„Tatort: Gefangen“: Darum kann Schenk Ballauf nicht helfen

Klaus J. Behrendt kämpft mit psychischen Problemen

Quelle: WDR/Thomas Kost

Noch nie hat man Max Ballauf so angeknackst und fragil erlebt wie im „Tatort: Gefangen“. Der tödliche Schuss auf eine Kollegin vor rund einem Jahr verfolgt ihn mehr, als ihm lieb ist. Doch warum kann sein Kollege und Freund Freddy Schenk nicht helfen?

Seit 1997 ermitteln die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) nun bereits in Köln. Doch so nachdenklich und in sich gekehrt hat man Ballauf bislang noch nie gesehen: Vor rund einem Jahr musste er eine junge Kollegin in einer Notwehrsituation erschiessen. Jetzt holen ihn seine Dämonen ein. Auch für den Schauspieler Behrendt eine aussergewöhnliche Situation: „Max Ballauf ist gefangen in seiner eigenen Erinnerung, er sieht nicht, wie er da rauskommen kann.“

Seine Gedanken würden darum kreisen, dass er eine junge Polizistin erschiessen musste. Seine Rolle befinde sich noch mitten im Prozess dieses Erlebnis zu verarbeiten. Das mache Ballauf ratlos und verletzlich. „Auch sein Freund und Kollege Freddy und seine gute Freundin Lydia, die ja als Kriminalpsychologin vom Fach ist, können ihm in der Situation nicht helfen“, erzählt Behrendt. Doch warum steht auch sein Freund Schenk hilflos der Problematik gegenüber?

„Freddy Schenk ist kein grosser Psychologe“, weiss auch Schauspieler Bär, „doch er versucht Max trotzdem zu helfen – mal behutsam, mal auch mit seiner typischen, direkten Art. Doch es helfe nichts. Weil Freddy nicht an Max rankomme, fühle auch Freddy eine grosse Verunsicherung.