Tipps, um CO2 im Alltag zu sparen

Wer regional einkauft

Quelle: Wellnhofer Designs / Shutterstock.com

Der CO2-Ausstoss wirkt sich massgeblich auf den Klimawandel aus. Wer bewusst konsumiert, tut der Umwelt etwas Gutes.

Der Klimawandel ist eine globale Gefahr, die alle Menschen auf der Welt gleichermassen betrifft. Jeder Mensch kann durch ein bewusstes Verhalten seinen persönlichen CO2-Ausstoss senken und somit einen Beitrag leisten, um die potentiellen negativen Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

Klimafreundlicher Konsum

Für die Herstellung und den Transport von Produkten werden Energie und Ressourcen benötigt, die zum Ausstoss von Kohlendioxid führen. Die grösste CO2-Ersparnis wird daher durch Konsumverzicht erreicht. Sich einen Gegenstand auszuleihen, ist besser als ihn sich zu kaufen und auch der Kauf von gebrauchten Gegenständen ist dem Neukauf vorzuziehen.

Bei Lebensmitteln ist der Transport einer der wichtigsten Posten in der Klimabilanz eines Produktes. Deshalb sind regional produzierte Nahrungsmittel fast immer klimafreundlicher als jene, die eine weite Distanz bis zum Einzelhandel zurücklegen müssen. Nicht zu vernachlässigen ist dabei der Zeitpunkt des Konsums: Nicht-saisonale Lebensmittel müssen, auch wenn sie lokal hergestellt wurden, energieaufwendig kühl gelagert werden, was einen hohen Ausstoss von CO2 zur Folge hat.

Verglichen mit anderen Lebensmitteln hat Fleisch eine besonders schlechte Klimabilanz: Das Tierfutter in Form von Futtersoja hat meist einen langen Weg aus den Tropen hinter sich, während hochwertiges Soja für den menschlichen Konsum grösstenteils aus Europa stammt. Die Rodung von Regenwald für den Anbau von Tierfutter schadet der Umwelt zudem massiv. Proteinreiche Ersatzprodukte sowie Bohnen, Kichererbsen und Hülsenfrüchte können schnell in den Alltag integriert werden und führen zu einem deutlich geringeren CO2-Ausstoss.

Energie und Mobilität

Neben dem Konsum sind Mobilität und Energieversorgung entscheidend für die persönliche CO2-Bilanz. Ökostrom aus erneuerbaren Quellen schadet der Umwelt weniger als konventioneller Strom und ist heute nur noch minimal teurer. Im Standby-Modus verbraucht jeder elektrische Gegenstand Strom, weshalb sie von der Steckdose getrennt werden sollten, wenn sie nicht in Benutzung sind. Kurzes Stosslüften führt zu einem angenehmen Raumklima und verringert den Verlust von Heizungswärme und somit den CO2-Ausstoss.

Im Verkehr gilt, dass Verzicht die grösste Einsparung von CO2 nach sich zieht. Kurze Strecken im Alltag sollten nach Möglichkeit zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, für weitere Distanzen sind Zug und Bus die klimafreundlichere Alternative gegenüber dem Auto oder Flugzeug. Wer eine Fahrgemeinschaft bildet, verbraucht weniger Kohlendioxid pro Kopf als Menschen, die alleine im Auto sitzen.