So sparen Verbraucher Strom – und bares Geld

Bereits mit minimalen Massnahmen lässt sich Energie in Haushalt, Freizeit und Sport wunderbar einsparen. Wir zeigen Energiespar-Tipps, die das ganze Jahr über funktionieren.

Am 5. März steht jährlich ein Thema besonders im Rampenlicht: Energieeffizienz. An diesem Tag ist der internationale Energiespartag, der dazu beitragen soll, das Bewusstsein für die Bedeutung des Energiesparens langfristig zu steigern.

Anlässlich des Tages rechnet der Energieanbieter Eon vor, dass sich bereits mit kleinen Massnahmen hunderte Kilowattstunden einsparen lassen. Das wiederum bedeutet, mehr Geld im Geldbeutel zu haben. „Gleichzeitig tun wir auch unserer Umwelt etwas Gutes“, erklärt Unternehmenssprecherin Ulrike Schiermeister.

Tipps wie beim Verlassen eines Zimmers das Licht auszuschalten beherzigen vermutlich die meisten von uns. Aber es gibt noch eine ganze Reihe weiterer wertvoller Tipps, um die Energie und die damit verbundenen Kosten in Haushalt, Freizeit und Sport über das ganze Jahr niedrig zu halten.

Der Sommer kommt: Sparen mit Wäscheleine und Outdoor-Sport

Langsam aber sicher geht es auf die wärmere Jahreszeit zu. Wer sich sportlich gern auf dem Laufband betätigt, könnte nun draussen joggen und bei zwei einstündigen Einheiten pro Woche rund 23 Euro in einem halben Jahr sparen. Frühling und Sommer eignen sich zudem ideal dafür, den Wäschetrockner links liegen zu lassen und auf die altbewährte Wäscheleine an der frischen Luft umzusteigen. Bei drei Wäschen pro Woche lassen sich so rund 70 Euro in sechs Monaten einsparen. Wer seine Wäsche zudem öfter mit einem Sparprogramm wäscht, kann laut Stiftung Warentest rund 30 Euro zusätzlich pro Jahr sparen. Die Schmutzkleidung wird auch bei 40 Grad statt 60 Grad sauber und kann hin und wieder mit diesem Programm gewaschen werden.

Tipps, die Ihnen das ganze Jahr über Strom und Geld sparen

Unabhängig von der Jahreszeit läuft meistens das Smartphone den ganzen Tag heiss. Wer sowieso oft darauf schaut, kann gleich dabeibleiben, wenn es um Filme und Serien geht. Der Endgeräte-Vergleich zeigt, dass Streaming über das Smartphone in puncto Stromverbrauch günstiger ist als über TV oder Laptop. Für eine täglich angenommene Sehdauer von 3,5 Stunden fallen fürs Smartphone lediglich 0,049 kWh an (Kosten: 1,5 Cent). Bei einem Laptop kommt man etwa auf das Vierfache, bei einem TV-Gerät auf mehr als das Achtfache. Elf Euro Ersparnis sind bei 100 Tagen Streaming via Smartphone gegenüber dem Fernseher drin.

Generell gilt: Wer gleichzeitig PC, Notebook und Tablet besitzt, sollte für „kleinere“ Tätigkeiten wie E-Mails oder Nachrichten online lesen zu den beiden letztgenannten greifen. Laut Stiftung Warentest arbeiten Notebook und Tablet deutlich sparsamer als ein PC, zwei Drittel des Stroms lassen sich so sparen.

Schliesslich wären da noch Geräte wie Kaffeemaschine, Fernseher oder WLAN-Router, die eigentlich ständig im Standby-Modus laufen und durch die sich im Jahr laut co2online.de auch über 100 Euro sparen lassen. Die ersten zwei genannten lassen sich beispielsweise über eine Steckerleiste ganz simpel per Knopfdruck vom Strom nehmen. Viele Modelle eines Internetrouters verfügen inzwischen über Funktionen, die ein Abschalten des WLANs bei Abwesenheit ermöglichen. Und vor allem bei alten Geräten lohnt sich manchmal sogar der Austausch.

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