„Spencer“: Grosser Erfolg für Prinzessin-Diana-Biopic in Cannes

Das Prinzessin-Diana-Biopic „Spencer“ gibt es noch gar nicht, erfolgreich ist es trotzdem schon. Der Verleih verkaufte die Rechte in Cannes.

Die Produktion des Biopics „Spencer“ des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín (43, „Jackie“) soll erst Anfang 2021 beginnen. Und doch ist der geplante Kinofilm über Prinzessin Diana (1961-1997) mit US-Schauspielerin Kristen Stewart (30, „Twilight“) in der Hauptrolle schon jetzt ein grosser Erfolg. Denn wie das Branchenportal „Deadline“ meldet, konnten die Verleihrechte für „Spencer“ im virtuellen Marktplatz von Cannes bereits weltweit verkauft werden.

Konkret hat die New Yorker Firma FilmNation Deals abgeschlossen mit Filmverleihen in Grossbritannien, Frankreich, Italien und den Benelux-Ländern, Deutschland und der Schweiz (DCM), Australien/NZ, Lateinamerika, Spanien und Portugal, Südkorea und Japan. Auch in Skandinavien, Kanada, GUS/Baltikum, Osteuropa, Naher Osten, Pan Asien Pay TV (Disney), Singapur, Griechenland/Zypern, Hongkong, Indien/Pakistan, Israel, Türkei, Südafrika, Taiwan und Thailand wollten die Käufer das Biopic unbedingt haben. Einzig China steht laut Meldung noch nicht auf der Liste.

Darum geht’s in „Spencer“

Laut dem Branchenportal steht im Film „Spencer“ eines der letzten Weihnachtsfeste von Prinzessin Diana im royalen Kreise im Mittelpunkt. Das Drama spielt an drei Tagen Anfang der 1990er-Jahre im königlichen Anwesen in Sandringham, Norfolk. Prinzessin Diana bemerkt zu der Zeit, dass ihre Ehe mit Prinz Charles immer weniger funktioniert und sie einen Ausweg finden muss, um nicht als Königin von England zu enden.

Prinz Charles und Diana Spencer heirateten 1981. 1992 verkündete der damalige Premierminister John Major (77) im Unterhaus die offizielle Trennung der beiden. 1996 erfolgte die Scheidung. 1997 starb Lady Di nach einem Autounfall in Paris.

Wegen der Corona-Pandemie findet das jährliche Feilschen um Filmrechte im Rahmen des Filmfestes Cannes nicht wie gewohnt an der südfranzösischen Côte d’Azur statt, sondern virtuell.

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