste. Deswegen sollte es für jeden ein Thema sein.“ Eine Übersicht der teilnehmenden Geschäfte und Wertstoffhöfe in Deutschland finden Verbraucherinnen und Verbraucher auf der Seite von Lightcycle.

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